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NEW YORK - Die Währungskrise in der Türkei hat am Freitag auch die Wall Street belastet.

10.08.2018 - 16:30:36

Aktien New York: Türkei-Krise zieht auch US-Börse nach unten. Der Kursverfall der türkischen Währung beschleunigte sich zuletzt rasant und löste damit Unruhe an den Finanzmärkten aus. Befürchtet wird, dass sich viele türkische Kreditnehmer nicht ausreichend gegen den Kursverfall der heimischen Lira abgesichert haben könnten. Somit könnten Zahlungsprobleme bei den auf Euro oder Dollar laufenden Krediten drohen.

ging es am Freitag um 0,53 Prozent auf 2838,51 Punkte nach unten. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,47 Prozent auf 7431,66 Zähler.

Wie in Europa wurde auch der Bankensektor in den Vereinigten Staaten gemieden. So büßten die Aktien von JPMorgan , Morgan Stanley , der Bank of America und von Goldman Sachs zwischen rund 1,5 und mehr als 2 Prozent ein.

Unter den Chipwerten sackten die Papiere von Microchip Technology um 12,5 Prozent ab und warten damit das klare Schlusslicht im Nasdaq 100. Analyst Joseph Moore von Morgan Stanley nannte den Quartalsbericht des Unternehmens "sehr unschön" und warnte vor zyklischen Risiken für die Halbleiterindustrie. Das Management von Microchip verwies auf den internationalen Handelskonflikt und die Debatte über Strafzölle, was die Kunden nervöser werden lasse.

Die Anteilscheine der Branchenkollegen Intel und Advanced Mirco Devices (AMD) wurden von einer Studie von Goldman Sachs bewegt. Technische Probleme bei der Massenfertigung von 10-Nanometer-Prozessoren könnten sich negativ auf die Marktposition des Chipherstellers Intel auswirken, schrieb Analyst Toshiya Hari.

Verzögerungen bei neuen Produkten des Chip-Rivalen wiederum dürften AMD nützen, um seinen Marktanteil auszubauen. Hari empfiehlt daher nun den Verkauf von Intel-Aktien und stufte zugleich die Papiere von AMD auf "Neutral" hoch. Während AMD um rund 1 Prozent zulegten, ging es für Intel am Dow-Ende um mehr als 2 Prozent abwärts.

@ dpa.de

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