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NEW YORK - Die Investmentplattform Etoro will mithilfe eines noch leeren Börsenmantels (Spac) an die Börse gehen.

16.03.2021 - 10:52:25

IPO/ROUNDUP/Kreise: Etoro will mit Spac an die Börse. Nach der Zusammenführung beider Firmen solle das gemeinsame Unternehmen mit rund 10 Milliarden US-Dollar bewertet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Im Zuge der Zusammenlegung wollen Etoro und das Finanzvehikel FinTech Acquisition V über die Ausgabe neuer Aktien 650 Millionen Dollar einnehmen.

Ein Spac (Special Purpose Acquisition Company) ist eine bereits börsennotierte Firma, die vor allem das Ziel hat, ein anderes Unternehmen schneller an die Börse zu bringen. Auf diese Weise sparen sich die Unternehmen Gebühren, die sie bei einem normalen Börsengang an Investmentbanken entrichten müssten. Zudem ist der Gang damit schneller möglich. In den USA boomt das Geschäft mit der Emission von Spacs. Auch in Europa kam das Instrument zuletzt stärker in Mode.

Etoro wurde nach eigenen Angaben 2007 gegründet und zählt rund 20 Millionen registrierte Nutzer. 2018 expandierte die Investmentplattform in die Vereinigten Staaten und bald soll dort auch der zuletzt boomende Handel mit Aktien möglich sein. Genauso wie sein US-Rivale Robinhood setzt Etoro darauf, keine Kommission beim Handeln einzunehmen. Etoro verdient am sogenannten Spread beim Kaufpreis, während die US-Konkurrenz Daten über die von den Privatanlegern gehandelten Aktien an institutionelle Investoren wie Hedgefonds verkauft.

Das Spac-Finanzvehikel wurde erst vor Kurzem von der früheren Bank-Managerin Betsy Cohen aufgelegt und an die Börse gebracht. Die Papiere sind seit Januar an der Nasdaq notiert. Der Kurs hat sich seitdem kaum bewegt und schloss am Montag mit 10,71 Dollar auf dem Niveau des ersten Handelstags und etwas über dem Ausgabepreis. Die Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit auf knapp 370 Millionen Dollar. Die Nachricht über eine Fusion mit Etoro ließ den Kurs allerdings nachbörslich deutlich nach oben schnellen.

Auch in Deutschland läuft das Thema Spac heiß: Der ehemalige Commerzbank-Chef Martin Blessing hat jüngst angekündigt, an der Börse in Amsterdam bis zu 415 Millionen Euro einsammeln zu wollen. Und für den Börsenmantel Lakestar konnte Startup-Investor Klaus Hommels zuletzt mehr als 275 Millionen Euro zusammenbringen.

Die Geschichte mit Spacs hierzulande ist aber bereits deutlich älter: Das erste deutsche Spac ist nach Angaben der Deutschen Börse im Februar 2010 an den Start gegangen. Ein Jahr später übernahm Helikos dann die Exceet Group. Doch nach der Fusionsankündigung Mitte Juli 2011 mit einem Preis von mehr als 10 Euro entwickelte sich die Aktie nicht wirklich gut - heute ist eine Exceet-Aktie gerade noch etwas mehr als vier Euro wert.

@ dpa.de

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