VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

NEW YORK - Die Chancen für einen raschen Vergleich zwischen Volkswagen und dem US-Justizministerium im Abgas-Skandal stehen Kreisen zufolge schlecht.

06.12.2016 - 05:21:27

Kreise: VW-Vergleich mit US-Justiz dürfte sich noch hinziehen. Eine Lösung vor Antritt des künftigen US-Präsidenten Donald Trump im Januar werde zunehmend unwahrscheinlich, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Das wäre ein Dämpfer für Konzernchef Matthias Müller, der kürzlich seine Hoffnung auf eine Einigung noch vor dem Regierungswechsel zum Ausdruck gebracht hatte.

VW hat wegen im September 2015 eingeräumter Abgas-Manipulationen bereits einen Vergleich mit zahlreichen US-Zivilklägern geschlossen, der mehr als 16 Milliarden Dollar (14,9 Mrd Euro) kosten könnte. Die strafrechtlichen Untersuchungen laufen aber unabhängig davon. Dem Bloomberg-Bericht zufolge haben die Ermittler den Druck zuletzt erhöht. Um Gespräche mit VW-Managern zu arrangieren, seien Fahnder der US-Justiz nach Deutschland gereist. Laut Insidern hätten inzwischen Dutzende VW-Vertreter US-Strafverteidiger angeheuert.

Volkswagen kooperiere mit den US-Behörden und versuche, die offenen Rechtsfragen in den USA zu lösen, sagte eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage. Das Justizministerium äußerte sich nicht zu dem Bericht. Im September hatte sich im Zuge einer ersten Strafanzeige in dem Fall ein langjähriger VW-Ingenieur schuldig bekannt und den US-Ermittlern Kooperation zugesichert. Seitdem wird mit Spannung erwartet, ob der Mann, zu dessen Fall das Urteil am 1. Februar bei einem Bezirksgericht in Detroit verkündet werden soll, als Kronzeuge noch weitere am Skandal beteiligte VW-Mitarbeiter belastet.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Baden-Württemberg: Umwelthilfe drängt auf Umsetzung von Diesel-Fahrverboten. STUTTGART - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will das Land nach dem Leipziger Urteil zur Durchsetzung von Diesel-Fahrverboten in Stuttgart zwingen. Bereits im März hatte die DUH einen Antrag auf Zwangsvollstreckung gegen das Land beim Verwaltungsgericht Stuttgart gestellt. Dazu gibt es am 28. Juni einen Erörterungstermin mit den Beteiligten, bestätigte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts am Freitag einen Bericht der "Stuttgarter Zeitung" vom selben Tag. Baden-Württemberg: Umwelthilfe drängt auf Umsetzung von Diesel-Fahrverboten (Boerse, 25.05.2018 - 15:50) weiterlesen...

VW-Chef Diess sucht enge Kooperation mit China bei Zukunftsthemen. "China hat viel erreicht, aber hat auch noch viel vor. Da können wir mithelfen", sagte Diess am Freitag am Rande des Besuches der Kanzlerin Angela Merkel in der südchinesischen Metropole Shenzhen dem ZDF. SHENZHEN - Volkswagen -Vorstandschef Herbert Diess setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit China bei der Entwicklung mobiler Zukunftsthemen. (Boerse, 25.05.2018 - 08:48) weiterlesen...

ROUNDUP:Behörden werfen Daimler Manipulation bei Diesel-Fahrzeugen vor. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe bei Untersuchungen des Kleintransporters Mercedes-Benz Vito unzulässige Abschalteinrichtungen entdeckt, teilte das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mit. Für weltweit gut 4900 Fahrzeuge, darunter gut 1370 in Deutschland, sei ein Rückruf angeordnet worden. Daimler will das nicht hinnehmen und hat Widerspruch angekündigt. Unabhängig davon werde man aber weiter in vollem Umfang mit den Behörden kooperieren, hieß es. STUTTGART - Auch der Autobauer Daimler hat nach Ansicht der Behörden die Abgasreinigung bei Diesel-Fahrzeugen manipuliert. (Boerse, 24.05.2018 - 19:41) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP:Behörden werfen Daimler Manipulation bei Diesel-Fahrzeugen vor (Berichtigt wurde im 1. Absatz die Gesamtzahl der Autos: 4900) (Boerse, 24.05.2018 - 19:36) weiterlesen...

Behörden werfen auch Daimler Manipulation bei Diesel-Fahrzeugen vor (Boerse, 24.05.2018 - 18:04) weiterlesen...

Behörden werfen auch Daimler Manipulation bei Diesel-Fahrzeugen vor. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe bei Untersuchungen des Kleintransporters Mercedes-Benz Vito unzulässige Abschalteinrichtungen entdeckt, teilte das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag mit. Für weltweit knapp 6300 Fahrzeuge, darunter gut 1370 in Deutschland, sei ein Rückruf angeordnet worden. Daimler will das nicht hinnehmen und hat Widerspruch angekündigt. Unabhängig davon werde man aber weiter in vollem Umfang mit den Behörden kooperieren, hieß es. STUTTGART - Auch der Autobauer Daimler hat nach Ansicht der Behörden die Abgasreinigung bei Diesel-Fahrzeugen manipuliert. (Boerse, 24.05.2018 - 17:06) weiterlesen...