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Biontech, US09075V1026

NEW YORK - Der US-Pharmakonzern Pfizer erhofft sich von dem gemeinsamen Corona-Impfstoff mit Biontech im laufenden Jahr noch mehr Schub als bisher gedacht.

02.02.2021 - 15:30:04

Pfizer rechnet mit 15 Milliarden Dollar Umsatz durch Corona-Vakzin in 2021. Die Amerikaner hoben am Dienstag ihre Ziele für 2021 weiter an. Grund seien die überarbeiteten Annahmen für das Vakzin, teilte Pfizer zur Vorlage seiner Jahreszahlen 2020 in New York mit.

profitiert.

Abseits der Pandemie ging auch der tiefgreifende Umbau bei Pfizer im vergangenen Jahr 2020 weiter. Der US-Konzern brachte seine Tochter Upjohn in ein gemeinsames Generikaunternehmen mit dem niederländischen Pharmakonzern Mylan ein. Der Deal wurde im Schlussquartal unter Dach und Fach gebracht. Das neue Unternehmen firmiert künftig unter dem Namen Viatris.

Upjohn wird nun in der Bilanz als nicht fortgeführtes Geschäft behandelt und ist auch im um Sondereffekte bereinigten Ergebnis je Aktie (EPS) ausgeklammert, welches 2020 um 16 Prozent auf 2,22 Dollar stieg. 2021 soll diese Kennziffer auf 3,10 bis 3,20 Dollar anziehen. Zuvor hatte Pfizer hier 3,00 bis 3,10 Dollar angepeilt.

Für Pfizer-Chef Albert Bourla ist mit dem Upjohn-Deal die Transformation des Unternehmens vorerst abgeschlossen. Das Geschäft markiere "den Höhepunkt des jahrelangen Umbaus mit der Wandlung in einen reinen auf Wissenschaft und Innovationen fokussierten Konzern", sagte Bourla. Pfizer will sich künftig als rein biopharmazeutischer Player am Markt aufstellen.

Mit ihrem Corona-Impfstoff hatten Pfizer und Biontech zuletzt wegen Lieferschwierigkeiten in Europa für Diskussionen gesorgt. Nach inzwischen erfolgreich abgeschlossenen Umbauten im belgischen Pfizer-Werk Puurs seien die Unternehmen aber nun wieder "zurück im eigentlichen Zeitplan für die Lieferung von Impfstoffdosen an die Europäische Union", teilte Biontech am Dienstag mit.

Pfizer und Biontech würden weiter an erhöhten Liefermengen arbeiten - von der Woche des 15. Februar an. Man wolle sicherstellen, dass man im ersten Quartal die Menge an Impfstoffdosen erfülle, auf die man sich vertraglich verpflichtet habe - und im zweiten Quartal bis zu 75 Millionen weitere Dosen.

In Laborstudien mit den neuen Virus-Varianten aus Südafrika und Großbritannien hatte sich das Mittel zuletzt ebenfalls als wirksam erwiesen. Es gebe aktuell damit keine Notwendigkeit für einen neuen Impfstoff, hieß es von Pfizer. Allerdings stünden die Amerikaner und ihr deutscher Partner bereit, sollte eine weitere neue Virus-Variante entstehend, die die Immunisierung durch Corminaty unterlaufe.

@ dpa.de

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