Tourismus, Konsumgüter

NEW YORK - Der Sportartikel-Spezialist Peloton hat das vergangene Quartal mitten in einem großangelegten Umbau mit einem Milliardenverlust abgeschlossen.

25.08.2022 - 16:32:57

Fitness-Firma Peloton mit Milliardenverlust. Unterm Strich sammelte sich ein Fehlbetrag von gut 1,24 Milliarden Dollar an (1,24 Mrd Euro), nach roten Zahlen von 313 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz sackte in dem Ende Juni abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um über 28 Prozent auf knapp 679 Millionen Dollar ab, wie die New Yorker Firma am Donnerstag mitteilte.

und Netflix räumte im Brief an die Aktionäre ein, dass man die Zahlen bei einer negativen Einstellung als bedrohlich interpretieren könne. "Aber was ich sehe, ist ein erheblicher Fortschritt bei unserem Comeback und der langfristigen Widerstandsfähigkeit von Peloton."

McCarthy bedachte die Anteilseigner zudem mit einer Anekdote aus seiner Jugend, in der er auf einem Frachtschiff gearbeitet habe. In einer Nacht sei er von einem Alarm geweckt worden und habe miterlebt, wie der Kapitän das riesige Schiff scharf gewendet habe, um zwei Männer im Wasser zu retten. "Peloton ist wie dieses Frachtschiff." Der Alarm sei geläutet worden und alle seien auf ihren Posten. Anleger ließen die Aktie im frühen US-Handel zeitweise um mehr als 18 Prozent fallen.

Der Peloton-Chef bekräftigte, dass er die Zukunft von Peloton weniger im Geräteverkauf als im Geschäft mit Trainingskursen und Software sehe. Er wäre "begeistert", wenn jemand die Peloton-App mit Fitnessgeräten anderer Hersteller nutzen würde, sagte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Inhalte seien das "Kronjuwel" der Firma. Die Herausforderung sei aktuell, Kundengruppen zu erschließen, die Peloton bisher nicht erreiche. Aktuell seien 96 Prozent der Peloton-Technik in den Haushalten Fitness-Bikes. Zu den Plänen McCarthys gehört, dass Käufer die Geräte von Peloton selbst zusammenbauen, statt dies von der Firma erledigt zu bekommen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Herbst- und Wiesn-Welle: Inzidenz in Bayern und München über 500. Gut eineinhalb Wochen nach Beginn des Oktoberfestes hat die Sieben-Tage-Inzidenz sowohl in der Stadt München als auch im Freistaat allgemein die Marke von 500 passiert, wie aus am Mittwochmorgen gemeldeten Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Für Bayern insgesamt bedeutet der Wert von 503,2 einen Anstieg um gut 67 Prozent im Vergleich zum Wert vor einer Woche. In München hat er sich mit aktuell 547 in diesem Zeitraum sogar mehr als verdoppelt. MÜNCHEN/BERLIN - Die Corona-Zahlen in Bayern ziehen weiter an. (Wirtschaft, 28.09.2022 - 13:50) weiterlesen...

KORREKTUR: Umfrage: Mehrheit will weiter Maske im Flugzeug tragen. (Berichtigung: Mehrheit statt Minderheit im Titel und im ersten Satz) KORREKTUR: Umfrage: Mehrheit will weiter Maske im Flugzeug tragen (Boerse, 28.09.2022 - 11:24) weiterlesen...

Tourismusverband warnt vor Betriebsschließungen wegen Energiepreisen. Verbandspräsident Reinhard Meyer appellierte an Wirtschaftsminister Robert Habeck, "die Betriebe und Akteure in den verschiedenen Segmenten des Deutschlandtourismus mit in das Energiekostendämpfungsprogramm des Bundes aufzunehmen." Der Bereich dürfte auch bei weiteren Sicherungsmaßnahmen für die Wirtschaft nicht aus dem Blick verloren werden, hieß es in dem Schreiben an den Grünen-Politiker, das der Deutschen-Presse-Agentur vorliegt. BERLIN - Der Deutsche Tourismusverband (DTV) rechnet angesichts der hohen Energiepreise mit einem harten Winter für die Branche und warnt vor Betriebsschließungen. (Boerse, 28.09.2022 - 10:49) weiterlesen...

Umfrage: Nur Minderheit will weiter Maske im Flugzeug tragen. BERLIN - Nach dem Wegfall der Maskenpflicht in Flugzeugen will einer Umfrage zufolge nur eine Minderheit weiter eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 35 Prozent der Befragten gaben in einer Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov an, dass sie es für wahrscheinlich hielten, ab dem 1. Oktober weiter freiwillig eine Maske im Flieger zu tragen. Für 27 Prozent ist das "nicht wahrscheinlich", 31 Prozent gaben in der Umfrage an, nicht zu fliegen. Umfrage: Nur Minderheit will weiter Maske im Flugzeug tragen (Boerse, 28.09.2022 - 09:44) weiterlesen...

Kroatien: Tourismus-Einnahmen dieses Jahr höher als vor der Pandemie. Nach Prognosen der Kroatischen Nationalbank werden die Tourismuserlöse im Jahr 2022 rund 11,3 Milliarden Euro betragen, wie Fremdenverkehrsministerin Nikolina Brnjac am Dienstag in Zagreb berichtete. 2019 hatten diese Einnahmen bei 10,5 Milliarden Euro gelegen. ZAGREB - Das auch bei den Bundesbürgern beliebte Urlaubsland Kroatien erwartet in diesem Jahr höhere Einnahmen aus dem Fremdenverkehr als im Rekordjahr 2019, dem letzten Jahr vor der weltweiten Corona-Pandemie. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 14:07) weiterlesen...

Flughafen Köln/Bonn rechnet mit deutlich mehr Passagieren. Man gehe von rund 560 000 Fluggästen aus und damit ein Viertel mehr als zuvor, teilte der Airport am Montag mit. "Wir freuen uns, dass sich der positive Aufwärtstrend in den Herbstferien fortsetzt", sagte Airport-Chef Thilo Schmid. KÖLN - Der Flughafen Köln/Bonn rechnet in den kommenden Herbstferien mit deutlich mehr Passagieren als in der zweiwöchigen Ferienzeit vor einem Jahr. (Boerse, 26.09.2022 - 15:13) weiterlesen...