COMMERZBANK AG, DE000CBK1001

(neu.

23.12.2021 - 12:29:27

Teuerstes Tankjahr seit 2013 - Achterbahnfahrt beim Spritpreis. 6./7. Absatz zur politischen Debatte, Importpreise 5.

rechnen mit bedingter Entspannung: So sollten die Preise zwar tendenziell nachgeben, aber auf einem höheren Niveau bleiben als vor Corona, heißt es. Auf der Angebotsseite sei mit einem Ende der Unterversorgung zu rechnen, auch weil große Volkswirtschaften wie die USA Teile ihrer strategischen Reserven auf den Markt werfen. Wie sich die Nachfrage entwickelt, ist ungewiss und abhängig vom Fortgang der Corona-Pandemie. Starke Einschränkungen der Mobilität, die zum Einbruch der Ölnachfrage im Jahr 2020 geführt hatten, erwarten die Experten der Bank aber nicht.

Für Autofahrer machte sich der Anstieg der Spritpreise im laufenden Jahr durchaus im Geldbeutel bemerkbar. Vergleicht man die Kosten für einen typischen Benzin-Pkw mit einer Fahrleistung von etwas mehr als 10 500 Kilometern im Jahr und acht Litern Verbrauch pro 100 Kilometern, wären es mehr als 200 Euro mehr als vergangenes Jahr. Bei einem typischen Diesel-Pkw mit fast 20 000 Kilometern im Jahr und sechs Litern Verbrauch sind es sogar über 300 Euro. Das liegt aber auch daran, dass 2020 ungewöhnlich günstig war. Vergleicht man es mit dem Spritpreisdurchschnitt der vergangenen zehn Jahre, ist die Verteuerung nicht einmal halb so groß.

Immerhin wird das neue Jahr wohl nicht wie 2021 mit einem kräftigen Preissprung starten. Damals fielen das Ende der Mehrwertsteuersenkung und die Einführung des CO2-Preises zusammen. Mehr als 10 Cent pro Liter machte das aus. 2022 kommt nur eine Erhöhung des CO2-Preises um 5 Euro pro Tonne - auf den Liter Sprit sind das rund eineinhalb Cent. "Das geht in den Schwankungen unter, die man den Tag über hat", sagt Albrecht.

Diese Schwankungen - zwischen dem Höchstpreis im morgendlichen Berufsverkehr und dem Tief am Abend liegen bis zu 7 Cent - sollten Autofahrer laut Albrecht ebenso nutzen wie Preisunterschiede zwischen Tankstellen. "Benzin und Diesel sind homogene Güter, da gibt es keine relevanten Qualitätsunterschiede", sagt der ADAC-Experte. Wenn die Autofahrer ihre Marktmacht einsetzten, könnten sie so selbst für günstigeren Sprit sorgen, denn die aktuellen Preise enthielten noch Luft nach unten. "Und in der Regel muss ich ja nicht binnen drei Minuten tanken, sondern habe eine Wahl."

Und viele könnten auch durch die Wahl des Treibstoffs sparen, sagt Albrecht. "Fast alle Benziner können E10 tanken - das ist derzeit etwa 6 Cent pro Liter billiger. Trotzdem greifen die meisten Leute noch zu normalem Superbenzin - obwohl sie nicht müssten."

@ dpa.de

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