Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG, DE0008402215

NASHVILLE - In den USA haben am Wochenende zwei extreme Wetterereignisse Hunderttausende Menschen getroffen: Während im Bundesstaat Tennessee bei Überschwemmungen nach starken Unwettern mindestens 21 Menschen starben, brachte der Tropensturm "Henri" der Nordostküste heftige Regenfälle.

23.08.2021 - 13:05:30

Aufräumen in Tennessee, Starkregen im Nordosten. Tausende Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

In Tennessee liefen seit Sonntag die Aufräumarbeiten. Am stärksten von den Unwettern betroffen war nach Angaben der Tageszeitung "The Tennessean" die Gegend um die Stadt Waverly, etwa 90 Kilometer westlich von Nashville. Dort hätten die Rekordmengen an Regen ganze Häuser weggespült, hieß es. Außerdem seien Bäume umgestürzt und Autos mitgerissen worden. Rund 20 Menschen würden noch vermisst. Da das Mobilfunknetz vielerorts ausgefallen sei, gingen Rettungskräfte von Haus zu Haus, um nach Vermissten zu suchen. Dabei ständen sie teilweise bis zum Hals im Wasser.

Der Tropensturm "Henri" verlief am Sonntag dagegen entlang der Nordostküste der USA trotz heftiger Regenfälle glimpflicher als befürchtet. In der Nacht zum Montag fiel im Osten von Pennsylvania und im Nordwesten von New Jersey starker Regen, teilte der Nationale Wetterdienst mit. Im weiteren Tagesverlauf werde der Regen zwar abnehmen. Da die Böden gesättigt seien, bestehe aber weiterhin ein hohes Risiko für Sturzfluten.

"Henri" war am Sonntagmittag (Ortszeit) nahe der Stadt Westerly im Bundesstaat Rhode Island auf die Küste getroffen und hatte dabei Geschwindigkeiten von rund 95 Kilometern pro Stunde erreicht, wie das Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Warnungen vor Überschwemmungen waren in verschiedenen Dringlichkeitsstufen für mehr als 35 Millionen Menschen ausgerufen worden.

Am Morgen war "Henri" zum Tropensturm heruntergestuft worden, am Sonntagabend dann zum tropischen Tiefdruckgebiet. Auf dem Weg durch den angrenzenden Bundesstaat Connecticut habe sich der Sturm bereits deutlich verlangsamt, meldete das NHC.

Laut Webseite "poweroutage.us" fiel am Sonntagnachmittag zumindest zeitweise in rund 115 000 Haushalten der Strom aus. Am späten Abend hatte sich diese Zahl halbiert, jedoch waren nach Angaben der Website bis zum frühen Montagmorgen mehr als 43 000 Haushalte in Rhode Island und mehr als 7000 Haushalte in Connecticut ohne Strom.

US-Präsident Joe Biden rief am Sonntagnachmittag die Bürger trotz der sich abschwächenden Winde zur Vorsicht auf. "Wir nehmen den Sturm wegen seiner Größe, seiner Sturmfluten und wegen der Regenfälle, die er auslöst, sehr ernst", sagte er.

Den Betroffenen des Flut in Tennessee drückte Biden sein Beileid aus. Er habe sein Team angewiesen, dem Gouverneur des Bundesstaates die Hilfe des Bundes zuzusagen. "Wir bieten jede Unterstützung an, die sie in diesem furchtbaren Augenblick benötigen", sagte Biden.

Schon in der Nacht zum Sonntag hatten erste Regenausläufer von "Henri" den Bundesstaat New York und andere US-Staaten im Nordosten erreicht. In New York City musste wegen eines schweren Gewitters ein Großkonzert zum erhofften Ende der Corona-Pandemie im Central Park mit Dutzenden Stars abgebrochen werden. Die Stadt blieb am Sonntag aber trotz heftiger Regenfälle von schlimmeren Schäden verschont.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kretschmann sieht Einigkeit bei Ländern bei Pflichtversicherung. "Ich nehme einen Konsens wahr, dass die Ministerpräsidentenkonferenz in die Richtung gehen wird", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Bei der anstehenden Konferenz der Länder-Regierungschefs in Bonn werde das Thema aber wohl der Konferenz der Justizminister übergeben, um europarechtliche Fragen zu klären. Wenn man sehe, dass es jetzt auch häufiger Tornados in Europa gebe, sei eine solche Pflichtversicherung wichtig. Alle Immobilienbesitzer müssten in eine Solidargemeinschaft gehen, sonst werde das Folgen haben, die man nicht mehr gut bewältigen könne. STUTTGART - Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann sieht angesichts zunehmender Unwetter gute Chancen für die Wiedereinführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden für alle Gebäudebesitzer. (Boerse, 19.10.2021 - 14:30) weiterlesen...

Hannover Rück: Kfz-Versicherer werden Kasko-Tarife erhöhen. Für 2022 gehe er in der Kasko-Versicherung von einer Tariferhöhung im mittleren einstelligen Prozentbereich aus, sagte der zuständige Bereichsleiter bei der Hannover-Rück-Tochter E+S Rück, Stefan Schmuttermair, am Montag vor Journalisten in Baden-Baden. In der Kfz-Haftpflicht sei der Trend noch nicht klar: Hier dürften Unternehmen Neukunden eher mit leichten Preissenkungen locken, während Bestandskunden eher Tariferhöhungen zu erwarten hätten, schätzt er. BADEN-BADEN - Die deutschen Kfz-Versicherer werden nach Einschätzung der Hannover Rück nach den jüngsten Hagel- und Flutschäden an der Preisschraube drehen. (Boerse, 18.10.2021 - 15:08) weiterlesen...

Hannover Rück: Flutkatastrophe kostet Versicherer bis zu 10 Milliarden Euro. Nach den ersten Sondierungen beim Branchentreffen in Baden-Baden könne man "davon ausgehen, dass der Schaden eher an 10 Milliarden als an 9 Milliarden Euro herankommt", sagte der Deutschlandchef des weltweit drittgrößten Rückversicherers, Michael Pickel, am Montag. Der deutsche Versichererverband GDV hatte seine Prognose für die Schäden durch Tief "Bernd" zuletzt auf rund 7 Milliarden Euro angehoben. BADEN-BADEN - Die Flutkatastrophe in Deutschland dürfte die Versicherungsbranche nach Einschätzung der Hannover Rück noch deutlich teurer zu stehen kommen als gedacht. (Boerse, 18.10.2021 - 13:19) weiterlesen...

Munich Re: Rückversicherungsschutz wird nach Flutkatastrophe teurer. Darunter verstehen Rückversicherer ein steigendes Prämienniveau. BADEN-BADEN/MÜNCHEN - Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re sieht Höpke daher Impulse für eine anhaltende Marktverhärtung. (Boerse, 18.10.2021 - 09:34) weiterlesen...

Hannover Rück erwartet nach Flutkatastrophe steigende Preise in Deutschland. "Das Jahr 2021 wird nach den schrecklichen Unwetterkatastrophen im Juni und Juli eines der schadenträchtigsten Jahre im deutschen Markt werden", sagte der Chef der deutschen Hannover-Rück-Tochter E+S Rück, Michael Pickel, am Montag anlässlich des jährlichen Branchentreffens in Baden-Baden. Nach den Schäden durch die Corona-Pandemie erforderten die jüngsten Unwetterschäden, die Niedrigzinsen und die steigenden Preise im Baugewerbe eine "spürbare Erhöhung" der Rückversicherungspreise. BADEN-BADEN/HANNOVER - Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück rechnet nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Deutschland mit deutlich steigenden Preisen für Rückversicherungsschutz. (Boerse, 18.10.2021 - 07:52) weiterlesen...

E+S Rück rechnet nach Unwetterkatastrophen in Deutschland mit steigenden Rückversicherungspreisen. E+S Rück rechnet nach Unwetterkatastrophen in Deutschland mit steigenden Rückversicherungspreisen E+S Rück rechnet nach Unwetterkatastrophen in Deutschland mit steigenden Rückversicherungspreisen (Boerse, 18.10.2021 - 07:34) weiterlesen...