Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Facebook Inc, US30303M1027

(Name der Währung Libra im zweiten Absatz klargestellt)

16.09.2019 - 16:09:24

WDH/Facebook wehrt sich gegen politische Bedenken zu Digitalwährung Libra

MENLO PARK/BASEL - Facebook hat nach massiver politischer Kritik an seiner geplanten Digitalwährung Libra Bedenken zurückgewiesen, sie könne in die Hoheit von Notenbanken eingreifen. Bei Libra werde kein neues Geld ausgegeben, was souveränen Staaten vorbehalten bleibe, betonte der beim Online-Netzwerk für die Entwicklung von Libra zuständige Top-Manager David Marcus am Montag.

Libra soll nach bisherigen Plänen eins zu eins mit einem Korb von stabiler Währungen und Staatsanleihen abgesichert werden. Wenn jemand Libra mit einer klassischen Währung kauft, soll das Geld direkt in diesen Fonds gehen, wie Facebook erklärt. Libra würde dann als System für schnelle internationale Überweisungen fungieren. Politiker und Regulierer befürchten zugleich, dass der Fonds angesichts der Größe von Facebook mit mehr als zwei Milliarden Nutzern zu Verwerfungen auf den Geldmärkten führen könnte.

Facebook will die Verwaltung der Digitalwährung rasch der Libra Association mit Sitz in der Schweiz überlassen. Facebook-Manager Marcus soll dann das hauseigene Digital-Portemonnaie für die Währung mit dem Namen Libra entwickeln. Nach bisherigen Plänen soll Libra als einzige digitale Geldbörse für Libra in Facebooks Chatdiensten WhatsApp und Messenger mit jeweils deutlich mehr als einer Milliarde Nutzer verfügbar sein. Für andere technische Plattformen soll es aber auch alternative "Wallets" geben.

Am Montag trafen sich Vertreter der Libra Association mit ranghohen Behördenvertretern bei einer Tagung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Im Mittelpunkt standen generell die sogenannten "Stablecoins" - also digitale Währungen, die an etablierte Zahlungsmittel gebunden sind. EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré betonte danach die Bedenken der Regulierer. Stablecoins seien als neue Technologie noch weitgehend unerprobt, insbesondere wenn um den Maßstab eines globalen Zahlungssystems gehe. Man sehe auch diverse Risiken. "Die Hürde für eine regulatorische Zulassung wird hoch sein." Die Libra Association soll nach bisherigen Plänen von der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma reguliert werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Facebook startet groß angelegte Werbekampagne in Deutschland. Das Netzwerk veröffentlichte am Montag die ersten TV-Spots und Print-Anzeigen mit Geschichten von Menschen, die sich in Facebook-Gruppen verbinden, austauschen und unterstützen. "Es handelt sich um die größte Werbekampagne für Facebook in Deutschland", sagte Ineke Paulsen, Marketing-Chefin für Zentraleuropa. HAMBURG - Facebook will sein Image in Deutschland mit einer aufwendigen Werbekampagne verbessern. (Boerse, 14.10.2019 - 10:30) weiterlesen...

Bundesregierung sieht mehr Verschlüsselung bei Facebook kritisch. Das Bundesinnenministerium schließe sich den seitens der USA, Großbritanniens und Australiens "geäußerten Bedenken bezüglich der absehbar problematischen Folgen des geplanten Schrittes des Konzerns Facebook für die öffentliche Sicherheit" an, teilte die Behörde am Samstag mit. Zuvor hatte die "Welt am Sonntag" in einem Vorabbericht darüber geschrieben. BERLIN - Die Bundesregierung teilt die Kritik anderer Staaten an Facebooks angekündigtem Ausbau der Verschlüsselung bei seinem Online-Netzwerk. (Boerse, 13.10.2019 - 14:06) weiterlesen...

Spahn und von der Leyen fordern soziale Marktwirtschaft für Daten. "Wir wollen einen verantwortlichen Umgang mit Daten, der sich am Gemeinwohl orientiert", schreiben die beiden CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag). BERLIN - Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Gesundheitsminister Jens Spahn fordern, dass Europa im Umgang mit Daten einen Weg findet, der sich von dem in China und dem in den USA unterscheidet. (Boerse, 10.10.2019 - 19:20) weiterlesen...