Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Konsumgüter

MÜNSTER / HANNOVER - Deutschlands zweitgrößter Agrarhändler Agravis rechnet im Zuge der Corona-Krise mit deutlich höheren Kosten im Bereich der Logistik.

26.03.2020 - 12:18:37

Agravis rechnet in der Corona-Krise mit höheren Kosten. Um Lieferketten aufrechterhalten zu können, müsse das Unternehmen wegen Personalausfalls, zusätzlicher Logistikkapazitäten, Leiharbeitern und Sonn- und Feiertagszuschlägen höhere Ausgaben für das laufende Jahr einplanen, sagte der Vorstandsvorsitzende Dirk Köckler am Donnerstag bei der Vorstellungen der Bilanz für das Jahr 2019.

Im vergangenen Jahr spielte die Corona-Krise noch keine Rolle. Dennoch sank der Umsatz des Unternehmens mit Sitz in Münster und Hannover auch wegen des Dürrejahres geringfügig von 6,6 auf 6,5 Milliarden Euro. Wegen einer Kartellstrafe von 43,7 Millionen Euro muss Agravis beim Ergebnis vor Steuern einen Verlust von 20,5 Millionen Euro verbuchen. Das Bundeskartellamt hatte mehreren Unternehmen wegen Preisabsprachen im Pflanzenschutz Bußgelder auferlegt. Ein Nettoergebnis nennt Agravis nicht.

Für 2020 plant Köckler mit einem Umsatz von 6,3 Milliarden Euro und einem Gewinn vor Steuern von 30,2 Millionen Euro.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gläubiger verschaffen Gerry Weber Luft - mehr als 200 Jobs gestrichen. HALLE/WESTFALEN - Mit einer vorübergehenden Teilstundung ihrer Forderungen verschaffen die Gläubiger dem angeschlagenen Modehersteller Gerry Weber Luft. Sie hätten dem Konzept zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise mit überragender Mehrheit zugestimmt, teilte Gerry Weber am Dienstag mit. Damit stundeten sie dem Unternehmen im Kern 35 Prozent ihrer Forderungen bis zum 31. Dezember 2023, die ihnen dann nachgezahlt werden sollen. Gläubiger verschaffen Gerry Weber Luft - mehr als 200 Jobs gestrichen (Boerse, 02.06.2020 - 12:41) weiterlesen...

Hamsterkäufe von Kondomen nur zu Beginn der Corona-Krise. Seit dem Shutdown seien aber wohl nicht mehr Präservative verbraucht worden, sagte der Geschäftsführer des Herstellers CPR, Michael Kesselring. Das Unternehmen mit Sitz in Sarstedt bei Hannover produziert nach eigenen Angaben rund 200 Millionen Kondome jährlich, davon rund 15 Prozent für Deutschland, etwa Eigenmarken im Einzelhandel. SARSTEDT - Bei Kondomen hat es zu Beginn der Corona-Pandemie nach Einschätzung von Herstellern Hamsterkäufe gegeben. (Boerse, 02.06.2020 - 05:18) weiterlesen...

Corona-Krise löste Ängste vor Versorgungsengpässen aus (durchgehend aktualisiert) (Boerse, 01.06.2020 - 08:33) weiterlesen...

Corona-Umfragen: Verbraucher hatten Angst vor Versorgungsengpässen. Zu diesem Ergebnis kommen unabhängig voneinander zwei Analysen aus Niedersachsen, vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück und der Universität Göttingen. QUAKENBRÜCK/GÖTTINGEN - Ängste vor Versorgungsengpässen und vor steigenden Lebensmittelpreisen - dazu hat die Corona-Situation im Frühjahr bei vielen Verbrauchern in Deutschland geführt. (Wirtschaft, 01.06.2020 - 07:30) weiterlesen...

Experte: Corona-Krise deckt große Defizite bei Digitalisierung auf. Die Corona-Krise hat laut dem Deutschland-Chef der Unternehmensberatung Accenture deutliche Defizite bei der Digitalisierung in Deutschland aufgezeigt. "Im Vergleich zu anderen Ländern sind wir in der digitalen Infrastruktur fünf bis zehn Jahre zurück", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Riemensperger sieht die Politik in der Verantwortung: "Das ist eine Frage der Industrie- und der Wirtschaftspolitik. BERLIN - Der Wirtschaftsexperte Frank Riemensperger hat vor milliardenschweren Hilfen für die Autoindustrie zulasten der Digitalisierung gewarnt. (Wirtschaft, 31.05.2020 - 10:02) weiterlesen...

Einzelhandel leidet in der Corona-Krise - Umsatz mit Mode bricht ein. Während das Geschäft mit Lebensmitteln und Getränken im Shutdown anzog, erlebten Modehändler einen katastrophalen April - obwohl einige Läden zum Monatsende wieder öffnen durften. Der Handelsverband HDE fürchtet nun zahlreiche Pleiten mittelständischer Geschäfte und viel Leerstand in den Fußgängerzonen. Er forderte von der Bundesregierung Hilfen für den stationären Handel. WIESBADEN - Der Einzelhandel in Deutschland hat wegen geschlossener Geschäfte in der Corona-Krise hohe Umsatzeinbußen erlitten. (Boerse, 29.05.2020 - 15:12) weiterlesen...