Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

MÜNCHEN / PEKING - Der erste von 16 Coronavirus-Patienten in Deutschland ist aus einer bayerischen Klinik entlassen worden.

13.02.2020 - 16:45:24

VIRUS/ROUNDUP: Verwirrung in China - Erster Patient in Bayern entlassen. Der Mann sei wieder vollständig gesund und nicht mehr ansteckend, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Alle Entlassungskriterien seien erfüllt, dazu zählten mehrere negative Tests auf das Virus Sars-CoV-2. In China sorgt unterdessen ein neues System zur Zählung von Infektionsfällen für Verwirrung. Die Zahl der Neuinfektionen schnellte in die Höhe. Zwei hohe Politiker in der schwer betroffenen Provinz Hubei mussten den Hut nehmen. Das Kreuzfahrtschiff "Aidavita" mit überwiegend deutschen Passagieren an Bord konnte nicht wie geplant in Vietnam anlegen.

In Bayern werden derzeit 13 weitere Patienten behandelt, die allesamt in Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto stehen. Dort hatte eine chinesische Mitarbeiterin das Virus eingeschleppt. Zwei infizierte Wuhan-Rückkehrer sind zudem in der Frankfurter Uniklinik untergebracht. Es gehe ihnen zwar gut, ein Termin für ihre Entlassung stehe aber noch nicht fest, sagte ein Kliniksprecher am Donnerstag.

Neben den Infizierten stehen in Deutschland noch weit mehr als Hundert Menschen unter Quarantäne. Derzeit harren 122 Menschen in einer Kaserne im pfälzischen Germersheim aus, die Anfang Februar aus der schwer betroffenen chinesischen Stadt Wuhan geholt worden waren. Wann die Quarantäne dort aufgehoben wird, sollte am Sonntag entschieden werden. In Berlin sind rund 20 weitere Wuhan-Rückkehrer in Quarantäne. In Bayern sollten sogenannte Kontaktpersonen der Infizierten zu Hause bleiben.

Bislang gibt es keine Medikamente, die sich gezielt gegen das Virus richten. Allerdings können die Symptome von Patienten wie beispielsweise Atemprobleme bekämpft werden. Vereinzelt werden auch antivirale Medikamente getestet, unter anderem bei einem Patienten aus Bayern.

Eine neue Einstufung der Ansteckungen in der schwer vom Coronavirus Sars-CoV-2 besonders betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina hat zu einem drastischen Anstieg offiziell gemeldeter Fälle geführt. Demnach werden jetzt auch klinische Diagnosen in die Statistik bestätigter Fälle aufgenommen, bislang war dafür ein DNA-Test auf das Virus notwendig. Die Zahl neuer Infektionen versiebenfachte sich im Vergleich zu den Tagen davor: Mehr als 15 100 Fälle kamen in Festland-China hinzu. Landesweit stieg die Zahl der Fälle auf fast 60 000. Die Zahl der Todesfälle stieg auf mehr als 1300. Generell vermuten Experten eine sehr hohe Dunkelziffer im Land, unter anderem, weil die Möglichkeiten für Labortests begrenzt sind.

Rund zwei Monate nach dem Ausbruch der Epidemie gab es weitere personelle Konsequenzen: Die Parteichefs sowohl der Provinz als auch der Metropole Wuhan wurden abgelöst, wie das Staatsfernsehen berichtete. Zuletzt war die Kritik an der Untätigkeit oder langsamen Reaktion der Behörden auf den Ausbruch immer lauter geworden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürchtet wegen der Covid-19-Epidemie neue Arzneimittel-Engpässe in Europa. Hintergrund sei der Produktionsstopp in China bei wichtigen Wirkstoffen, der in einigen Wochen zu Knappheit in Europa führen könne, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag vor einem Sondertreffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Die EU-Kommission müsse die Lage analysieren und Lösungsvorschläge machen.

An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes im japanischen Yokohama stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen um 44 auf 218. Die Betroffenen wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht. Zudem starb in Japan erstmals ein mit Sars-CoV-2 infizierter Mensch. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend (Ortszeit) bekanntgab, handelt es sich um eine Frau in ihren 80ern in der Tokioter Nachbarprovinz Kanagawa. Nach Erkenntnissen der Behörden war die Frau in letzter Zeit nicht ins Ausland gereist.

Das Kreuzfahrtschiff "Westerdam" konnte indessen nach tagelanger Odyssee durch asiatische Gewässer in Sihanoukville in Kambodscha anlegen. Das Schiff mit 2300 Menschen an Bord durfte zuvor wegen der Sorge vor einer Einschleppung von Covid-19 mehrere Häfen nicht anlaufen. Unter den Passagieren an Bord des Schiffes waren nach Angaben der Reederei Holland America Line auch 57 Deutsche.

Unterdessen könnte sich bereits die nächste Odyssee eines Kreuzfahrtschiffes anbahnen: Die "Aidavita" der Rostocker Reederei Aida Cruises konnte die vietnamesische Hafenstadt Cai Lan in der Halong Bucht nicht anlaufen. Die örtliche Tourismusbehörde habe Passagieren und Besatzung untersagt, an Land zu gehen, teilte ein Mitarbeiter der Behörde mit. Auf der "Aidavita" befinden sich nach Angaben der Reederei rund 1100 zumeist aus Deutschland kommende Passagiere und 400 Crew-Mitglieder.

Das Schiff sei zuletzt von den Philippinen gekommen und habe zuvor keinen chinesischen Hafen angesteuert, sagte ein Sprecher von Aida Cruises am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Rostock. "An Bord der "Aidavita" gibt es weder Verdachtsfälle noch bestätigte Coronavirus-Erkrankungen." Nächster Halt der "Aidavita" solle nun der thailändische Hafen Laem Chabang bei Bangkok sein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Regierungskrise: Parteien in Thüringen verhandeln über Neuwahltermin. Es würden derzeit verschiedene Varianten diskutiert, die von einem Termin vor der parlamentarischen Sommerpause bis zu einer Neuwahl erst 2021 oder 2022 reichten, sagte der Vize-Landesvorsitzende der Linken, Steffen Dittes, am Mittwochabend in Erfurt. Je später der Wahltermin liege, um so größer müsste die Verbindlichkeit der Vereinbarungen sein, sagte Dittes. ERFURT - Linke, SPD und Grüne wollen sich mit der CDU auf einen Termin für eine Neuwahl des Thüringer Landtags verständigen. (Wirtschaft, 19.02.2020 - 20:53) weiterlesen...

Minister nervös - Wie geht es weiter mit Rodung auf Tesla-Gelände?. "Wir sind ein bisschen nervös", sagte er am Mittwoch der "Bild"-Zeitung. Auf die Frage, ob er befürchte, dass der US-Elektroautobauer nach einer gewissen Zeit die Geduld verliere, sagte Steinbach: "Wenn wir denen zu lange zu große Schwierigkeiten machen - also ich sage jetzt mal Verzögerung von mehr als einem halben Jahr oder ähnlichem - dann würde ich durchaus dieses Risiko wieder sehen." Er sei aber optimistisch, dass das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg zugunsten der weiteren Rodung entscheide. POTSDAM/GRÜNHEIDE - Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) ist wegen des vorläufigen Rodungs-Stopps für das künftige Tesla -Werk beunruhigt. (Boerse, 19.02.2020 - 19:54) weiterlesen...

Bloomberg erstmals bei TV-Debatte der Demokraten dabei. Erstmals mit dabei ist der Milliardär und Ex-Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, der zuvor Umfragewerte erzielt hatte, die für die Teilnahme an einer Debatte nötig sind. LAS VEGAS - Vor der dritten US-Vorwahl im Bundesstaat Nevada treten die demokratischen Präsidentschaftsbewerber in der Nacht zu Donnerstag (3.00 Uhr MEZ) wieder bei einer Fernsehdebatte an. (Wirtschaft, 19.02.2020 - 19:15) weiterlesen...

Kipping: Hamburger Bürgerschaftswahl soll Denkzettel für FDP werden. "Ich finde, sie soll bei dieser Wahl merken, dass auch die Hamburgerinnen und Hamburger diesen historischen Dammbruch nicht einfach so hinnehmen", sagte die Politikerin am Mittwochabend bei der zentralen Abschlusskundgebung der Hamburger Linken vor der Wahl an diesem Sonntag. HAMBURG - Nach dem Wahl-Eklat in Thüringen hat die Linken-Bundesvorsitzende Katja Kipping die Hamburger dazu aufgerufen, die anstehende Bürgerschaftswahl zu einem Denkzettel für die FDP zu machen. (Wirtschaft, 19.02.2020 - 19:14) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/CDU streitet um Mitgliederbefragung - Merkel: Halte mich raus. Eine Mitgliederbefragung zum künftigen CDU-Vorsitz, die der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen ins Gespräch gebracht hat, könnte dagegen zu einer Kampfabstimmung und damit zu einer Zerreißprobe für die Partei führen. Röttgen steht einer Team-Lösung skeptisch gegenüber. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hält in dieser Situation der CDU eine Mitgliederbefragung, die für einen Parteitag nicht bindend ist, nicht für das richtige Mittel. Sie könne eher zu weiterem Streit führen. BERLIN - Führende CDU-Mitglieder wollen eine Kampfkandidatur um den Parteivorsitz unbedingt vermeiden und favorisieren weiter eine Teamlösung. (Wirtschaft, 19.02.2020 - 18:38) weiterlesen...

Kramp-Karrenbauer mit positivem Fazit nach Parteivorsitz-Gesprächen. "Ich habe in den vergangenen Tagen sehr gute und vertrauensvolle Gespräche geführt", sagte die scheidende Parteivorsitzende am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Sie ergänzte: "Am Montag werden wir auf dieser Grundlage über das weitere Vorgehen reden." Am Rosenmontag kommen in Berlin die CDU-Führungsgremien Präsidium und Vorstand zu regulären Sitzungen zusammen. BERLIN - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ein positives Fazit ihrer ersten Gespräche mit möglichen Bewerbern für den Parteivorsitz und die Unions-Kanzlerkandidatur gezogen. (Wirtschaft, 19.02.2020 - 18:12) weiterlesen...