Internet, Software

MÜNCHEN - Nach der Entdeckung des riesigen "Collection #1"-Datensatzes gestohlener Log-in-Informationen kommt nach Einschätzung der Munich Re aufwendige Schadenbegrenzung auf betroffene Unternehmen zu.

18.01.2019 - 16:11:25

Munich Re: Aufräumarbeiten nach Datenleck werden sehr aufwendig. "Mit Hilfe der Datensätze könnte man versuchen, sich in Mailaccounts, Bankkonten, Firmennetzwerke oder oder soziale Netzwerke einzuloggen", sagte am Freitag Martin Kreuzer, Cyberexperte beim weltgrößten Rückversicherer.

Die "Collection #1" enthält insgesamt 773 Millionen E-Mail-Adressen und 21 Millionen Passwörter im Klartext. Die Sammlung war auf der Cloud-Plattform Mega aufgetaucht, wo er mittlerweile gelöscht ist. "Der Zugang zur gesamten Sammlung mit über 773 Millionen Datensätzen kostete 45 Dollar", sagte Kreuzer. "Da viele Menschen ihre privaten Passwörter auch beruflich nutzen, kommt man da schnell in eine unglaubliche Dimension, was alles möglich wäre. Für betroffene Unternehmen wird das sehr aufwendig die Systeme wieder zu sichern", sagte Kreuzer.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien New York Schluss: Immer mehr Vorschusslorbeeren für Handels-Deal. Anleger setzten wie schon in den vergangenen Wochen darauf, dass sich die USA und China im Handelsdisput schließlich doch einigen. Das trieb den Dow Jones Industrial vor dem Wochenende erstmals seit Anfang November über die Marke von 26 000 Punkten. Der Leitindex schloss 0,70 Prozent höher bei 26 031,81 Punkten. Auf Wochensicht verbuchte der Index ein Plus von 0,6 Prozent. NEW YORK - Das Prinzip Hoffnung hat am Freitag einmal mehr die Kurse an der Wall Street nach oben getrieben. (Boerse, 22.02.2019 - 22:27) weiterlesen...

Aktien New York: Dow steigt - Anleger setzen auf Gelingen der Handelsgespräche. Der Dow Jones Industrial legte im frühen Handel um 0,51 Prozent auf 25 981,84 Punkte zu und kletterte auf den höchsten Stand seit Anfang November. Auf Wochensicht zeichnet sich für den Leitindex ein Plus von etwa 0,4 Prozent ab. NEW YORK - Nach schwachen US-Konjunkturdaten am Vortag haben am Freitag wieder die Hoffnungen auf ein Gelingen der amerikanisch-chinesischen Handelsgespräche die US-Börsen dominiert. (Boerse, 22.02.2019 - 20:04) weiterlesen...

Barley verteidigt Ja zur EU-Reform. "Die Reform des europäischen Urheberrechts ist überfällig und geht über die geführte Diskussion um Artikel 13 hinaus", sagte die SPD-Politikerin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe um bessere Vertragsbedingungen für Künstler und Kreative, um grenzüberschreitende Bildungsangebote oder rechtliche Grundlagen für die Entwicklung künstlicher Intelligenz. BERLIN - Im Streit um Upload-Filter für Internet-Plattformen hat Bundesjustizministerin Katarina Barley ihre Zustimmung zur Reform des Urheberrechts in der EU verteidigt. (Boerse, 22.02.2019 - 17:19) weiterlesen...

WDH/Aktien New York Ausblick: Dow visiert erneut 26000-Punkte-Marke an (Überflüssige Zahl in der Überschrift gestrichen) (Boerse, 22.02.2019 - 15:14) weiterlesen...

Aktien New York Ausblick: Dow visiert erneut 26 0000-Punkte-Marke an. Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial am Freitag eine halbe Stunde vor dem Börsenstart 0,32 Prozent im Plus auf 25 934 Punkte. NEW YORK - An der Wall Street zeichnet sich für eine mäßige Woche ein versöhnliches Ende ab. (Boerse, 22.02.2019 - 15:11) weiterlesen...

gfu: Markt für Heimelektronik legt dank Smartphone-Absatz zu. Im Gesamtjahr 2018 habe die Branche ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 42,4 Milliarden Euro verzeichnet, teilte die Branchengesellschaft gfu am Freitag mit. Maßgeblich dazu beigetragen habe dabei wieder die Nachfrage nach Smartphones. Der Umsatz mit TV-Geräten sackte dagegen um 3,9 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden Euro ab. Insgesamt habe sich der Markt jedoch besser entwickelt als ursprünglich prognostiziert, sagte gfu-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Joachim Kamp der dpa am Freitag. FRANKFURT/NÜRNBERG - Der Markt für Heimelektronik hat im vergangenen Jahr dank eines kräftigen Geschäfts mit Smartphones insgesamt leicht zugelegt. (Boerse, 22.02.2019 - 14:21) weiterlesen...