Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Versorger

MÜNCHEN - Nach dem großen Stromausfall in München hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

22.05.2021 - 16:05:03

Staatsschutz ermittelt nach Münchner Stromausfall. "Bei brennenden Versorgungsleitungen können politische Motive vorliegen", sagte ein Pressesprecher der Polizei am Samstag. Die Ermittlungen gingen aber in alle Richtungen und die Ermittler könnten auch noch nicht explizit sagen, dass es sich zweifelsfrei um Brandstiftung handelt und welche Motive dahinter stehen könnten. Der Staatsschutz prüft derzeit einige Zeugenhinweise.

Die Staatsanwaltschaft München I verwies ebenfalls nur darauf, dass der Staatsschutz, das Kriminalfachdezernat 4 des Polizeipräsidiums München, die Ermittlungen übernommen hat, das sich schwerpunktmäßig mit politischen Straftaten befasst.

Der Strom war nach einem Feuer am frühen Freitagmorgen in rund 20 000 Haushalten ausgefallen. Die Polizei nahm schon bald danach Ermittlungen wegen Brandstiftung auf.

Der ungewöhnlich ausgedehnte und lang andauernde Stromausfall in Teilen der Stadtteile Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim war durch ein Feuer in einer Baugrube ausgelöst worden, bei dem rund 50 Stromkabel der Mittelspannung vollkommen zerstört wurden. In der Folge fielen etwa 150 Trafostationen aus. Passanten hatten erst ein seltsames Knistern und dann einen Knall gehört. Als die Feuerwehr eintraf, loderten Flammen aus der Grube.

Das Brandbild in der etwa einen Meter tiefen Grube weise auf Brandstiftung hin, erläuterte ein Polizeisprecher am Freitag. Genaueres wollte er zunächst nicht sagen, die Analysen der Brandfahnder seien noch nicht abgeschlossen. "Wir sind noch am Anfang der Ermittlungen", betonte der Polizeisprecher. "Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen, ob es Zusammenhänge mit anderen Delikten gibt."

Es wäre aber nicht der erste Brandanschlag auf Infrastruktureinrichtungen in der Landeshauptstadt: Die Ermittler sprachen schon im vergangenen Jahr von einer "Serie". Seit November 2019 hatten Unbekannte in München mehrfach Funkmasten und andere Infrastruktureinrichtungen angezündet. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 3,6 Millionen Euro. Die Taten ordneten die Ermittler linksextremen Straftätern zu, entsprechende Hinweise in die Szene führten jedoch zu keinen konkreten Personen. Die Ermittlungen wurden deshalb eingestellt.

Nach Angaben der Stadtwerke München (SWM) waren alle Haushalte am frühen Samstagnachmittag wieder mit Strom versorgt und an das Netz angeschlossen. "Good News des Tages: Grundversorgung für alle Privathaushalte wieder hergestellt", twitterten die SWM.

Die Arbeiten seien in der Nacht durch heftige Regenfälle erschwert worden. Letzte Industrie- und Gewerbekunden sollten aber bis zum Abend folgen. Die Stadtwerke bedankten sich "für die mentale Unterstützung und vor allem die Geduld" und schlossen ihren Post mit "#Münchenleuchtetwieder".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nach neuen Sanktionen: Machthaber Lukaschenko kritisiert Deutschland. "Was wir nicht erwartet haben ist, dass sich auch Deutschland an dieser kollektiven Verschwörung beteiligt", sagte der 66-Jährige in der Nacht zum Mittwoch der Staatsagentur Belta zufolge in der Stadt Brest im Westen des Landes. Anlass war der 80. Jahrestag des Überfalls von Hitler-Deutschland auf die Sowjetunion, an den Belarus und andere frühere Sowjetstaaten am Dienstag erinnert haben. MINSK - Nach den neuen EU-Sanktionen gegen Belarus hat Machthaber Alexander Lukaschenko Deutschland attackiert. (Wirtschaft, 23.06.2021 - 09:17) weiterlesen...

Forsa-Umfrage: Union vergrößert Vorsprung auf Grüne. Wäre am Sonntag Bundestagswahl käme die Union auf 29 Prozent (plus 1 Prozentpunkt), die Grünen lägen unverändert bei 21 Prozent. Das geht aus dem RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa hervor, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Auch die SPD gewinnt einen Prozentpunkt auf jetzt 15 Prozent, FDP (13) und Linke (6) verlieren je einen Prozentpunkt. Die AfD bleibt bei 9 Prozent. BERLIN - CDU und CSU vergrößern in einer neuen Umfrage ihren Vorsprung auf die Grünen weiter. (Wirtschaft, 23.06.2021 - 07:14) weiterlesen...

WDH: SPD-Gesundheitsexpertin ruft Urlauber zu Corona-Vorsicht auf (Wiederholung: Überflüssiger Buchstabe im zweiten Satz) (Wirtschaft, 23.06.2021 - 06:46) weiterlesen...

Tui-Vorstand: Flottengröße passt jetzt - Kein Druck bei Staatshilfen. Der weltgrößte Reiseanbieter könne im Sommer mehr Geld einnehmen und belastbarer werden, sagte Finanzchef Sebastian Ebel den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Ab wann Teile der steuerfinanzierten Milliardenkredite zurückfließen, ist derzeit aber noch nicht genau abzusehen. HANNOVER - Tui sieht die konzerneigene Flugzeugflotte nach den Sparbeschlüssen und Corona-Einbrüchen nun besser gerüstet, lässt sich beim Thema Staatshilfen-Rückzahlung aber noch Zeit. (Boerse, 23.06.2021 - 06:44) weiterlesen...

Erster Deutschlandbesuch von US-Außenminister Blinken. Außerdem nimmt er in Berlin an einer Konferenz zum Libyen-Konflikt teil, bei der auch Russland, Ägypten, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate vertreten sein werden. Am Donnerstag wollen Maas und Blinken am Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine Vereinbarung zu einer engeren Zusammenarbeit der USA und Deutschlands bei der Erinnerung an den Holocaust unterschreiben. BERLIN - Bei seinem Antrittsbesuch in Deutschland wird US-Außenminister Antony Blinken am Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) treffen. (Wirtschaft, 23.06.2021 - 06:34) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Delta-Variante auf dem Vormarsch - Drosten: Schnell impfen. Nachdem bereits mehrere Bundesländer gemeldet haben, dass der Anteil der Variante an den Neuinfektionen zuletzt spürbar gestiegen ist, werden an diesem Mittwochabend neue Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erwartet. Es ist damit zu rechnen, dass sich die zunächst in Indien entdeckte Mutante in vielen Teilen Deutschlands weiter ausgebreitet hat - wenn auch auf insgesamt niedrigem Niveau. BERLIN - Trotz insgesamt sinkender Corona-Zahlen ist die als ansteckender geltende Delta-Variante des Virus auch in Deutschland auf dem Vormarsch. (Wirtschaft, 23.06.2021 - 06:33) weiterlesen...