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Wirecard, DE0007472060

MÜNCHEN - Nach dem Bilanzskandal beim insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard bleibt der frühere Vorstandschef Markus Braun vorerst in Untersuchungshaft.

23.09.2020 - 17:25:00

Ex-Wirecard-Chef Braun bleibt in Haft. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München eröffnete dem österreichischen Manager am Mittwoch einen neuen Haftbefehl, den die Staatsanwaltschaft beantragt hatte, wie das Gericht auf Anfrage mitteilte. Eine von Brauns Anwälten eingereichte Haftbeschwerde war damit erfolglos.

verholfen. Braun wurde mit seinem Anteil an Wirecard zwischenzeitlich zum Milliardär, bevor der Absturz der Wirecard-Aktie nach der Aufdeckung des Skandals auch das Vermögen des österreichischen Managers schrumpfen ließ. Braun muss fürchten, dass ihm von seinem früheren Reichtum nichts bleiben wird, da neben dem Strafverfahren viele Entschädigungsklagen auf ihn zukommen.

Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor im Fall Wirecard das Vermögen von "vier natürlichen Personen" und drei Firmen einfrieren lassen - allerdings nicht erklärt, dass Brauns Vermögen darunter sei. Der Manager hatte für die Verwaltung seines Geldes eine eigene Firma gegründet, außerdem besitzt er Häuser. Bei den Arrestbeschlüssen für die Vermögen der "natürlichen Personen" handelte es sich nach früheren Angaben der Ermittler um Summen bis zum mittleren zweistelligen Millionenbereich, bei den Gesellschaften teilweise im unteren dreistelligen Millionenbereich.

Soweit bekannt, hat bislang auch ein Wirecard-Aktionär beim Oberlandesgericht München einen Vermögensarrest gegen Braun erreicht. Dabei geht es um Schadenersatz für die Verluste, die der Anwalt mit Wirecard-Aktien machte.

@ dpa.de