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MÜNCHEN - MAN -Vorstandschef Joachim Drees hat die Verkehrs- und Umweltpolitik der Bundesregierung kritisiert.

16.05.2018 - 11:00:25

MAN-Chef wirft Bundesregierung falsche Förderpolitik vor. Auf der Hauptversammlung des zum VW -Konzern gehörenden Lastwagenbauers bemängelte Drees am Mittwoch in München "eine nicht ausreichend zukunftsorientierte Politik, die auf die Nachrüstung von Stadtbussen und möglicherweise auch Kommunalfahrzeugen setzt". Statt mit Fördergeldern alte Dieselfahrzeuge mit hohem Verbrauch länger im Markt zu halten, sollte "die Politik ihre Aktivitäten auf wirklich effektive Maßnahmen" konzentrieren.

hält 75 Prozent der Anteile und will jetzt die MAN-Lastwagensparte mit dem zu VW gehörenden schwedischen Lkw-Hersteller Scania zusammen für einen Börsengang vorbereiten. Die kleinere MAN-Sparte Diesel & Turbo, die 15 000 Mitarbeiter beschäftigt und Schiffsmotoren und Kompressoren für die Industrie herstellt, soll abgetrennt und erst einmal in den VW-Konzern eingegliedert werden. MAN beschäftigt in Deutschland rund 31 000 Mitarbeiter.

@ dpa.de