Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

MÜNCHEN - Die deutsche Süßwarenbranche geht optimistisch ins neue Jahr.

11.01.2020 - 11:48:24

Süßwarenbranche geht optimistisch ins neue Jahr. Sofern es keine außergewöhnlichen Ereignisse gebe, sei er zuversichtlich, dass 2020 "ganz gut" werde, sagte der Vorstandsvorsitzende des Süßwarenhandelsverbands Sweets Global Network, Hans Strohmaier, der Deutschen Presse-Agentur. Für 2019 liegen zwar noch keine finalen Zahlen vor, auch hier könne man aber "davon ausgehen, dass es ein gutes Jahr war".

Dabei gibt es durchaus Themen, die der Branche Sorgen bereiten: So sind die Preise für einzelne Rohstoffe wie Kakao oder Gelatine gestiegen. Bei Letzterer mache sich die Schweinepest bemerkbar, sagte Strohmaier. Gelatine ist unter anderem in Gummibärchen und ähnlichen Produkten enthalten. Zudem seien Hersteller von Gebäck von US-Strafzöllen betroffen. Grundsätzlich sei die Süßwarenbranche aber relativ konjunkturunabhängig.

Das bestätigt auch Peter Riegelein, der geschäftsführende Gesellschafter des Schokoladenherstellers Riegelein, der einen wichtigen Teil seines Geschäfts mit Figuren für Weihnachten oder Ostern macht: "Selbst wenn überall gespart wird, zum Fest gönnt man sich etwas", sagte er. Das vergangene Weihnachtsgeschäft sei "gut gelaufen".

Als wichtigen Trend nannte Strohmaier unter anderem Nachhaltigkeit. Hier gebe es auch Druck von Handel und Verbrauchern. Eine andere Entwicklung sei die Tendenz hin zu kleineren Größen. Diese bestätigte unter anderem Marcus-Dominic Hauck von DMK Ice Cream. "Je kleiner, desto besser", sagte er. Markus Schinle, Geschäftsführer von Storz, sieht diesen Trend auch bei Schokoladenfiguren. Statt einer großen werde die gleiche Menge inzwischen gerne auf fünf kleine Figuren aufgeteilt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Unilever NV auf 'Buy' und Ziel auf 59 Euro. Die Stimmung gegenüber der Aktie sei düster nach der jüngsten Warnung des Konsumgüterherstellers, schrieb Analyst Martin Deboo in einer am Freitag vorliegenden Studie. NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat Unilever NV nach deutlicher Kurskorrektur von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 53 auf 59 Euro angehoben. (Boerse, 24.01.2020 - 08:14) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Jefferies senkt Nestle auf 'Hold' und Ziel auf 107 Franken. Das Management habe in den zurückliegenden drei Jahren gute Arbeit gemacht, schrieb Analyst Martin Deboo in einer am Freitag vorliegenden Studie. Im Kurs sei dies nun eingepreist. NEW YORK - Das Analysehaus Jefferies hat die Aktie des Lebensmittelkonzerns Nestle von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 118 auf 107 Franken gesenkt. (Boerse, 24.01.2020 - 08:01) weiterlesen...

Übernahme von Just Eat durch Takeaway.com vor neuer Hürde. Die CMA habe sich entsprechend umentschieden, teilte Takeaway am Donnerstagabend mit. Die Behörde prüft bereits den Kauf eines Minderheitsanteils an dem Essenlieferdienst Deliveroo durch den US-Einzelhandelsriesen Amazon. AMSTERDAM - Die seit Monaten geplante Übernahme des britischen Essenlieferdienstes Just Eat wird von der dortigen Wettbewerbsbehörde nun doch unter die Lupe genommen. (Boerse, 23.01.2020 - 20:04) weiterlesen...

Brasiliens Vizepräsident will doch Fördergelder für Amazonien. Das sagte der brasilianische Vize-Präsident Hamilton Mourao am Donnerstag dem Fernsehsender "GloboNews". Im vergangenen August hatte die brasilianische Regierung noch Hilfe in Höhe von 20 Millionen Dollar von den Ländern der G7 zur Bekämpfung der Brände zurückgewiesen,als die internationale Kritik wegen der zunehmenden Abholzung und Brandrodung des größtes Regenwaldes der Welt unter dem rechten Präsidenten Jair Bolsonaro wuchs. RIO DE JANEIRO - Brasilien möchte nun doch Geld aus dem Ausland für den Schutz Amazoniens annehmen. (Wirtschaft, 23.01.2020 - 18:14) weiterlesen...

Schweinepest: Sachsen baut Wildschweinbarriere an Grenze zu Polen. Die vom Kabinett getroffene Entscheidung soll so schnell wie möglich umgesetzt werden, teilte die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag in Bad Muskau mit. Im Norden beginnend wird der 128 Kilometer lange Grenzverlauf mit einem Elektrozaun und Abwehrnetzen gesichert. Die Kosten belaufen sich auf rund 250 000 Euro. "Wir wollen keine Möglichkeit ungenutzt lassen, das Risiko zu verringern", sagte Köpping. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Schweinepest immer näher an Deutschland heranrückt. In Polen fand man die Tierseuche bei einem toten Wildschwein nur zwölf Kilometer von der Grenze entfernt. BAD MUSKAU - Zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest errichtet Sachsen an der gesamten Grenze zu Polen eine Barriere für Wildschweine. (Boerse, 23.01.2020 - 16:29) weiterlesen...

Umfrage: Mehr als jeder Zweite hat sein Verhalten fürs Klima geändert. Das geht aus einer Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Am häufigsten nannten die Deutschen demnach, inzwischen bewusster einzukaufen und bei Lebensmitteln auf deren Herkunft oder Marke zu achten. Weitere 41 Prozent gaben zudem an, ihr privates Reiseverhalten wegen der Erderwärmung geändert zu haben. Damit nannten die Deutschen private Reisen überdurchschnittlich oft als Verhaltensänderung: In den übrigen 27 befragten Ländern gaben dies 29 Prozent an. HAMBURG - In Deutschland haben sechs von zehn Menschen in einer Umfrage angegeben, ihr Konsumverhalten wegen des Klimawandels geändert zu haben. (Wirtschaft, 23.01.2020 - 15:40) weiterlesen...