Transport, Verkehr

MÜNCHEN - Die deutsche Industrie hofft auf steigende Ausfuhren in den kommenden Monaten.

26.01.2022 - 08:47:24

Industrie blickt hoffnungsvoll auf Export. Der vom Münchner Ifo-Institut errechnete Index der Exporterwartungen stieg im Januar auf 17,4 Punkte, wie die Wirtschaftsforscher am Mittwoch mitteilten. Das ist ein Anstieg um 4,5 Punkte zum Vormonat und der höchste Wert seit September.

"Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich zu Jahresbeginn deutlich verbessert", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Nahezu alle Branchen rechnen mit Zuwächsen. Ausnahmen sind nur die Textil- und Bekleidungshersteller, die Drucker und die Nahrungsmittelindustrie." Besonders deutliche Zuwächse erwarten dagegen Elektroindustrie und Maschinenbau. In der chemischen Industrie gab es zudem einen deutlichen Anstieg nach davor drei Rückgängen in Folge.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Britische Züge stehen wieder still - Keine Einigung in Sicht. Die Beschäftigten von National Rail und vielen anderen Zugbetreibern legten zum dritten Mal in einer Woche die Arbeit nieder, weshalb nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA nur rund ein Fünftel der üblichen Verbindungen verkehrte. Passagieren wurde geraten, nur wenn unbedingt notwendig mit dem Zug zu reisen. Die Ausfälle und Verzögerungen durch die Streiks im ganzen Land sollten sich bis in den Sonntag ziehen. LONDON - In Großbritannien sind am Samstag erneut etliche Züge in den Bahnhöfen stehen geblieben. (Boerse, 25.06.2022 - 17:26) weiterlesen...

Weiteres Gespräch im Tarifkonflikt um Hafenarbeiter-Löhne vereinbart. Die Gewerkschaft Verdi und der Zentralverband deutscher Seehafenbetriebe (ZDS) wollen sich am Montag zu einem weiteren Gespräch treffen, wie beide Parteien unabhängig voneinander der Deutschen Presse-Agentur bestätigten. Einen Ort und eine genaue Uhrzeit nannten beide zunächst nicht. Auch zu möglichen Inhalten äußerten sie sich nicht. "Wir sind natürlich offen für Gespräche, wollen den Gesprächsinhalten (...) aber nicht vorgreifen", hieß es beim ZDS. Verdi erklärte mit Blick auf mögliche Inhalte, man wolle den Verhandlungsverlauf am Montag abwarten. HAMBURG/BREMEN - In den Tarifkonflikt um die Entlohnung der Hafenarbeiter an Deutschlands Seehäfen kommt Bewegung. (Boerse, 25.06.2022 - 17:26) weiterlesen...

150 Jahre Schenker - DB-Tochter setzt nicht nur auf die Schiene. BERLIN - International war das heute zur Deutschen Bahn gehörende Logistikunternehmen Schenker von Anfang an. Der Schweizer Gottfried Schenker gründete seine Speditionsfirma am 1. Juli 1872 in Wien. Er setzte auf die Idee, Einzelsendungen auf langen Strecken wie von Wien nach Paris zu größeren Transporten zusammenzufassen. Zum Konzept gehörte auch, bei Bedarf verschiedene Verkehrsträger von der Bahn bis zum Schiff zu nutzen. Das Geschäftsmodell ist auch 150 Jahre nach der Gründung erfolgreich. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn hat zuletzt Rekordgewinne gemacht. Dennoch gibt es Diskussionen, ob der Konzern sich von der Logistiktochter trennen sollte. 150 Jahre Schenker - DB-Tochter setzt nicht nur auf die Schiene (Boerse, 25.06.2022 - 12:53) weiterlesen...

Lufthansa: Normalisierung des Flugbetriebs erst 2023. "Eine kurzfristige Verbesserung jetzt im Sommer werden wir realistisch leider kaum erreichen können", sagte Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser der "Welt". Aktuell helfe nur, die Zahl der Flüge zu reduzieren. Das sei nicht nur ein deutsches Problem, sondern gelte für die ganze Welt. BERLIN - Die deutsche Lufthansa erwartet erst im nächsten Jahr eine Normalisierung des Flugbetriebs. (Boerse, 25.06.2022 - 12:52) weiterlesen...

Hamburger Hafen fordert Aussetzung des Sonntagsfahrverbots für Lkw. "Unser Problem ist zurzeit, dass viele Firmen ihre Container nur langsam abholen. Früher standen die Container ein bis zwei Tage bei uns. Jetzt sind es fünf Tage und deutlich länger", sagte Angela Titzrath der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS"). Neben den Folgen der Pandemie und der temporären Blockade des Suez-Kanals Ende März 2021 habe auch der Krieg in der Ukraine eine direkte Auswirkung auf die Abholung von Containern in Hamburg: Es fehlen demnach 100 000 Lastwagenfahrer aus der Ukraine und Belarus. HAMBURG - Die Chefin der Hamburger Hafen und Logistik AG hat wegen des Container-Staus ein Aussetzen des geltenden Fahrverbots für LKW an Sonntagen gefordert. (Boerse, 25.06.2022 - 12:46) weiterlesen...

Diskussion um Zukunft von DB Schenker hält an. "Tafelsilber kann man nur einmal verkaufen - deshalb muss der Eigentümer hier sehr sorgfältig abwägen und die Folgen eines möglichen Verkaufs von Schenker sehr genau überlegen", sagte der stellvertretende EVG-Vorsitzende Martin Burkert der Deutschen Presse Agentur. BERLIN - Aus Sicht der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG verbieten sich Überlegungen zu einem möglichen Verkauf der Bahntochter Schenker vor einem Ende des Kriegs in der Ukraine. (Boerse, 25.06.2022 - 12:44) weiterlesen...