MTU Aero Engines AG, DE000A0D9PT0

MÜNCHEN - Der Chef des Triebwerkshersteller MTU Aero Engines , Reiner Winkler, sieht das kommende Geschäftsjahr als "Übergangsjahr".

12.12.2017 - 12:01:25

MTU-Chef sieht 2018 als 'Übergangsjahr'. Er erwarte daher einen moderaten Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (Ebit), sagte der Vorstandsvorsitzende anlässlich des am Dienstag stattfindenden Investorentages. Die Aktie verlor daraufhin am Mittag 1,8 Prozent auf 144,60 Euro.

Getragen werden solle das Plus vom zivilen Triebwerksgeschäft sowie des Instandhaltungs- und Ersatzteilgeschäft. Am stärksten dürfte der Umsatz dabei mit etwa 30 Prozent beim zivilen Seriengeschäft wachsen, hieß es. Die Getriebefan-Produktion dürfte dabei im kommenden Jahr ihren Höhepunkt erreichen. Das Geschäft mit Triebwerken für militärische Zwecke dürfte nach dem erwarteten Rückgang im laufenden Jahr 2018 stagnieren.

Winkler sieht sein Unternehmen nach den jüngsten Investitionen nun in eine Konsolidierungsphase übergehen, in der er bis 2025 für MTU weiterhin wachsende Gewinne avisiert. So dürfte im ertragsstarken Ersatzteil- und Instandhaltungsgeschäft das starke Wachstum anhalten, wobei der Manager jedoch bei der zivilen Instandhaltung mit anhaltendem Margendruck rechnet. Für das Militärgeschäft erwartet Winkler eine Rückkehr zum Wachstum für 2020, bis 2027 soll ein Niveau von rund 500 Millionen Euro erreicht werden. 2017 erwartet MTU 400 Millionen Euro.

Ab Mitte der nächsten Dekade erwartet Winkler dann neue Flugzeugentwicklungen, die MTU die Möglichkeit böten, den Marktanteil auszubauen.

MTU profitiert aktuell stark von der Nachfrage nach Ersatzteilen und hatte für 2017 erst Ende Oktober die Gewinnprognose erhöht. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (Ebit) soll statt 560 Millionen nun 600 Millionen Euro erreichen, der bereinigte Überschuss statt auf 390 Millionen auf 420 Millionen Euro zulegen. Die Umsatzprognose wurde hingegen wegen des schwachen Dollar auf 5,1 Milliarden Euro gekappt.

@ dpa.de

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