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Knorr-Bremse, DE000KBX1006

MÜNCHEN - Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse kämpft mit den zunehmenden Problemen der Lkw-Branche angesichts der konjunkturellen Abkühlung.

27.11.2019 - 10:00:25

Bremsenspezialist Knorr-Bremse mit weniger Bestellungen - Aktie sinkt. Zwar konnte der MDax -Konzern im dritten Quartal sowohl beim operativen Gewinn als auch beim Umsatz zulegen. Doch der Auftragseingang war konzernweit wie bereits im zweiten Jahresviertel rückläufig und sackte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um deutliche 10 Prozent ab.

betonte einerseits, dass die Bestätigung der Jahresziele für gewisse Erleichterung sorgen dürfte. Andererseits dürfte der Ausblick für das kommende Jahr die Gewinnerwartungen um etwa 5 Prozent drücken. Akash Gupta von der US-Bank JP Morgan attestierte Knorr-Bremse ein durchwachsenes drittes Quartal.

Unter dem Strich brach der Überschuss der Münchener um fast die Hälfte auf 101,2 Millionen Euro ein. Knorr-Bremse hatte das sogenannte Powertech-Geschäft Ende September mit Verlust verkauft. Durch den geplanten Verkauf von Immobilien am Konzernsitz in München im laufenden vierten Quartal sollte dieser Effekt aber wieder kompensiert werden können, hieß es. Die Immobilien will das Unternehmen nach dem Verkauf zurückmieten. Das Unternehmen erwartet aufgrund der Transaktion einen Buchgewinn von 46 Milllionen Euro. Knorr-Bremse sollen aus dieser Maßnahme 200 Millionen Euro in die Kasse fließen.

Laut eigenen Angaben beschäftigt Knorr-Bremse derzeit rund 29 500 Mitarbeiter an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern. Der Konzern stellt Bremsen für Züge und Lkw her, hat aber auch Zugtüren, Lenksysteme sowie Heizungs- und Lüftungssysteme im Angebot.

@ dpa.de