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Knorr-Bremse, DE000KBX1006

MÜNCHEN - Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse notierte Unternehmen am Montagabend in München bei der überraschenden Vorlage vorläufiger Zahlen mit.

23.02.2021 - 10:39:28

Knorr-Bremse wagt ersten Blick auf 2020 - Aktie gibt nach. Die aktuellen Markterwartungen gemäß dem Konsens von Vara Research lägen hingegen bei 500 Millionen Euro, hieß es.

hat Knorr-Bremse das Jahr dennoch stark zu Ende gebracht. Vor allem mit Blick auf den Cashflow, urteilte der Experte.

Detailliertere Angaben zu den Jahres- und Quartalszahlen machte Knorr-Bremse zunächst nicht. Auch zur Prognose äußerte sich der Bremsenspezialist nicht. Das wird sich aber in der kommenden Woche ändern: Schon am 4. März steht die Vorlage der ausführlichen Zahlen für 2020 auf der Agenda. Dann will Knorr-Bremse auch den Ausblick für das laufende neue Geschäftsjahr 2021 bekanntgeben.

2020 war für die Münchner nicht nur aufgrund der Folgen der Corona-Krise ein turbulentes Jahr, in dem sich die Pandemie vor allem in der ersten Hälfte negativ bemerkbar machte. Auch an der Konzernspitze gab es zwischenzeitlich zum wiederholten Mal Trubel. Der damalige Vorstandschef Bernd Eulitz war Ende August nach nur zehn Monaten Knall auf Fall ausgeschieden. Als Grund wurden "tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten" mit Aufsichtsratschef Klaus Mangold bei "Fragen der Führung und der aktiven Gestaltung unternehmerischer Belange" angegeben. Seit Anfang Januar ist nun der frühere Siemens-Manager Jan Michael Mrosik am Ruder, der in wenigen Tagen die Zahlen auf der Jahrespressekonferenz präsentieren wird.

Im vergangenen Sommer war der einflussreiche Großaktionär Heinz Hermann Thiele nach vier Jahren Pause wieder in den Aufsichtsrat von Knorr-Bremse eingezogen. Er hält mit seiner Familie rund 60 Prozent an dem Spezialisten für Zug- und Lkw-Bremsen.

@ dpa.de