NEMETSCHEK AG, DE0006452907

MÜNCHEN - Der Bausoftwarehersteller Nemetschek legt dank hoher Nachfrage aus dem Ausland und eines guten Wartungsgeschäfts weiter kräftig zu.

27.10.2017 - 12:09:24

Nemetschek wächst weiter kräftig - Tempo lässt aber nach. Das Wachstumstempo ging im dritten Quartal allerdings etwas zurück - zudem belastete der im Vergleich zum Dollar stärker gewordene Euro. Konzernweit stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 95,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in München mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 18 Prozent auf 24,8 Millionen Euro zu. Damit verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Experten knapp.

Der Aktienkurs des im TecDax notierten Unternehmens war seit Ende September stark gestiegen - am Freitag um die Mittagszeit aber notierte das Papier mit gut 2 Prozent im Minus. Im laufenden Jahr hat die Aktie damit aber noch immer um knapp 38 Prozent zugelegt.

Das Management um Vorstandschef Patrik Heider bestätigte zwar die Prognose für das laufende Jahr und will weiter von der ordentlichen Nachfrage nach seiner Software profitieren. Aus eigener Kraft sollen die Erlöse demnach um 13 bis 15 Prozent wachsen, inklusive Zukäufen um 17 bis 19 Prozent. Allerdings verdüsterten sich die Aussichten bei den Wechselkursen etwas. Es könne zu weiteren negativen Auswirkungen insbesondere beim Wechselkurs vom Euro zum Dollar kommen, hieß es vom Unternehmen.

Unter dem Strich zahlte sich das Wachstum bislang aber weiter aus. Der Nettogewinn kletterte im dritten Quartal um ein Viertel auf 15,1 Millionen Euro.

Viel rechnet sich das Unternehmen - wie auch andere Softwarekonzerne - dadurch aus, dass die Umsätze nicht mehr nur über Lizenzverkäufe erwirtschaftet werden, sondern auch im Mietmodell. Inklusive der steigenden Wartungserlöse macht das die Umsätze besser planbar. Wiederkehrende Umsätze verzeichneten im dritten Quartal ein Plus von fast einem Viertel - Lizenzverkäufe stiegen dagegen nur um 6 Prozent.

Nemetschek ist spezialisiert auf Bau- und Planungssoftware für Architekten und Ingenieure. Dabei kaufen die Münchener auch gerne zu. Zuletzt erwarben sie Mitte Oktober den US-Anbieter Risa für 24,9 Millionen Dollar. Das Unternehmen hat laut Nemetschek eine führende Marktstellung in den USA unter anderem bei der Tragwerksplanung und Baustatik. Die Übernahme soll Ende dieses Monats abgeschlossen werden.

@ dpa.de

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