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Rolls-Royce, GB00B63H8491

MÜNCHEN - Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr 2,17 Millionen Autos der weiß-blauen Stammmarke verkauft und damit den Rückstand auf den Konkurrenten Mercedes-Benz verkürzt.

10.01.2020 - 09:41:25

Chinesische Autokäufer bescheren BMW Rekordabsatz. Die neuen SUV-Modelle hätten zu dem Absatzzuwachs um 2,0 Prozent auf einen neuen Höchstwert viel beigetragen, sagte Pieter Nota am Freitag in München. Vor allem in China konnte der BMW-Konzern enorm zulegen: Dort stieg die Nachfrage um gut 13 Prozent.

hatte im vergangene Jahr inklusive Smart 2,46 Millionen Autos verkauft, davon 2,34 Millionen Mercedes-Benz. Die Stuttgarter hatten den Münchner Konkurrenten 2016 bei der Stammmarke überholt - BMW verkürzte den Abstand im vergangenen Jahr aber von 185 000 auf 171 000 Autos. Audi hat im vergangenen Jahr rund 1,85 Millionen Autos verkauft.

Mit 959 000 verkauften SUV-Fahrzeugen machen die Stadtgeländewagen bei der Marke BMW inzwischen 44 Prozent des Absatzes aus. Der Anteil der besonders profitablen Luxusautos stieg dank der neuen 7er-, X7- und 8er-Reihen auf 105 000 Fahrzeuge. Hier will BMW im laufenden Jahr weiter deutlich zulegen. Die Kunden kauften im vergangenen Jahr auch 146 000 Hybrid- und Elektroautos von BMW und Mini. Der Kleinwagen Mini hat ein schwieriges Jahr hinter sich, der Absatz schrumpfte um 4,1 Prozent auf 347 000 Autos.

Durchwachsen ist für BMW die Lage in Europa. Hier sank der Absatz des Konzerns im abgelaufenen Jahr um 1,5 Prozent auf 1,08 Millionen Autos. Im laufenden Jahr erwartet der Konzern, der in England Mini- und Rolls-Royce -Fahrtzeuge baut, "aufgrund eines eingetrübten Wirtschaftsumfelds ein Absatzwachstum auf Vorjahresniveau".

@ dpa.de