Transport, Verkehr

MÜNCHEN - Der ADAC hat bei einem Vergleich von Autobahn-Raststätten und Autohöfen teils große Preisunterschiede festgestellt.

12.10.2021 - 08:23:03

ADAC: Große Preisunterschiede zwischen Raststätten und Autohöfen. Im Schnitt waren die Raststätten bei 13 von 14 ausgewerteten Produkten teurer, erklärte der Verkehrsclub am Dienstag. Besonders groß war der Preisunterschied unter anderem bei Wasser. Im Schnitt der Autohöfe kostete die günstigste Halbliterflasche 1,42 Euro, an Raststätten waren es laut ADAC 2,15 Euro. Das jeweils günstigste belegte Brötchen, ein süß gefülltes Croissant oder ein halber Liter Cola, waren an Raststätten jeweils rund ein Drittel teurer.

Bei den ausgewerteten warmen Hauptgerichten - ein Schnitzel mit Beilage beziehungsweise ein Nudelgericht mit vegetarischer Soße - waren die Unterschiede dagegen minimal. Deutlich fiel der Preisunterschied beim Tanken aus: Im Test kosteten E10 und Diesel an den Raststätten im Schnitt pro Liter 26 beziehungsweise 25 Cent mehr als an den Autohöfen.

Für den Vergleich hatte der ADAC die Preise an 35 Paaren aus Raststätte und Autohof ausgewertet, die jeweils maximal 20 Kilometer voneinander entfernt waren. Während Raststätten direkt an der Autobahn liegen, müssen Autofahrer für den Besuch eines Autohofs die Fernstraße verlassen.

Tank & Rast, Betreiber der meisten deutschen Raststätten, wirft dem ADAC "signifikante methodische Schwächen" bei der Erhebung vor. So seien etwa die teils 20 Kilometer Entfernung zwischen den Raststätten und Autohöfen für einen Vergleich zu weit. Außerdem blende die Auswertung "das sich stark unterscheidende Leistungsspektrum von Autobahnraststätten und Autohöfen neben der Autobahn aus", kritisiert das Unternehmen. Schließlich hielten Autobahnraststätten ihr Angebot permanent aufrecht, erklärte Tank & Rast, "auch in umsatzschwachen Zeiten wie in der Nacht", während Autohöfe dann schließen könnten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rekord auf Vulkaninsel La Palma - mehr als 370 Erdstöße in 24 Stunden. LA PALMA - Das Gebiet um den vor knapp zweieinhalb Monaten auf der Kanareninsel La Palma ausgebrochenen Vulkan ist von besonders vielen Erdbeben erschüttert worden. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden habe man mehr als 370 Erdstöße gezählt, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden der spanischen Region. Das sei ein Rekord. So viele Beben habe es nämlich seit Ausbruch des Vulkans am 19. September binnen eines einzigen Tages noch nie gegeben, hieß es. Rekord auf Vulkaninsel La Palma - mehr als 370 Erdstöße in 24 Stunden (Boerse, 01.12.2021 - 18:28) weiterlesen...

Am Flughafen BER werden wieder beide Bahnen genutzt. Ein Jahr lang nutzten die Flugzeuge nur jeweils eine der Bahnen, zuletzt im monatlichen Wechsel. Grund war der Einbruch der Passagierzahlen in der Corona-Krise. SCHÖNEFELD - Gut ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER gibt es seit Mittwoch wieder Flüge von beiden Start- und Landebahnen. (Boerse, 01.12.2021 - 17:05) weiterlesen...

WDH: Südkorea beschließt Quarantänepflicht bei allen Einreisen (Vier (nicht: fünf) Heimkehrer aus Nigeria im zweiten Absatz) (Boerse, 01.12.2021 - 17:00) weiterlesen...

Transportverbände empört: EU duldet Fahrverbote über den Brenner. Weil Tirol die Zeitfenster für Fahrten über den Brenner immer kleiner mache, komme es in Bayern regelmäßig zu Staus von bis zu 70 Kilometern Länge. Fahrer müssten zehn Stunden lang ohne Toilette ausharren, Anwohner hätten unzumutbare Belastungen zu ertragen, in Industriebetrieben komme es zu Produktionsstillständen wegen unterbrochener Lieferketten, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Brief von 13 Verbänden. MÜNCHEN/FRANKFURT/BRÜSSEL - Transport- und Logistikverbände aus ganz Europa haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aufgefordert, wegen der Behinderungen der Lkw-Transporte durch Tirol "endlich gegen Österreich vorzugehen". (Wirtschaft, 01.12.2021 - 16:52) weiterlesen...

KORREKTUR: Am Flughafen BER werden wieder beide Bahnen genutzt (Im ersten Satz wurde berichtigt: gibt es seit Mittwoch wieder Flüge von beiden Start- und Landebahnen (statt: gibt es erstmals reguläre Flüge von beiden). (Boerse, 01.12.2021 - 16:49) weiterlesen...

KORREKTUR: Frankreich verschärft Einreiseregeln für Ungeimpfte. (Frist für PCR-Test wurde für Deutschland bereits Mitte November verkürzt) KORREKTUR: Frankreich verschärft Einreiseregeln für Ungeimpfte (Boerse, 01.12.2021 - 16:03) weiterlesen...