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HELLA KGaA Hueck & Co, DE000A13SX22

MÜNCHEN - Den für die deutsche Autoindustrie wichtigen Zulieferern drohen einer Studie zufolge in diesem Jahr erhebliche Einbußen.

31.08.2020 - 05:43:29

Umsatz der Autozulieferer könnte 2020 um knapp ein Viertel absacken. Die Beratungsfirma PwC Strategy& geht von einem globalen Umsatzrückgang großer Branchenunternehmen um 13 bis 24 Prozent aus - je nach weiterer Entwicklung der Corona-Pandemie. Schon Anfang 2020 waren die Startbedingungen nach einem für viele Betriebe schwierigen Jahr 2019 nicht einfach.

(14,4 Mrd), Mahle (12,1 Mrd) und Hella (6,6 Mrd).

Conti sowie der Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni hatten bereits 2019 Verluste geschrieben, allerdings auch wegen Umbaukosten und Sonderfaktoren. Der Branchenverband VDA erklärte, sechs von zehn Zulieferern erwögen eine verstärkten Personalabbau.

Der niedersächsische Ministerpräsident und VW -Aufseher Stephan Weil (SPD) warnte jüngst, dass die Corona-Folgen vor allem kleineren Lieferanten zusetzen dürften, die durch den Wandel zu E-Antrieben und Digitalisierung ohnehin unter Druck seien: "Ich befürchte, dass wir uns bis zum Herbst auf viele schlechte Nachrichten einstellen müssen, dieses Thema wird uns noch massiv beschäftigen."

@ dpa.de