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Haushalt, Steuern

MÜNCHEN - Das ifo-Institut hält eine weitere Erhöhung des Rentenalters für unvermeidbar.

23.06.2021 - 11:17:25

ifo-Institut warnt vor Überlastung des Bundeshaushalts durch Renten. Ohne Korrekturen müssten 2050 fast 40 Prozent des Bundeshaushalts in die Rentenkassen fließen.

Würden die bereits jetzt absehbaren Zusatzkosten der Rentenversicherung nur über die Mehrwertsteuer finanziert, müsste der Steuersatz bis 2030 auf 23 Prozent und bis 2050 auf 27 Prozent stiegen, sagte Marcel Thum, Leiter der ifo-Niederlassung in Dresden. Der demografische Wandel sei für drei Viertel dieser Zusatzkosten verantwortlich. Ein Viertel der Zusatzkosten gehe auf die Rentenreformen von 2014 bis 2020 zurück.

Die große Koalition hatte eine doppelte Haltelinie bei Rentenniveau und Rentenbeitrag eingeführt und obendrein noch den sogenannten Nachholfaktor ausgesetzt. Das führt dazu, dass die Renten sogar stärker steigen als die Löhne der Beschäftigten. "Dies ließe sich jetzt noch rückgängig machen", sagte Prof. Joachim Ragnitz. "Dazu müsste aber direkt nach der Wahl entsprechend gehandelt werden." Die Aussetzung trage 2030 zu einem Drittel und 2050 fast zur Hälfte des reformbedingten Anstiegs der Rentenkosten bei.

Vor zwei Wochen hat bereits der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium vor "schockartig steigenden Finanzierungsproblemen in der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2025" gewarnt und eine dynamische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung vorgeschlagen.

@ dpa.de

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