Produktion, Absatz

MÜNCHEN - Das autonome Fahren wird künftig auch die Tüv-Prüfung für Autos umkrempeln.

17.04.2018 - 15:01:24

Online zum Tüv - Autonomes Fahren verändert Prüfgeschäft. Statt der Hauptuntersuchungen in festgelegten Intervallen dürfte sich das Prüfgeschäft dank des zunehmenden Einsatzes von Sensoren in Autos hin zu einem stetigen Online-Monitoring von Fahrzeugen entwickeln, sagte der Vorstandschef des Tüv Süd, Axel Stepken, am Dienstag in München. Das senkt die Zahl der Aufgaben für die Prüfer laut Stepken aber nicht. Auch künftig müsse etwa die korrekte Funktion von Bremsen und Reifen geprüft werden - aber beispielsweise auch, ob die Sensoren im Fahrzeug ordnungsgemäß funktionieren oder verfälschte Ergebnisse liefern. Dafür seien bei den Prüfern zunehmend Softwarekompetenzen gefragt.

Auch in anderen Bereichen treibt der Tüv Süd digitale Geschäftsmodelle voran und entwickelt etwa eine neue Zertifizierungsmethodik für die "Fabrik der Zukunft". Im vergangenen Jahr beteiligte sich das Unternehmen außerdem an der Uniscon GmbH, einem Anbieter hochsicherer Cloud-Lösungen für die Datenverarbeitung.

"Die Verfügbarkeit von Daten und das Vertrauen in den sicheren Datenaustausch sind Voraussetzungen dafür, dass die digitale Wirtschaft funktioniert und weiter wächst", sagte Stepken. Gerade viele Mittelständler seien noch immer nicht oder unzureichend auf mögliche Angriffe aus dem Internet vorbereitet. "Um einen Angriff überhaupt zu entdecken, brauchen die Unternehmen mehrere Tage oder sogar Wochen!"

In den Themen Digitalisierung und Cybersicherheit sieht Stepken auch für die Zukunft wichtige Wachstumstreiber. Im vergangenen Jahr legte der Umsatz des Prüfkonzerns um fast 4 Prozent auf gut 2,4 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich stand ein Überschuss von knapp 139 Millionen Euro und damit gut 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der TÜV Süd mit mehr als 24 200 Mitarbeitern weltweit ist an mehr als 1000 Standorten in rund 50 Ländern aktiv.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

VW-Abgasskandal - Umwelthilfe verklagt KBA auf Akteneinsicht. Nach Angaben von Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH vertritt, bezieht sich die geforderte Akteneinsicht auf alles, was 2015 vom KBA in Sachen Software-Updates, Rückrufanordnungen und ähnlichem gegenüber VW angeordnet wurde. SCHLESWIG - Im VW -Abgasskandal verhandelt das Verwaltungsgericht in Schleswig am Freitag (9.30 Uhr) eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf Akteneinsicht gegen das Kraftfahrtbundesamt (KBA). (Boerse, 19.04.2018 - 19:06) weiterlesen...

Libysche Ölgesellschaft setzt auf Marker und EU gegen Schmuggler. Durch den Diebstahl und Schmuggel von Öl und Benzin gingen dem libyschen Staat jedes Jahr umgerechnet mehr als 600 Millionen Euro verloren, hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten Redemanuskript des NOC-Vorsitzenden Mustafa Sanalla. Etwa 30 bis 40 Prozent des in Libyen produzierten und in das Land importierten Benzins würden geschmuggelt. TRIPOLIS - Die nationale libysche Ölgesellschaft NOC will im Kampf gegen Schmuggler chemische Marker einsetzen und hofft auf Unterstützung der EU bei der Verfolgung der organisierten Kriminalität. (Boerse, 19.04.2018 - 18:42) weiterlesen...

Dreyer kritisiert ARD-Chef Wilhelm und pocht auf Sparvorschläge. Die Erwartungshaltung der Länder sei klar. "Wir haben nach der Überprüfung der von den Anstalten im September 2017 vorgelegten Sparvorschläge durch die KEF ganz konkrete Nachbesserungen angemahnt", teilte die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz am Donnerstag mit. MAINZ - Die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Malu Dreyer, besteht auf Nachbesserungen bei den Sparvorschlägen der öffentlich-rechtlichen Sender. (Boerse, 19.04.2018 - 18:28) weiterlesen...

Opel-Betriebsrat fordert Zukunftskonzept - Streit gewinnt an Schärfe. Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug warf der Geschäftsleitung am Donnerstag "Desinformation" vor. Die Vorschläge der Geschäftsleitung zur Erfüllung der Tarifverträge wies er im Anschluss an eine Betriebsversammlung im Stammwerk Rüsselsheim zurück. Die IG Metall und der Betriebsrat werfen der eigenen Geschäftsführung und PSA offenen Tarifbruch vor. RÜSSELSHEIM/BERLIN - Der Ton im Streit um den richtigen Weg der Opel-Sanierung verschärft sich. (Boerse, 19.04.2018 - 17:52) weiterlesen...

Erotikhändler Beate Uhse macht weiteren Schritt zu Neuaufbau. Die Gläubigerversammlung der niederländischen Tochtergesellschaft Beate Uhse Netherlands B.V. habe dem Verkauf wesentlicher Vermögenswerte an eine neu gegründete niederländische Tochtergesellschaft zugestimmt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. FLENSBURG - Der insolvente Erotikhändler Beate Uhse kommt bei der Neuaufstellung des Unternehmens voran. (Boerse, 19.04.2018 - 17:49) weiterlesen...

Drei belgische Firmen wegen Chemieexport nach Syrien unter Verdacht. Dies bestätigte Außenminister Didier Reynders am Donnerstag den Sendern Bel RTL und RTBF. Der Zoll habe die Justiz eingeschaltet. Falls Gesetzesverstöße entdeckt würden, werde es Strafen geben, sagte Reynders. BRÜSSEL - Wegen des Exports von waffenfähigen Chemikalien nach Syrien ist in Belgien ein Strafverfahren gegen drei Firmen eröffnet worden. (Boerse, 19.04.2018 - 17:40) weiterlesen...