Regierungen, Deutschland

MÜNCHEN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich zu einer flächendeckenden Präsenz von Apotheken in Deutschland bekannt und hält dafür auch zusätzliche Aufgaben für denkbar.

10.10.2018 - 17:02:24

Spahn: Impfungen in Apotheken vorstellbar. Er könnte sich vorstellen, dass in Apotheken geimpft werde, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch beim Deutschen Apothekertag in München. Angesichts voller Wartezimmer in Praxen sei über Bedingungen, mögliche Bereiche und die Vergütung zu diskutieren. Auch die Ärzte seien ins Boot zu holen.

Der Minister warb dafür, die Digitalisierung des Gesundheitswesens auch im Arzneimittelgeschäft aktiv zu gestalten, statt sich von außen treiben zu lassen. So würden auch elektronische Rezepte kommen.

Mit Blick auf den Online-Versand von Medikamenten wandte sich Spahn gegen ungleiche Wettbewerbsbedingungen. "So, wie es heute ist mit Versandhandel aus dem Ausland, ist es nicht fair." Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart: "Um die Apotheken vor Ort zu stärken, setzen wir uns für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ein." Spahn äußerte sich nicht genauer dazu, verwies aber auch auf europarechtliche Fragen. Er mache zudem keine Versprechen, die er nicht sicher halten könne.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Regierung in Rom berät Haushaltsentwurf zur Vorlage in Brüssel. Zuvor hatte es unterschiedliche Signale darüber gegeben, ob die Etatberatungen des hochverschuldeten Eurolandes zeitnah über die Bühne gehen. Innerhalb der Regierung aus rechter Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung hatte es Verstimmung wegen einer umstrittenen Verordnung über eine mögliche Steueramnestie gegeben. ROM - Trotz neuer Spannungen in der italienischen Regierung ist das Kabinett am Montagabend zu Beratungen über den Haushaltsentwurf für 2019 zusammengekommen. (Wirtschaft, 15.10.2018 - 20:44) weiterlesen...

Österreichischer Bundeskanzler Kurz verhalten positiv zu Brexit. Es gebe Fortschritte, sagte Kurz am Montagabend in Den Haag nach einem Treffen mit seinem niederländischen Kollegen Mark Rutte. Österreich hält zur Zeit die Ratspräsidentschaft der EU. Man müsse die derzeitig stockenden Gespräche nicht so negativ sehen. DEN HAAG - Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich vorsichtig optimistisch zu den Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien geäußert. (Wirtschaft, 15.10.2018 - 20:05) weiterlesen...

May optimistisch - Tusk warnt vor Scheitern (Überschrift und 1. (Wirtschaft, 15.10.2018 - 19:56) weiterlesen...

EU-Ratspräsident Tusk: Brexit ohne Abkommen wahrscheinlicher denn je. Das schrieb Tusk am Montagabend in seinem Einladungsschreiben für den anstehenden EU-Gipfel an die 28 Staats- und Regierungschefs in Brüssel, der am Mittwoch mit einer Debatte über den EU-Austritt Großbritanniens beginnt. BRÜSSEL - EU-Ratspräsident Donald Tusk hält einen Brexit ohne Abkommen für "wahrscheinlicher denn je". (Wirtschaft, 15.10.2018 - 19:35) weiterlesen...

Macron warnt: Sind bei Brexit auf alle Szenarien vorbereitet. Das sagte Macron am Montag in Paris nach einem Treffen mit seinem südkoreanischen Kollegen Moon Jae In. Zu diesen Szenarien gehört nach früheren Regierungsangaben auch die Möglichkeit, dass Großbritannien die Europäische Union ohne Austrittsabkommen verlässt. PARIS - Frankreich ist nach Worten von Staatschef Emmanuel Macron beim Brexit auf "alle Szenarien" vorbereitet. (Wirtschaft, 15.10.2018 - 19:00) weiterlesen...

Rückschlag bei den Brexit-Verhandlungen schürt Unsicherheit. Eine Vorentscheidung könnte am Mittwochabend beim EU-Gipfel fallen. Doch hat die britische Premierministerin Theresa May innenpolitisch kaum Spielraum für Zugeständnisse an die EU. Die Chancen auf einen geregelten EU-Austritt 2019 dürften somit auch von der Dynamik des politischen Machtkampfes in London abhängen. BRÜSSEL - Trotz des jüngsten Rückschlags bei den Brexit-Verhandlungen halten Großbritannien und die Europäische Union eine Einigung immer noch für denkbar - allerdings womöglich erst im November oder Dezember. (Wirtschaft, 15.10.2018 - 18:52) weiterlesen...