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Siemens Energy, DE000ENER6Y0

MÜNCHEN / BERLIN - Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan werden die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen auf Deutschland gering sein.

19.08.2021 - 15:38:29

Deutsche Firmen in Afghanistan: Sorge um Mitarbeiter - und die Region. Die wenigen dort präsenten Unternehmen sorgen sich jedoch um ihre Mitarbeiter. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bemüht sich deshalb darum, afghanische Ortskräfte deutscher Unternehmen in Sicherheit bringen zu lassen.

Energy hoffte auf einen großen Regierungsauftrag, der jedoch bisher noch nicht erteilt war. "Beabsichtigt war, dass Siemens Energy im Rahmen eines Drei-Phasen-Plans Afghanistan bei der Entwicklung einer zuverlässigen und bezahlbaren Energieinfrastruktur unterstützt", sagt ein Sprecher. "Die Prüfung der wirtschaftlichen und technischen Machbarkeit ist die erste der drei Phasen, die bisher lief. Dementsprechend gibt es aktuell kein nennenswertes Geschäft vor Ort."

Afghanistan-Experte Schetter sieht zwei mögliche Richtungen für das gequälte Land: Entweder die Taliban zeigten sich moderat, um mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten und die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit zu sichern. Das Land könne aber auch wieder in einem "schwarzen Loch" versinken, in dem Opium-, Waffen- und Menschenhandel maßgeblich die Wirtschaft des Landes bestimmen. Investitionen Chinas im Rahmen der "Neuen Seidenstraße" ließen die Region um Afghanistan boomen. "Afghanistan kann aber nur boomen, wenn dort Frieden und Stabilität einkehrt. Das ist den Nachbarstaaten klar", sagte Schetter.

@ dpa.de