Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Osram, DE000LED4000

MÜNCHEN - Auch nach dem Scheitern der Übernahme von Osram durch den österreichischen Sensorspezialist AMS dürfte das Ringen um den angeschlagenen Lichtkonzern weitergehen.

07.10.2019 - 14:17:25

Zukunft von Osram nach gescheiterter AMS-Übernahme offen. Die Österreicher konnten zwar nicht ausreichend viele Anleger von ihrem Angebot überzeugen und waren an der Mindestannahmeschwelle von 62,5 Prozent gescheitert, doch stiegen sie im Zuge des Übernahmekampfes mit Finanzinvestoren mit einer direkten Beteiligung von 19,99 Prozent zum größten Aktionär auf.

ist auf kurze Sicht aber eher mit einer möglichen Kooperation zwischen AMS und Osram zu rechnen. Zwar könne AMS auch einen weiteren Übernahmevorstoß wagen, an ein besseres Übernahmeangebot durch private Beteiligungsgesellschaften glaubt Growe jedoch mit Blick auf die AMS-Beteiligung nicht.

In eine ähnliche Richtung tendiert Andrew Gardiner von der britischen Investmentbank Barclays . Die hohe AMS-Beteiligung an Osram erschwere einen Gegenzug durch andere Investoren. Angesichts der Hängepartie um die Zukunft von Osram äußerte der Barclays-Analyst außerdem Sorgen um die von AMS im Falle eines Kaufs erzielbaren Synergien. Er verweist darauf, dass es umso schwieriger werde, aus der geplanten Transaktion Werte zu ziehen, je länger sie dauere und je komplizierter und teurer sie werde.

Im Raum steht nach wie vor auch eine Offerte durch die beiden US-Finanzinvestoren Bain Capital und Advent. Durch den Aufstieg von AMS zum größten Osram-Aktionär und den damit gewonnenen Einfluss erscheint dies aber unwahrscheinlich. Von den Finanzinvestoren war seit ihrem indikativen Angebot wenige Tage vor Ende der Angebotsfrist nichts mehr zu hören.

Ob sie nun in Kürze tatsächlich ein konkretes eigenes Angebot auf den Tisch legen, ist ungewiss. Osram teilte dazu lediglich mit, dass aktuell noch eine Prüfung der Bücher durch Advent und Bain Capital stattfinde.

Osram lud derweil seinen neuen Ankeraktionär AMS bereits zu Gesprächen ein, um auszuloten, wie die beiden zukünftig kooperieren könnten. Zudem kündigte das Management ein Update zu seiner Strategie an - Mitte November sollen die aktualisierten Pläne vorgestellt, weitere Details zur Transformation sowie ein Ausblick für 2020 vorgelegt werden.

So bewegt sich Osram schon länger in schwierigem Fahrwasser. Die wichtigsten Kunden sind Auto- und Smartphonehersteller. Da in beiden Branchen die Geschäfte derzeit schlecht laufen, ist Osram hart getroffen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: Starke Zahlen geben AMS Rückenwind für Osram-Kauf - Aktie dreht ins Minus (Wiederholung aus technischen Gründen) (Boerse, 22.10.2019 - 13:45) weiterlesen...

AMS wagt neuen Anlauf zur Übernahme von Osram. Das Gebot solle wie die gescheiterte Offerte bei 41 Euro je Aktie liegen, teilte Osram am Freitag in München mit. Den Angaben zufolge will sich AMS diesmal damit zufriedengeben, mindestens 55 Prozent der Osram-Anteile zu erhalten. Der erste Anlauf war vor wenigen Tagen daran gescheitert, dass die Österreicher die selbst gesetzte Mindestschwelle von 62,5 Prozent der Anteile verfehlten. MÜNCHEN/PREMSTÄTTEN - Der österreichische Sensorspezialist AMS startet einen neuen Anlauf zur Übernahme des Lichtkonzerns Osram . (Boerse, 18.10.2019 - 18:25) weiterlesen...

Kreise: Angebot von Investoren für Osram unwahrscheinlich. Bain Capital wollte dies nicht kommentieren. AMS hält nach eigenen Angaben 19,99 Prozent an Osram. Solange das Unternehmen diesen Anteil nicht abgibt, wäre eine Übernahme durch andere Investoren kaum möglich, und AMS hat angekündigt, weiterhin selbst an der Übernahme von Osram interessiert zu sein. MÜNCHEN/PREMSTÄTTEN - Die Investoren Bain Capital und Advent werden wohl kein Übernahmeangebot für den Beleuchtungskonzern Osram an Osram bereits hat, "unwahrscheinlich", dass von Bain und Advent noch ein Angebot kommen wird. (Boerse, 18.10.2019 - 14:55) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Osram legen auf Tradegate zu - Spekulation über neue AMS-Offerte. Nachdem das erste Übernahmeagebot von 41 Euro je Aktie an der Mindestannahmeschwelle von 62,5 Prozent gescheitert war, wäre nun eine Senkung der Schwelle denkbar. FRANKFURT - Die Hoffnung auf eine neue Übernahmeofferte durch AMS hat die Aktien des Lichtkonzerns Osram wolle am Freitag auch über ein mögliches neues Gebot sprechen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. (Boerse, 18.10.2019 - 08:19) weiterlesen...

Kreise: AMS erwägt neue Offerte für Osram. Der AMS-Aufsichtsrat wolle einen solchen Schritt in seiner Sitzung an diesem Freitag besprechen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. PREMSTÄTTEN/MÜNCHEN - Der österreichische Sensorspezialist AMS denkt nach der geplatzten Übernahme des deutschen Lichtkonzerns Osram laut Insidern über eine neue Offerte nach. (Boerse, 17.10.2019 - 19:29) weiterlesen...

OSRAM IM FOKUS: Trotz schwieriger Geschäfte heiß begehrter Lichtspezialist. Nach der gescheiterten Übernahme durch den Sensorspezialisten AMS dürfte der Bieterkampf um den angeschlagenen Konzern weitergehen, auch wenn die Geschäfte alles andere als rosig laufen. Die Möglichkeiten sind vielfältig, wie Experten aufzeigen. Was bei Osram los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht. Die Zukunft von Osram mit seinen Lichtlösungen steht derzeit in den Sternen. (Boerse, 17.10.2019 - 09:31) weiterlesen...