Transport, Verkehr

MÜNCHEN - Alte und schwache Autobatterien sorgen nach wie vor für einen Großteil der Pannen im Straßenverkehr.

12.02.2019 - 11:54:24

Pannenstatistik: Alte Batterien machen die meisten Probleme. Das geht aus der Pannenstatistik 2018 des Automobilclubs ADAC hervor, die am Dienstag in München veröffentlicht wurde. In 42 Prozent aller Pannen im vergangenen Jahr waren laut ADAC Autobatterien die Ursache. 2017 waren es 40 Prozent gewesen. Der Verein führt das darauf zurück, dass die Fahrzeuge, die in Deutschland zugelassen sind, immer älter werden. Insgesamt wurden die Helfer im vergangenen Jahr zu knapp 4 Millionen Einsätzen gerufen, etwas weniger als 2017.

Zweithäufigste Pannenursache (19 Prozent) waren Motorprobleme, etwa mit der Einspritzung oder der Zündung. Auf Platz drei folgten Schwierigkeiten mit Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder Antrieb. 400 Mal rückten die Helfer aus, um liegengebliebene Elektroautos wieder flott zu machen. Auf deutschen Straßen seien nur relativ wenige dieser Fahrzeuge unterwegs, deshalb halte sich die Zahl dieser Panneneinsätze in Grenzen, erläuterte der ADAC.

Wer Hilfe benötigt, wählt übrigens in der Regel doch noch die Telefonnummer. Knapp 160 000 Notrufe gingen allerdings laut ADAC 2018 bereits auf digitalem Wege ein - über Apps für Mobiltelefone. Im Dauerstress waren die ADAC-Helfer übrigens am 26. und 28. Februar 2018, als Eis und Schnee viele Teile Deutschlands fest im Griff hatten. An diesen Tagen zählte der Club jeweils rund 24 000 Einsätze.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Fortschritte im Handelsstreit zwischen USA und China. WASHINGTON - Vor dem Ablauf einer selbst gesetzten Frist bis zum 1. März haben die USA und China bei ihrem Handelsstreit nach eigenen Angaben Fortschritte erzielt. "Ich denke, wir haben eine sehr gute Chance, einen Deal zu machen", sagte Trump bei einem Treffen mit dem chinesischen Vizeministerpräsidenten Liu He am Freitag im Weißen Haus. In einer bei dem Treffen verlesenen Grußbotschaft von Chinas Präsident Xi Jinping hieß es, die Unterhändler hätten "bedeutende Fortschritte" gemacht. Trump sagte, er werde voraussichtlich im März in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida mit Xi zusammenkommen. Fortschritte im Handelsstreit zwischen USA und China (Wirtschaft, 22.02.2019 - 22:15) weiterlesen...

Venezuelas Opposition will humanitäre Hilfe ins Land holen. Am Samstag sollen Tausende freiwillige Helfer die an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela bereitstehenden Hilfsgüter ins Land schaffen. Staatschef Nicolás Maduro sieht die humanitäre Hilfe allerdings als Vorwand für eine militärische Intervention in dem südamerikanischen Land und hat die Streitkräfte angewiesen, die Lieferungen nicht passieren zu lassen. CARACAS - Im Streit um die humanitäre Hilfe für Venezuela will die Opposition um den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó nun Fakten schaffen. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 19:17) weiterlesen...

Verteidigung und Industriestrategie. PARIS/BERLIN - Gut einen Monat nach der Unterzeichnung des neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrages wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am kommenden Mittwoch (27. Februar) in Paris erwartet. Präsident Emmanuel Macron wolle mit der Kanzlerin über wichtige Themen des EU-Frühlingsgipfels im März sprechen, dabei gehe es unter anderem um die europäische Industriepolitik, teilte der Élyséepalast am Freitag in Paris mit. Berlin und Paris pochen nach dem Scheitern der deutsch-französischen Bahnhersteller-Fusion von Siemens und Alstom auf eine neue EU-Industriestrategie. Verteidigung und Industriestrategie (Wirtschaft, 22.02.2019 - 18:43) weiterlesen...

Nordkorea bittet UN wegen Lebensmittelknappheit um Hilfe. Für das laufende Jahr fehlten voraussichtlich 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Donnerstag. Knapp seien unter anderem Reis, Weizen, Kartoffeln und Sojabohnen. Die UN stünden weiterhin mit Pjöngjang in Kontakt, um "rechtzeitig auf humanitäre Bedürfnisse zu reagieren", sagte Dujarric. NEW YORK - Angesichts drohender Lebensmittelknappheit hat Nordkorea die Vereinten Nationen um humanitäre Hilfe gebeten. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 17:53) weiterlesen...

US-Demokraten wollen im Kongress Ende von Trumps Notstand erzwingen. Die Demokraten brachten am Freitag eine entsprechende Resolution ins Abgeordnetenhaus ein, in dem sie die Mehrheit haben. Der Kongressabgeordnete Joaqin Castro, der die Resolution erarbeitet hat, sagte: "Was der Präsident versucht, ist eine verfassungswidrige Machtaneignung." Trump hatte vor einer Woche einen Nationalen Notstand erklärt, um die von ihm angestrebte Mauer an der Grenze zu Mexiko ohne parlamentarische Zustimmung finanzieren zu können. Ein Erfolg der Resolution ist zweifelhaft. WASHINGTON - Die Demokraten im US-Kongress wollen ein Ende des von Präsident Donald Trump erklärten Nationalen Notstands an der Grenze zu Mexiko erzwingen. (Wirtschaft, 22.02.2019 - 17:52) weiterlesen...

Atomenergiebehörde: Iran hält sich auch weiterhin an das Atomabkommen. Wie die Behörde in ihrem Quartalsbericht schreibt, habe Teheran sowohl die Grenzwerte für die Anreicherung von Uran als auch für die gelagerten Mengen nicht überschritten. Die Kontrolleure der IAEA stellten auch keine Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Schwerwasserreaktor Arak fest, der waffenfähiges Plutonium produzieren könnte. Der Bericht lag der Deutschen Presse-Agentur dpa am Freitag vor. WIEN - Der Iran hält sich nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA weiterhin an die Auflagen des Atomabkommens. (Boerse, 22.02.2019 - 17:33) weiterlesen...