Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Alphabet C-Aktie, US02079K1079

MOUNTAIN VIEW - Google will künftig alle seine Rechenzentren und Büros mit CO2-freier Energie versorgen.

14.09.2020 - 12:07:28

Google will bis 2030 komplett auf CO2-freie Energie wechseln. Das kündigte Konzernchef Sundar Pichai am Montag in einer Videobotschaft an. "Wir werden dies erreichen, indem wir rund um die Uhr kohlenstofffreie Energie überall dort kaufen, wo wir tätig sind." Google werde Technologien fördern, die eine CO2-freie Versorgung ermöglichten. Außerdem werde man politische Maßnahmen unterstützen, die ein kohlenstofffreies Elektrizitätssystem schaffen werden. "Wir möchten dies bis 2030 erreichen." Eigenen Angaben zufolge ist Google das erste große Unternehmen weltweit, das in diesem Maßstab direkt saubere Energie kauft und fördert.

Google werde außerdem alle CO2-Emissionen seit Gründung des Unternehmens ausgleichen, kündigte das Unternehmen an. Das betrifft den Kohlenstoffdioxidausstoß in der Zeitspanne 1998 bis 2007. Seit 2007 habe man schon eine CO2-neutrale Bilanz. Pichai sagte, natürlich könne kein Unternehmen eine Herausforderung wie den Klimawandel allein lösen. "Deshalb setzen wir uns gleichermaßen für die Schaffung von Instrumenten und Investitionen in Technologien zur Schaffung einer kohlenstofffreien Welt ein."

Google will dabei nicht nur in die Versorgung der eigenen Anlagen und Büros investieren, sondern auch in ausgewählten Regionen von Zuliefererbetrieben. Dort soll eine Kapazität von fünf Gigawatt CO2-freier Energie geschaffen werden. Der Konzern will außerdem 500 Städten dabei helfen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Durch die Summe der Verpflichtungen würden bis zum Jahr 2025 mehr als 20 000 neue Arbeitsplätze in sauberer Energie und den damit verbundenen Industrien in den USA und auf der ganzen Welt geschaffen werden.

Der Digitalverband Bitkom hatte in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass die Klimabilanz des Streamings und anderer Cloud-Anwendungen maßgeblich von der Stromquelle abhänge. "Streaming hat einen umso geringeren Klimaeffekt, je nachhaltiger und ökologischer der Energiemix ist", sagte Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. So sei die Stromerzeugung aus Sonne und Wind nahezu CO2-neutral - im Gegensatz zu der aus Kohle und Gas. "Der CO2-Ausstoß von einer Stunde Streaming ist im polnischen Energiemix etwa 50 Mal höher als in Schweden", betonte Rohleder. Denn in Polen stamme die Energie noch zu einem großen Teil aus fossilen Quellen.

Deutschland liegt demnach im Mittelfeld. "Damit Streaming das Klima hierzulande nicht belastet, muss der Energiemix schneller und konsequenter in Richtung regenerativer Energiequellen vorangetrieben werden." Der Ökostrom-Anteil in Deutschland lag im Jahr 2019 bei mehr als 40 Prozent. In diesem Jahr liegt er, als Folge der Corona-Krise, bisher deutlich höher.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Brüssel will Bezahllösung für die ganze EU. Bereits Ende 2021 sollen Überweisungen in Echtzeit EU-weit die Norm sein. Dies ist das Ziel einer neuen Strategie zum Bezahlen im Einzelhandel, die die EU-Kommission nächsten Mittwoch beschließen will. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur im Entwurf vor. BRÜSSEL - Elektronisches Bezahlen soll in der Europäischen Union einheitlicher, schneller und sicherer werden. (Boerse, 19.09.2020 - 11:03) weiterlesen...

EU-Kommission will europäisches System für elektronisches Bezahlen. Das ist das Ziel einer neuen Strategie zum Bezahlen im Einzelhandel, die die EU-Kommission nächsten Mittwoch beschließen will. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur im Entwurf vor. BRÜSSEL - Kunden sollen nach Plänen der EU-Kommission künftig in der ganzen Europäischen Union im Laden und Online mit einheitlichen Systemen elektronisch bezahlen können. (Boerse, 19.09.2020 - 10:36) weiterlesen...

Slowakische Corona-Testdaten geraten ungesichert ins Internet. Das bestätigte das Nationale Zentrum für Gesundheitsinformationen NCZI am Freitag. Das Leck sei aber inzwischen repariert worden, erklärte NCZI-Chef Peter Bielik vor Journalisten. Auf den Fehler hatte eine Gruppe sogenannter ethischer Hacker aufmerksam gemacht. BRATISLAVA - Wegen eines Datenlecks im staatlichen Gesundheitssystem sind persönliche Daten von nahezu 400 000 auf das Coronavirus getesteten slowakischen Bürgern ungesichert ins Internet geraten. (Boerse, 18.09.2020 - 21:44) weiterlesen...

Mit Supercomputern und schnellem Netz ins 'digitale Jahrzehnt'. "Wie wir im Kampf gegen die Corona-Pandemie sehen, unterstützen Supercomputer bereits heute die Suche nach Therapien, die Erkennung und Vorhersage der Infektionsverbreitung oder die Entscheidungsfindung über Eindämmungsmaßnahmen", sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, am Freitag in Brüssel. BRÜSSEL - Mit Milliardeninvestitionen in die nächste Generation von Supercomputern sowie einem Ausbau der Netzinfrastruktur will die Europäische Union ein "digitales Jahrzehnt" schaffen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 17:22) weiterlesen...