Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

MOSKAU - Trotz Corona-Krise ist die deutsche Wirtschaft in Russland so zuversichtlich wie lange nicht mehr.

23.06.2021 - 10:00:29

Deutsche Firmen in Russland sehen besseres Geschäftsklima. "Nach schwierigen Jahren, die von Corona, Sanktionen und politischen Konflikten geprägt waren, sind die deutschen Unternehmen in Russland auf Wachstumskurs und holen offenkundig verschobene Investitionen in Milliardenhöhe nach", sagte der Chef der deutsch-russischen Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, am Mittwoch in Moskau.

Der jährlichen Geschäftsklima-Umfrage zufolge glauben 68 Prozent der befragten Unternehmen an eine positive oder zumindest leicht positive Entwicklung der russischen Wirtschaft im zweiten Halbjahr. 47 Prozent planen demnach einen Ausbau der Investitionen. "Fast die Hälfte nimmt Geld in die Hand, um auf dem russischen Markt zu wachsen", sagte Schepp. Knapp jeder zweite Befragte habe angegeben, dass sich das allgemeine Geschäftsklima seit Jahresanfang verbessert habe.

"Wir rechnen mit einem Post-Corona-Boom der russischen Wirtschaft, von dem auch die fast 4000 deutschen in Russland registrierten Firmen profitieren werden", meinte der AHK-Chef. Die größten Wachstumschancen rechnen sich die deutschen Unternehmen in der IT, in der Land- und Ernährungswirtschaft sowie Gesundheitswirtschaft aus.

Als Risiko ihres Russland-Geschäfts sehen die 175 Firmen, die sich laut AHK an der Umfrage beteiligt haben, die etwa von der EU und den USA verhängten Sanktionen gegen die Rohstoffgroßmacht. 33 Prozent fordern ein sofortiges Ende der Strafmaßnahmen gegen Moskau, 60 Prozent einen schrittweisen Abbau, geht aus der Auswertung hervor.

"Sanktionen schaden der Wirtschaft und haben nicht geholfen, politische Ziele zu erreichen", meinte AHK-Präsident Rainer Seele. Nach dem Gipfel von Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden in der vergangenen Woche seien "Politiker in Washington, Brüssel und Moskau, aber auch in Berlin, Paris, London und Kiew gefragt, neue Wege zur Deeskalation zu finden".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Kommission erlaubt 525-Millionen-Beihilfe für Ferienflieger Condor. Die Genehmigung ist auf mehrere Entscheidungen der EU-Kommission zurückzuführen und betrifft den Angaben zufolge zwei Maßnahmen, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag mitteilte. Zum einen handelt es sich um 204,1 Millionen Euro zur Entschädigung von Condor für in der Corona-Pandemie erlittenen Schaden und zum anderen um 321,2 Millionen Euro, um eine Restrukturierung der Airline zu unterstützen. Den Angaben zufolge fliegt Condor an 126 Ziele weltweit. BRÜSSEL - Deutschland darf den Ferienflieger Condor mit einer staatlichen Beihilfe von 525,3 Millionen Euro unterstützen. (Boerse, 27.07.2021 - 09:11) weiterlesen...

Ifo: Industrie erwartet steigende Exporte - Stimmung etwas schlechter. Zwar hat sich laut Münchner Ifo-Institut die Stimmung unter den ausführenden Unternehmen im Juli etwas verschlechtert, doch insgesamt laufe die Exportwirtschaft nach wie vor sehr gut. Der Ifo-Index der Exporterwartungen sank von 25 auf 24,5 Punkte, einen nach wie vor hohen Wert. Vor einem Jahr war der Index noch im Minus gewesen. MÜNCHEN - Ungeachtet der andauernden Corona-Krise und des Chipmangels gehen die meisten Branchen der deutschen Industrie von weiter steigenden Exporten in den nächsten Monaten aus. (Boerse, 27.07.2021 - 08:24) weiterlesen...

WDH: Bahn stellt Pläne für neues Bahnwerk in Cottbus vor (Angabe zu Baubeginn 2. Absatz präzisiert.) (Boerse, 27.07.2021 - 07:53) weiterlesen...

Nach Unwetter-Sperrung: Bahnstrecke München-Salzburg wieder frei. Das teilte die Deutsche Bahn in der Nacht zum Dienstag via Twitter mit. Die Strecke war zuvor zwischen Rosenheim und Salzburg gesperrt worden, weil Bäume aus der Oberleitung entfernt werden mussten. Weil nur ein Gleis zur Verfügung stehe, könne es aber weiterhin zu Verzögerungen kommen, hieß es. In Südbayern hatten am Montagabend Gewitter mit starken Regenfällen erneut für Überschwemmungen gesorgt. ROSENHEIM/SALZBURG - Die wegen Beeinträchtigungen durch Unwetter gesperrte Bahnstrecke München-Salzburg ist wieder befahrbar. (Boerse, 27.07.2021 - 05:57) weiterlesen...

Bahn stellt Pläne für neues Bahnwerk in Cottbus vor. Das Werk ist das erste große Vorhaben, das auf Basis des Strukturstärkungsgesetzes des Bundes finanziert wird. DB-Vorstandschef Richard Lutz und Ronald Pofalla, DB-Vorstand Infrastruktur, präsentieren die nächsten Schritte des Bauprojekts. Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sind bei dem Termin vor Ort. COTTBUS - An diesem Dienstag stellt die Deutsche Bahn ihre Pläne für ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Cottbus vor. (Boerse, 27.07.2021 - 05:48) weiterlesen...

Spanien und Niederlande ab Dienstag Corona-Hochinzidenzgebiete. Mit der schon am Freitag verkündeten Entscheidung reagiert die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen. Kurz vor dem Inkrafttreten der Entscheidung am Dienstag hätten nur sehr wenige deutsche Touristen ihren Urlaub auf der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca vorzeitig beendet, hieß es dort. Die Reisebranche hatte die Entscheidung der Bundesregierung kritisiert. BERLIN - Spanien und die Niederlande sind von Mitternacht an als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft. (Boerse, 26.07.2021 - 17:39) weiterlesen...