Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Russland, Deutschland

MOSKAU - Abfallunternehmen können aus Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) auf einen milliardenschweren Markt in Russland hoffen.

20.11.2019 - 15:45:25

Deutsche Unternehmen sollen Russland bei Abfallreform helfen. Die deutschen Unternehmen könnten dem Land bei seiner großangelegten Abfallreform mit hochmodernen Technologien für Müllentsorgung und Recycling unterstützen, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Mittwoch in Moskau. Bei einer Konferenz präsentierte die Moskauer Auslandshandelskammer (AHK) die Möglichkeiten deutscher Unternehmen. "In Russland ist noch alles im Aufbau, deshalb wollen wir von Anfang an dabei sein", sagte der Moskauer AHK-Chef Matthias Schepp.

Allein mit dem Verkauf von Anlagen zur Abfallbeseitigung könnten deutsche Firmen hunderte Millionen Euro verdienen, meinte Schepp. Problem sei im Moment noch, dass die Bereitschaft in Russland gering ausgeprägt sei, für die Müllbeseitigung Geld zu bezahlen. Er verwies aber auf Ankündigungen von Kremlchef Wladimir Putin, in die Reform der Müllentsorgung in Russland in den kommenden Jahren mehr als 300 Milliarden Rubel (rund 4,25 Mrd Euro) zu investieren.

Deutschland habe mit dem Grünen Punkt ein weltweit geschätztes System der Abfallverwertung aufgebaut, sagte Schepp. Unternehmen können sich demnach künftig auf der digitalen Plattform germantech präsentieren. Bisher sei lediglich die deutsche Remondis-Gruppe als einzige ausländische Firma in Russland als regionaler Mülldienstleister aktiv.

Um eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft geht es auch auf einer deutsch-russischen Rohstoffkonferenz Ende nächster Woche in St. Petersburg. Dort werden unter anderem Bundesminister Gerd Müller und die Ministerpräsidenten von Sachsen, Michael Kretschmer, und Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, erwartet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne in Prag und Moskau - Warschau schwächelt. In Warschau knüpfte der Aktienmarkt nach nur einem Erholungstag wieder an seine jüngste Talfahrt an. Budapest schloss wenig verändert, in Prag und Moskau jedoch gab es Gewinne. MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU - Die großen Börsen Osteuropas haben das positive internationale Aktienumfeld am Freitag nur teilweise aufgenommen. (Boerse, 06.12.2019 - 18:43) weiterlesen...

Putin: Russland will an Gas-Transit durch Ukraine festhalten. Mit Blick auf die geplante Fertigstellung Ende des Jahres sagte Präsident Wladimir Putin bei einem Gespräch mit deutschen Topmanagern am Freitag in Sotschi am Schwarzen Meer: "Das soll keineswegs bedeuten, dass Russland den Transit durch die Ukraine stoppen will." Die deutsch-russische Ostseepipeline sei ein Projekt der Wirtschaft, betonte der Kremlchef. SOTSCHI - Russland will auch nach der Inbetriebnahme der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 weiter Erdgas durch die Ukraine leiten. (Wirtschaft, 06.12.2019 - 16:36) weiterlesen...

'Opec+' einigt sich auf Förderkürzung um 500 000 Barrel Öl am Tag. WIEN - Das Ölkartell Opec und die zehn kooperierenden Staaten setzen bei ihrer Strategie für die kommenden Monate auf eine weitere Förderbeschränkung. Die 24 zuständigen Minister einigten sich am Freitag in Wien auf eine zusätzliche Kürzung um 500 000 Barrel (je 159 Liter) Öl am Tag im Vergleich zur aktuellen Produktion. Wie das Ölkartell mitteilte, gilt die Kürzung vom 1. Januar 2020 an. 'Opec+' einigt sich auf Förderkürzung um 500 000 Barrel Öl am Tag (Boerse, 06.12.2019 - 16:10) weiterlesen...

Kanzleramtschef: Moskau soll Ermittlungen in Mordfall unterstützen. "Die Ausweisungen sehen wir als sehr eindringliches Signal an die russische Seite, uns unverzüglich bei der Klärung der Identität und der Hintergründe zu der Person des mutmaßlichen Täters umfassend zu unterstützen", sagte er dem "Spiegel". BERLIN - Nach dem mutmaßlichen Auftragsmord an einem Georgier in Berlin hat Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) Russland aufgefordert, die Ermittlungen zu unterstützen. (Wirtschaft, 06.12.2019 - 12:38) weiterlesen...

Deutsche Wirtschaft gegen neue Russland-Sanktionen. Mitten in der politischen Aufregung um den Mord trifft sich Kremlchef Wladimir Putin an diesem Freitag in Sotschi am Schwarzen Meer mit Konzernchefs und Wirtschaftsvertretern aus Deutschland. Das Treffen zeige, wie wichtig Putin der Kontakt zu deutschen Unternehmern auch in politisch schwierigen Zeiten sei, sagte der Chef der deutsch-russischen Auslandshandelskammer (AHK), Matthias Schepp, der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. SOTSCHI - Die deutsche Wirtschaft in Russland hofft, dass es nach dem mutmaßlichen Auftragsmord an einem Georgier im Berliner Tiergarten nicht zu neuen Sanktionen gegen das Land kommt. (Boerse, 06.12.2019 - 06:13) weiterlesen...

Opec einigt sich nach langen Beratungen auf künftige Strategie. "Ja, wir haben eine Vereinbarung", sagte der iranische Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh am Donnerstag nach den Verhandlungen in Wien. Details über mögliche Förderkürzungen oder die Dauer der Vereinbarung verriet er nicht, eine Pressekonferenz wurde kurzfristig abgesagt. Die weiteren Verhandler verließen die Opec-Zentrale ohne Kommentar. WIEN - Die 14 Mitgliedsstaaten des Ölkartells Opec haben sich nach stundenlangen Beratungen in Wien auf ihre künftige Strategie geeinigt. (Boerse, 06.12.2019 - 06:11) weiterlesen...