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MONTREAL / PEKING - Mit der Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Technologie-Konzerns Huawei in Kanada ist zwischen Washington und Peking ein neuer Konflikt entbrannt.

06.12.2018 - 17:20:32

Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet - China kritisiert USA. Die USA drängen auf die Auslieferung der Top-Managerin Meng Wanzhou, wie ein Sprecher des kanadischen Justizministeriums am Mittwoch (Ortszeit) bestätigte. Für Freitag sei jedoch zunächst eine Kautionsanhörung angesetzt worden.

MONTREAL/PEKING - Mit der Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Technologie-Konzerns Huawei in Kanada ist zwischen Washington und Peking ein neuer Konflikt entbrannt. Die USA drängen auf die Auslieferung der Top-Managerin Meng Wanzhou, wie ein Sprecher des kanadischen Justizministeriums am Mittwoch (Ortszeit) bestätigte. Für Freitag sei jedoch zunächst eine Kautionsanhörung angesetzt worden.

ROUNDUP: Ölkartell Opec berät intensiv über mögliche Förderkürzungen

WIEN - Die 15 Mitglieder des Ölkartells Opec haben in langen Beratungen in Wien um mögliche Produktionskürzungen gerungen. Am frühen Donnerstagabend war noch nicht absehbar, ob sich die Staaten auf eine Lösung einigen. Vor den Verhandlungen hatten Teilnehmer der Konferenz verschiedenste Ziele ausgegeben. So sprach etwa der Energieminister Saudi-Arabiens, Khalid Al-Falih, davon, dass Kürzungen in einer weiten Spanne von 500 000 bis 1,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) am Tag möglich seien.

USA: Industrieaufträge fallen etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Industrieaufträge in den USA sind im Oktober etwas stärker als erwartet gefallen. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 2,1 Prozent zurückgegangen, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 2,0 Prozent gerechnet. Der Anstieg im Vormonat wurde zudem von 0,7 auf 0,2 Prozent nach unten revidiert. Ohne Transportgüter stiegen die Aufträge im Oktober um 0,3 Prozent.

USA: Stimmung der Dienstleister hellt sich überraschend auf

TEMPE - Die Stimmung der US-Dienstleister ist im November überraschend gestiegen. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) legte um 0,4 Punkte auf 60,7 Zähler zu, wie das Institut am Donnerstag in Tempe mitteilte. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem erneuten Rückgang auf 59,0 Punkte gerechnet. Die Stimmung in den Unternehmen der Dienstleistungsbranche ist im langfristigen Vergleich auf einem hohen Niveau.

ROUNDUP: US-Handelsdefizit steigt auf höchsten Stand seit 10 Jahren

WASHINGTON - Das Defizit der US-Handelsbilanz ist entgegen den Zielen von Präsident Donald Trump auf den höchsten Stand seit 10 Jahren geklettert. Mit dem Rest der Welt hätten die die USA im Oktober ein Handelsdefizit von 55,5 Milliarden US-Dollar verzeichnet, teilte das amerikanische Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Das ist das höchste Minus seit Oktober 2008 - und ausgerechnet im Handel mit dem größten Rivalen China erreichte das US-Defizit sogar ein Rekordhoch.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe leicht gesunken

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche etwas gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, ging die Zahl der Anträge um 4000 auf 231 000 zurück. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem stärkeren Rückgang auf 225 000 Anträge gerechnet.

USA: Produktivität steigt wie erwartet

WASHINGTON - Die Produktivität in der amerikanischen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal wie erwartet entwickelt. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums vom Donnerstag lag die Produktivität 2,3 Prozent höher als im Vorquartal. Eine erste Schätzung von 2,2 Prozent wurde leicht nach oben korrigiert. Analysten hatten damit gerechnet.

USA: Privatbeschäftigung steigt schwächer als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Beschäftigung in der Privatwirtschaft im November schwächer gestiegen als erwartet. Nach Zahlen des Dienstleisters ADP vom Donnerstag wurden 179 000 neue Jobs geschaffen. Analysten hatten im Mittel mit einem stärkeren Anstieg um 195 000 Arbeitsplätze gerechnet. Der Zuwachs im Vormonat wurde leicht von 227 000 auf 225 000 Stellen korrigiert.

ROUNDUP: Deutsche Industrie erhält mehr Aufträge - Erholung im Auto-Sektor

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat dank einer hohen Nachfrage aus Euro-Ländern und einer Erholung in der Autoindustrie den dritten Monat in Folge einen Auftragszuwachs verbuchen können. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag betrug die Steigerung im Oktober 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten dagegen einen Rückgang um 0,4 Prozent erwartet. Der Anstieg vom September wurde nach neuen Daten von 0,3 auf 0,1 Prozent korrigiert. Im August hatte es ein kräftiges Plus gegeben.

ROUNDUP/Brexit: Theresa May signalisiert vage Kompromissbereitschaft

LONDON/LUXEMBURG - Die britische Premierministerin Theresa May hat im Streit um das Brexit-Abkommen dem Parlament Entgegenkommen signalisiert. Dabei geht es um den sogenannten Backstop, den viele Abgeordnete ablehnen. Diese Notfallregel soll garantieren, dass es nach dem Brexit keine Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland gibt. Die Abgeordneten könnten bei der Entscheidung, ob die Notfallregel in Kraft treten soll, "eine Rolle spielen", sagte May am Donnerstag dem Sender BBC.

ROUNDUP: Macron fürchtet neue Krawalle und geht weiter auf 'Gelbwesten' zu

PARIS - Kurz vor neuen befürchteten Krawallen hat die französische Regierung ein weiteres Zugeständnis an die Demonstranten gemacht. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat die geplanten Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel, an denen sich die Wut der Protestgruppe "Gelbe Westen" entzündet hatte, für das gesamte Jahr 2019 außer Kraft gesetzt, wie Élyséekreise bestätigten. Zuvor waren die Erhöhungen zunächst für sechs Monate ausgesetzt worden.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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