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SAS, SE0003366871

MONTREAL / FRANKFURT - Der Ausbruch des neuartigen Corona-Virus führt bei den Fluggesellschaften zu milliardenschweren Umsatzausfällen.

14.02.2020 - 12:50:24

VIRUS/ROUNDUP: Corona-Krise bringt Luftverkehr Umsatzverlust in Milliardenhöhe. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7-4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. Die ökonomischen Auswirkungen dürften damit nach Einschätzung der UN-Sonderorganisation stärker ausfallen als bei der Sars-Epidemie im Jahr 2003.

und Finnair weitere Verlängerungen ihrer Flugpausen bekannt. Die Airlines wollen nun bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März das chinesische Festland überhaupt nicht mehr anfliegen. Zuvor hatte es Absagen bis Ende Februar gegeben.

Finnair und die Lufthansa-Gruppe kündigten zudem wegen der stockenden Nachfrage Einschränkungen ihrer Verbindungen nach Hongkong an. Die Lufthansa-Tochter Swiss will die ehemalige britische Kronkolonie im März mit kleineren Jets als bislang anfliegen.

Ursprünglich sei für das erste Quartal ein Ausbau des China-Verkehrs um 9 Prozent geplant gewesen, so die ICAO. Nun sei für diesen Zeitraum mit einem Rückgang um bis zu 41 Prozent im Vergleich zu den Planungen zu rechnen, was bis zu 19,6 Millionen Passagieren entspreche.

In den Umsatzschätzungen sind laut ICAO weder das Frachtgeschäft noch Inlandsflüge oder die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Verbindungen nach Hongkong, Macao oder Taiwan berücksichtigt. Umsatzverluste durch ausbleibende chinesische Touristen würden ebenfalls in Milliardenhöhe in Japan und Thailand erwartet.

@ dpa.de

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