Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Telefonica Deutschland, DE000A1J5RX9

MONTABAUR / MÜNCHEN - Auf dem Weg zum vierten Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland ist 1&1 Drillisch einen Schritt vorangekommen.

05.02.2021 - 21:27:28

ROUNDUP/1&1 Drillisch und Telefonica verhandeln National Roaming Vertrag neu. Der Wettbewerber Telefonica habe ein neues Angebot zur vorübergehenden Nutzung seines Mobilfunk-Netzes vorgelegt, teilten beide Unternehmen am Freitagabend mit. Zudem kann sich 1&1 für das Geschäftsjahr 2020 über einen potenziellen positiven Ergebniseffekt von rund 30 Millionen Euro freuen, weil Telefonica rückwirkend Preise senken muss. Nachbörslich sprang die Aktie von 1&1 Drillisch um knapp 8 Prozent nach oben, die Papiere der Muttergesellschaft United Internet stiegen um rund 4 Prozent.

Die EU-Kommission habe Telefonica um Nachbesserung beim Angebot für das National Roaming gebeten, hieß es von 1&1 Drillisch. Mit "National Roaming" ist gemeint, dass sich Handynutzer dort, wo ihr Netzbetreiber keine eigenen Antennen hat, mit einem anderen Netz verbinden können. Ein Telefonica-Sprecher sagte dagegen, dass beide Seiten Kompromisse hätten eingehen müssen. Er betonte, dass die Kommission keiner Partei Recht gegeben habe.

National Roaming ist für 1&1 derzeit wichtig, weil das Unternehmen noch kein eigenes Netz hat. Das Unternehmen hatte 2019 eigenes Mobilfunk-Spektrum für den neuen Standard 5G ersteigert, nutzt dieses aber im Gegensatz zur Konkurrenz bisher noch nicht. Bevor es mit dem teuren Bau eigener Mobilfunkmasten beginnt, will der Neueinsteiger eine Lösung für die Zwischenzeit finden - und das Telefonica-Netz nutzen. Im Zuge der Auflagen für den Erwerb von E-Plus im Jahr 2014 hatte sich Telefonica verpflichtet, bis zu 30 Prozent der Netzkapazität an einen Wettbewerber zu verkaufen. Der Vertrag mit Drillisch ermöglicht eine Überprüfung der Konditionen zweimal im Jahr.

1&1 und United Internet hatten die Prognose Mitte September für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2020 um 83,5 Millionen Euro gesenkt. Als Grund nannten sie "erhebliche Preiserhöhungen" für die Nutzung des Telefonica-Netzes. Die potenziellen 30 Millionen Euro aus dem neuesten Angebot sollten - sofern 1&1 bis zum 19. Februar zusagt - nun im Folgegeschäftsjahr verbucht werden.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte Telefonica 1&1 Drillisch ein aus ihrer Sicht finales Angebot zu Rahmenbedingungen und Preisen für National Roaming unterbreitet. Diese sollten rückwirkend ab Juli 2020 auch für die Preisgestaltung des sogenannten MBA-MVNO-Vertrages (Mobile Bitstream Access - Mobile Virtual Network Operator) gelten. 1&1 Drillisch monierte aber, dass die Vorleistungspreise seither gleichgeblieben seien, obwohl diese jährlich sinken müssten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Telefonica bleibt für 2021 vorsichtig - Rückgänge im vergangenen Jahr. Aus eigener Kraft traut sich das Unternehmen für 2021 deshalb nur eine "Stabilisierung" von Umsatz und operativem Ergebnis zu, wie Telefonica am Donnerstag in Madrid mitteilte. Der Ausblick ist deutlich zurückhaltender als die Prognose der Tochter Telefonica Deutschland, die tags zuvor ihre Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgetragen hatte. MADRID - Das Corona-Jahr 2020 hat dem spanischen Telekommunikationskonzern Telefonica massive Rückgange in seiner Bilanz eingebrockt - mit Auswirkungen auf das laufende Jahr. (Boerse, 25.02.2021 - 08:49) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: UBS belässt Telefonica Deutschland auf 'Buy' - Ziel 3,10 Euro. Das vierte Quartal sei für die deutsche Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns solide verlaufen, schrieb Analyst Polo Tang in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. ZÜRICH - Die schweizerische Großbank UBS hat die Einstufung für Telefonica Deutschland auf "Buy" mit einem Kursziel von 3,10 Euro belassen. (Boerse, 24.02.2021 - 17:15) weiterlesen...

EU-Kommission will Wegfall der Roaming-Gebühren verlängern. Die Brüsseler Behörde schlug am Mittwoch vor, die bestehenden Regeln über Ende Juni 2022 für weitere zehn Jahre zu verlängern. Zugleich soll an einigen Stellschrauben gedreht werden. BRÜSSEL - Verbraucher sollen nach dem Willen der EU-Kommission weiter vom Wegfall der Roaming-Gebühren in Europa profitieren. (Boerse, 24.02.2021 - 14:05) weiterlesen...

Telefonica Deutschland mit robustem Kerngeschäft - Aktie gibt nach MÜNCHEN - Die Corona-Pandemie hat sich für den Mobilfunkbetreiber Telefonica Deutschland notierte Aktie rutschte kurz nach Handelsbeginn deutlich ab, lag aber zuletzt noch 0,5 Prozent ins Minus. (Boerse, 24.02.2021 - 11:15) weiterlesen...

Telefonica Deutschland mit robustem Kerngeschäft - stabiler operativer Gewinn. Gleichzeitig steige das Interesse an Bündelangeboten, bei denen sich Kunden gleich für mehrere Produkte eines Anbieters entscheiden. Das Kerngeschäft habe sich in der Pandemie als sehr robust erwiesen, sagte Konzernchef Markus Haas. MÜNCHEN - Der Mobilfunkbetreiber Telefonica Deutschland am Mittwoch mit. (Boerse, 24.02.2021 - 07:44) weiterlesen...