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(Modellverteilung im 2. Absatz korrigiert)

14.10.2020 - 17:17:38

KORREKTUR/Weiterer E-Umbau bei VW: 2200 Roboter zur Fertigung neuer Modelle

EMDEN/HANNOVER - Volkswagen setzt den Umbau mehrerer Werke für die Produktion von Elektroautos fort und investiert in die dafür nötige Automatisierung. Der weltgrößte Autobauer orderte nun rund 2200 spezialisierte Roboter, die in den umgestalteten Fabriken in Emden, Hannover und Chattanooga (USA) eingesetzt werden sollen. Sie übernehmen dort die Batteriemontage und Karosseriefertigung. Bei der Kernmarke sind es etwa 1400, bei den VW -Nutzfahrzeugen 800 Roboter.

Der Autobauer stellt verschiedene Fabriken komplett oder in großen Teilen von Verbrennungsmotoren auf Hybrid- oder reine E-Modelle um. In Zwickau, wo der ID.3 und ID.4 entstehen, ist dies im Wesentlichen abgeschlossen. Im chinesischen Anting soll die E-Fertigung ebenfalls noch 2020 beginnen. Bald kommt Dresden hinzu, ab 2022 folgen dann Emden, Hannover und Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee. Während Emden und Chattanooga ebenso auf den ID.4 ausgelegt werden, will Volkswagen in Hannover den Elektro-Bus ID.Buzz bauen.

"Mit dem Start des ID.Buzz werden wir in Hannover die aktuelle Modernisierung unseres Werks abgeschlossen haben, von der auch alle weiteren Modelle am Standort profitieren werden", erklärte Josef Baumert, Vorstand für Produktion und Logistik bei den leichten VW-Nutzfahrzeugen. Zurzeit wird in der niedersächsischen Landeshauptstadt auch noch der normale VW-Bus (Transporter) gebaut. Die Umgestaltung des Standorts liege im Zeitplan, hieß es.

Insgesamt steckt der VW-Konzern bis einschließlich 2024 rund 48 Milliarden Euro in den Ausbau der E-Mobilität, wenn man die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen mitrechnet. Auch bei der internen Zulieferung wird viel investiert, etwa in den Bau eines eigenen Batteriezellwerks in Salzgitter. In Digital- und Softwarethemen sowie in Techniken rund um das autonome Fahren fließen weitere 14 Milliarden Euro. Für Mitte November wird der aktualisierte Investitionsplan für die kommenden Jahre erwartet.

@ dpa.de

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