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Metro AG, DE000BFB0019

(Mitteilung des Bieterkonsortiums EPGC zu Gesprächen mit Metro-Großaktionären.

05.08.2019 - 19:27:24

Kein höheres Metro-Angebot - Aktie unter Druck

notierte Metro-Aktie drehte nach Veröffentlichung des Bloomberg-Berichts ins Plus und schloss am Freitag den Xetra-Handel mit einem Gewinn von fast 9 Prozent auf 15,50 Euro - blieb damit aber weiter unter dem angebotenen Übernahmepreis.

Das Konsortium will mindestens 67,5 Prozent der Anteile, konnte aber bisher nur ein Drittel der Stammaktien einsammeln. So konnte sich Kretinsky die Unterstützung des Großaktionärs Haniel sichern, der seine restlichen Anteile von gut 15 Prozent bereits angedient hat. Es ist nicht unüblich, dass bei Übernahmen große Pakete oft erst kurz vor Fristende angeboten werden.

In diesem Fall kämpft aber Kretinsky nicht nur gegen die Empfehlung des Aufsichtsrats und des Vorstands, die die Offerte wegen des zu geringen Preises ablehnen, sondern nun auch gegen den Widerstand zweier Großaktionäre. Die Meridian Stiftung und die Beisheim Gruppe haben sich zusammengetan und halten gemeinsam rund 20,55 Prozent der Metro-Anteile.

Damit könnte bei Metro vieles auf eine künftige Pattsituation hindeuten. Scheitert das freiwillige Angebot Kretinskys, kann dieser jedoch den nächsten Schritt gehen: Mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent kann das Konsortium ein Pflichtangebot vorlegen - zu einem deutlich niedrigeren Preis als die 16 Euro. Haniel hat sich bereits bereit erklärt, seine Aktien auch für weniger Geld zu verkaufen.

@ dpa.de