Einzelhandel, Indikatoren

MICHIGAN - Belastet durch Inflationsängste ist das Konsumklima in den USA ist im November auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gefallen.

12.11.2021 - 17:20:01

USA: Konsumklima der Uni Michigan fällt auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 4,9 Punkte auf 66,8 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit November 2011. Analysten hatten hingegen einen Anstieg auf 72,5 Punkte erwartet.

MICHIGAN - Belastet durch Inflationsängste ist das Konsumklima in den USA ist im November auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren gefallen. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung fiel im Vergleich zum Vormonat um 4,9 Punkte auf 66,8 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit November 2011. Analysten hatten hingegen einen Anstieg auf 72,5 Punkte erwartet.

Eurozone: Industrieproduktion fällt weniger als erwartet

LUXEMBURG - Die Produktion der Industrieunternehmen in der Eurozone ist im September nicht so stark wie befürchtet geschrumpft. Gegenüber dem Vormonat sank die Gesamtproduktion um 0,2 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Die Produktion leidet weiter unter Lieferengpässen.

Altmaier für Verlängerung von Corona-Wirtschaftshilfen

BERLIN - Der geschäftsführende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich dafür ausgesprochen, Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende März zu verlängern. Er halte dies für sinnvoll, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Er sei darüber innerhalb der geschäftsführenden Bundesregierung im Gespräch auf Ministerebene, sagte Altmaier mit Blick auf Finanzminister Olaf Scholz (SPD).

ROUNDUP: Bundesagentur hofft auf Besserung - Budget schrumpft um 20 Milliarden

NÜRNBERG - Es geht um Milliarden: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihren Haushalt für 2022 aufgestellt, und die große Frage ist mit Nein beantwortet worden: Nein, die Bundesagentur wird es auch im nächsten Jahr nicht schaffen, ihre Ausgaben etwa für Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld aus den Beitragseinnahmen der Arbeitslosenversicherung zu bestreiten. Der Bund wird nach bisheriger Rechnung rund 900 Millionen Euro zuschießen müssen, wie Vorstandsmitglied Christiane Schönefeld am Freitag bei der Feststellung des Budgets in Nürnberg vorrechnete.

Altmaier: Arbeitgeber sollten Mitarbeiter-Impfstatus abfragen dürfen

BERLIN - Im Zusammenhang auch mit der geplanten 3G-Regel am Arbeitsplatz sollten Arbeitgeber aus Sicht des geschäftsführenden Wirtschaftsministers Peter Altmaier den Impfstatus ihrer Mitarbeiter abfragen dürfen. Der CDU-Politiker stellte sich damit hinter Forderungen von Wirtschaftsverbänden.

Südkorea meldet Rekordhoch bei Corona-Intensivpatienten

SEOUL - Südkorea kämpft mit einer steigenden Zahl von schwer erkrankten Covid-19-Patienten. Am Donnerstag erreichte die Zahl der Intensivpatienten 475, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag mit. Die Tageszahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen, die sich in einem kritischen Zustand befinden, kletterte demnach auf Rekordhöhe.

Irland warnt London vor Eskalation in Nordirland-Streit mit EU

DUBLIN/LONDON - Vor neuen Gesprächen im Brexit-Streit um Nordirland hat das EU-Mitglied Irland die britische Regierung vor einer Eskalation gewarnt. "Die harte Tour zu verfolgen oder auf harten Kerl zu machen, ist kontraproduktiv, wenn es um Nordirland geht, und wird in einer Katastrophe münden", sagte der irische Europa-Staatssekretär, Thomas Byrne, am Freitag dem Sender BBC Radio 4. Byrne betonte, die Gefahr sei groß, dass dies zu völliger Instabilität in der früheren Bürgerkriegsregion führe. Die USA übten Druck auf Großbritannien aus, und die EU sei in der Nordirland-Frage geeint, sagte er. London riskiere daher, ein Außenseiter zu sein.

Spanien: Inflation zieht deutlich an

MADRID - Die Inflation in Spanien hat deutlich angezogen. Im Oktober erhöhten sich die Verbraucherpreise sowohl nach europäischer (HVPI) als auch nationaler Berechnungsmethode um 5,4 Prozent, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Die Resultate der ersten Erhebung wurden leicht um 0,1 Punkte nach unten korrigiert.

Deutschland: Weiterhin keine Welle von Firmenpleiten in Sicht

WIESBADEN - Die befürchtete Welle an Firmenpleiten zeigt sich nach wie vor nicht in der amtlichen Statistik. Mit 1029 Fällen lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im August des laufenden Jahres sogar um 2,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Freitag wurde auch das Niveau des nicht von der Corona-Krise beeinflussten August 2019 um 36,7 Prozent unterschritten.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel in Baden-Württemberg. Das Einfrieren der Alarmstufe II durch die Corona-Verordnung der Landesregierung sei voraussichtlich rechtswidrig, teilte der VGH am Dienstag in Mannheim mit. Damit gilt für den Einzelhandel, dass neben Geimpften und Genesenen auch wieder Menschen mit einem aktuellen Test in Läden einkaufen dürfen. MANNHEIM - Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die 2G-Regel für den Einzelhandel im Südwesten gekippt. (Boerse, 25.01.2022 - 15:17) weiterlesen...

Engpass im Iran: Türkische Industrie leidet unter Stromausfällen. Alleine im westtürkischen Kütahya hätten 96 Fabriken ihre Produktion aufgrund der Engpässe vorübergehend eingestellt oder reduziert, sagte eine Sprecherin des Industrieparks Kütahya, der etwa 17 verschiedene Branchen beherbergt, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen seien unter anderem Textilunternehmen, Autozulieferer und Glasfabriken. Aus Erdgas wird in der Türkei nach Expertenangaben rund 30 Prozent des Stroms erzeugt. ISTANBUL - Die türkische Industrie leidet angesichts einer eingeschränkten Gasversorgung aus dem Iran unter Stromausfällen. (Boerse, 25.01.2022 - 14:41) weiterlesen...

Gericht: Kontrollpflicht zur 2G-Regel in Berlin zulässig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte. Die Regelungen, mit denen auf die derzeit extrem hohen Infektionszahlen vorrangig ungeimpfter Menschen und das zunehmende Aufkommen der hochansteckenden Virusvariante Omikron reagiert werde, seien verhältnismäßig. Sie dienten dem legitimen Ziel, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und so die Belastung für das Gesundheitswesen insgesamt zu reduzieren, hieß es. BERLIN - Der Berliner Einzelhandel muss weiter die Einhaltung der 2G-Regel am Einlass kontrollieren. (Boerse, 25.01.2022 - 14:22) weiterlesen...

Kreise: Nvidia glaubt nicht mehr an eine Übernahme des Chip-Designers Arm. Grund dafür ist der anhaltende Gegenwind von Wettbewerbsbehörden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Stattdessen plane Arms Mutterkonzern Softbank , seine Tochter an die Börse zu bringen. Offiziell halten Nvidia und Softbank derweil an ihrer Absicht fest, die Übernahme durchzuführen. NEW YORK - Der Grafikkarten-Spezialist Nvidia rechnet Insidern zufolge nicht mehr mit der Übernahme des Chip-Designers Arm. (Boerse, 25.01.2022 - 13:14) weiterlesen...

Bundeskartellamt sagt Nein zu Milchpreisaufschlägen. Das vom Agrardialog Milch ausgearbeitete Finanzierungskonzept zu Gunsten der Rohmilcherzeuger sei "kartellrechtlich nicht zulässig", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Dienstag in Bonn. Ausdrücklich bemängelten die Wettbewerbshüter, dass bei dem Konzept der Milcherzeuger Nachhaltigkeitsaspekte keine Rolle spielten. BONN - Das Bundeskartellamt hat Plänen deutscher Milcherzeuger für flächendeckende Preisaufschläge eine Absage erteilt. (Boerse, 25.01.2022 - 11:54) weiterlesen...

10 Stunden am Tag: Corona treibt Menschen vor den Bildschirm. Nach einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde, ist die durchschnittliche Zeit vor dem Bildschirm pro Person um zwei Stunden auf nun zehn Stunden am Tag gestiegen. Dabei wurden die Zeit mit dem Smartphone und die Stunden vor einem Computer-Monitor oder dem Fernseher zusammengerechnet. BERLIN - Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie verbringen die Menschen in Deutschland deutlich mehr Zeit vor Bildschirmen als zuvor. (Boerse, 25.01.2022 - 11:45) weiterlesen...