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Merck stimmt auf schwieriges Jahr ein - Vorsichtige Prognose

18.05.2017 - 13:16:24

hervorgegangen ist. Analysten trauen dem Mittel Milliardenumsätze zu. Der erste Durchbruch kam im Frühjahr: In den USA wurde Avelumab, das dort als Bavencio vermarktet wird, für die Behandlung bei zwei Tumorarten (Merkelzellkarzinom, Urothelkarzinom) zugelassen. Merck hofft auf weitere Zulassungen. Aktuell wird der Einsatz des Mittels noch an mehr als 15 weiteren Tumorvarianten untersucht.

Merck hat daher steigende Forschungskosten in Aussicht gestellt. Hinzu kommen Anlaufkosten für die Vermarktung und Produktion, weshalb in der Sparte für dieses Jahr zunächst noch ein Ergebnisrückgang erwartet wird. Bavencio selbst soll 2017 erste Umsatzbeiträge im niedrigen zweistelligen Euro-Millionen-Bereich bringen.

SIGMA-ALDRICH-INTEGRATION KOMMT VORAN

In der Laborsparte läuft die Integration des 2015 für rund 13 Milliarden Euro übernommenen US-Ausrüsters Sigma-Aldrich unterdessen auf Hochtouren. Der Konzern kam im ersten Quartal weiter voran und konnte seine Profitabilität in der Sparte weiter steigern. Im Januar hatte sich Merck im Laborbereich mit dem Zukauf des Experten für Lebensmitteltests, Biocontrol, weiter verstärkt.

Konzernweit stiegen die Erlöse von Januar bis März um rund 5 Prozent auf 3,86 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) zog mit einem Plus von knapp 15 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro noch stärker an. Ausschlaggebend waren Sondereffekte im Zusammenhang mit Lizenzzahlungen und einer ersten Meilensteinzahlung für Bavencio. Der Überschuss schmolz hingegen auf 521 Millionen Euro zusammen. Im Vorjahr hatte ein Sondereffekt aus einem Rechteverkauf den Gewinn unter dem Strich aufgebläht.

CFO: KEIN SPÄTERER 'SPIN-OFF' VON KONZERNEINHEITEN GEPLANT

Wenig Neues gab es zu den am Dienstag veröffentlichten Überlegungen zu einem Konzernumbau. Merck hat die Prüfung einer Ausgliederung seiner drei Konzernsparten in eigene Tochtergesellschaften angekündigt. Nicht geplant sei jedoch eine spätere Abspaltung einzelner Geschäftseinheiten nach dem Vorbild etwa von Bayer und Covestro, betonte Kuhnert erneut. Der Umbau solle am Standort Darmstadt aber ermöglichen, Wachstumschancen besser zu realisieren.

@ dpa.de

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