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Facebook Inc, US30303M1027

MENLO PARK - Das Geschäft von Facebook wächst wegen der Corona-Krise und eines Boykotts von Werbekunden deutlich langsamer als zuvor.

31.07.2020 - 05:45:02

Facebook-Geschäft wächst langsamer. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um elf Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar. In den ersten Juli-Wochen gab es ein ähnliches Wachstum, wie das weltgrößte Online-Netzwerk nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Vor der Krise waren in Facebooks Geschäft Wachstumsraten über 20 Prozent an der Tagesordnung.

und der Konsumgüterriese Unilever - dem Boykottaufruf von Bürgerrechtsgruppen und stoppten zeitweise Anzeigen bei Facebook. Das Online-Netzwerk verdient sein Geld fast ausschließlich mit Werbung.

Zugleich steigen die Nutzerzahlen bei Facebook weiter schnell. Im vergangenen Quartal kamen erneut 100 Millionen monatlich aktive Nutzer hinzu - inzwischen sind es insgesamt 2,6 Milliarden. Jeden Tag griffen auf Facebook 1,79 Milliarden Nutzer zu - 60 Millionen mehr als drei Monate zuvor.

Mindestens ein Facebook-Produkt - zum Konzern gehören unter anderem auch die Fotoplattform Instagram und der Chatdienst WhatsApp - suchten monatlich 3,14 Milliarden Nutzer auf. Das war ein Plus von 150 Millionen binnen drei Monaten. Allerdings warnte Facebook, dass sich das Wachstum der Nutzerzahlen vermutlich abschwächen werde, wenn die Ausgehbeschränkungen in verschiedenen Weltregionen gelockert werden.

Der Gewinn fiel mit fast 5,2 Milliarden Dollar in etwa doppelt so hoch aus wie im Vorjahresquartal. Damals wurde das Ergebnis allerdings unter anderem von einer Zahlung von zwei Milliarden Dollar nach Ermittlungen der Verbraucherschutzbehörde FTC belastet. Die Facebook-Aktie stieg im nachbörslichen Handel um 6,5 Prozent, da die Zahlen die Erwartungen der Analysten übertrafen.

Zuckerberg kritisierte, dass geplante Maßnahmen gegen das Tracking der Web-Nutzung für Werbezwecke nicht nur Facebook, sondern viel stärker kleine Unternehmen treffen würden, weil ihre Anzeigen dann weniger effizient wären. "Das würde die Möglichkeiten der kleinen Unternehmen so stark einschränken, dass es vermutlich auf volkswirtschaftlicher Ebene spürbar sein dürfte", sagte er. "Ist es wirklich das, was die Politik inmitten von Pandemie und Rezession will?" Facebook verweist unter anderem auf die geplanten Vorkehrungen zum Schutz der Privatsphäre in der nächsten Version des iOS-Betriebssystems von Apples iPhones, deren Folgen für das Werbegeschäft man noch nicht abschätzen könne.

@ dpa.de

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