Transport, Verkehr

MANNHEIM - Die Mannheimer Feuerwehr rechnet nach dem Chemieunfall im Hafen auch weiterhin nicht mit einem schnellen Ende des komplizierten Einsatzes.

25.08.2022 - 08:17:26

Mannheimer Feuerwehr rechnet nach Chemieunfall mit langem Einsatz. Er werde noch einige Stunden dauern, "wenn nicht Tage", sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen. Es treten laut Feuerwehr keine Gefahrenstoffe aus, nach Angaben der Stadt Mannheim von Mittwochabend ist die Lage stabil. Der defekte Seecontainer werde weiter gekühlt, um die gefährliche Reaktion in seinem Inneren zu kontrollieren.

Durch Selbstentzündung einer Substanz in dem Überseecontainer war am Dienstag ein Chemieunfall ausgelöst worden. Dabei waren 17 Menschen verletzt worden.

Bei der ausgetretenen Chemikalie handelt es sich nach Angaben der BASF Ludwigsburg um ein leicht reaktives, schon sehr altes Bleichmittel für Textilien. In dem für die Türkei gedachten Container sind demnach rund 220 Fässer mit 22 Tonnen Hydrosulfit gelagert. Bei dessen Selbstzersetzung werden Schwefeldioxid und andere Schwefelsalze freigesetzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Sabotage-Verdacht nach Lecks in Nord-Stream-Leitungen. In Polen, Russland und Dänemark wird ein gezielter Anschlag auf die europäische Gasinfrastruktur als Ursache für die als beispiellos geltenden Schäden an beiden Pipelines für denkbar gehalten. Auch aus Sicht deutscher Sicherheitskreise spricht vieles für Sabotage. Sollte es sich um einen Anschlag handeln, würde angesichts des Aufwands nur ein staatlicher Akteur infrage kommen, hieß es am Dienstag. Zwar wird aktuell durch keine der Pipelines Gas geliefert, der Gaspreis stieg angesichts der Verunsicherung aber. Am Montag war in den Leitungen von Russland nach Deutschland ein plötzlicher Druckabfall beobachtet worden. BERLIN/KOPENHAGEN - Nach gleich drei Lecks in nur kurzer Zeit an den Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 wird ein Sabotageakt nicht ausgeschlossen. (Boerse, 27.09.2022 - 22:06) weiterlesen...

WDH/Schweden zu Gaslecks: Vermutlich Sabotage (überflüssiges Wort im 2. (Boerse, 27.09.2022 - 21:57) weiterlesen...

Schweden zu Gaslecks: Vermutlich Sabotage. Die Informationslage sei noch alles andere als vollständig, aber zwei Explosionen seien identifiziert worden, die drei Lecks verursacht hätten, sagte Ministerpräsidentin Magdalena Andersson am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz in Stockholm. Basierend auf schwedischen und dänischen Informationen komme man zu dem Schluss, dass es sich vermutlich um eine absichtliche Tat handle. "Es ist also wahrscheinlich eine Frage der Sabotage", sagte sie. STOCKHOLM - Die Lecks in den Gas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 sind nach schwedischen Einschätzungen vermutlich auf Sabotage zurückzuführen. (Boerse, 27.09.2022 - 21:50) weiterlesen...

Schwedischer Experte: Explosionen bei Nord-Stream-Lecks. Es bestehe kein Zweifel daran, dass es sich um Sprengungen oder Explosionen handele, sagte der Seismologe Björn Lund vom Schwedischen Seismologischen Netzwerk (SNSN) am Dienstag dem schwedischen Rundfunksender SVT. STOCKHOLM - Messstationen in Schweden und Dänemark haben einem Medienbericht zufolge vor dem Entstehen der Nord-Stream-Gaslecks in der Ostsee kräftige Detonationen unter Wasser verzeichnet. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 16:18) weiterlesen...

WDH: Erneuter Streik am größten britischen Containerhafen (Wiederholung: Im 2. (Boerse, 27.09.2022 - 15:23) weiterlesen...

Erneuter Streik am größten britischen Containerhafen. Die Gewerkschaft Unite hatte im Kampf um höhere Löhne seit dem Morgen am walisischen Hafen Felixstowe zum Streik aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligten sich rund 1900 Mitglieder. Sie fordern ein Gehaltsplus von zehn Prozent und lehnen das bisherige Angebot der Arbeitgeber - sieben Prozent und eine Einmalzahlung von 500 Pfund (rund 560 Euro) mit der Begründung ab, dies sei angesichts der explodierenden Inflation immer noch ein Reallohnverlust. FELIXSTOWE - Am größten Containerhafen Großbritanniens haben große Teile der Belegschaft am Dienstag erneut die Arbeit niedergelegt. (Boerse, 27.09.2022 - 14:48) weiterlesen...