Moderna, US60770K1079

MAINZ - Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech arbeitet neben laufenden Labortests zur Untersuchung der neuen Corona-Variante Omikron auch an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs - vorbeugend für den Fall, dass dieser notwendig werden könnte.

29.11.2021 - 13:13:29

Biontech arbeitet an Impfstoff-Anpassung - 'Keine Zeit verlieren'. "Um keine Zeit zu verlieren, gehen wir diese beiden Aufgaben parallel an, bis die Daten vorliegen und wir mehr Informationen darüber haben, ob der Impfstoff angepasst werden sollte oder nicht", teilte eine Biontech-Sprecherin am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit.

habe man schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern, erklärte Biontech. Dafür seien klinische Studien mit variantenspezifischen Impfstoffen gestartet worden, um Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit zu erheben. Diese könnten im Fall einer Anpassung bei den Behörden als Musterdaten vorgelegt werden.

Als Escape-Variante wird eine Virusvariante bezeichnet, die sich der Wirkung der derzeit verfügbaren Impfstoffe zumindest in Teilen entzieht. Ein Impfstoff auf Basis des Botenmoleküls mRNA wie der von Biontech oder Moderna ist schneller herzustellen als herkömmliche Impfstoffe, da nur der Bauplan produziert werden muss, nicht das Antigen selbst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Corona beschert Glasproduzent Schott kräftiges Wachstum. Das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 35 Prozent auf 390 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Konzernjahresüberschuss stieg um 45 Prozent auf 289 Millionen Euro. Treiber dieser positiven Entwicklung sei insbesondere das starke Geschäft im Bereich Hausgeräte gewesen, hieß es. Auch die Produkte für die Pharmaindustrie hätten ihren Teil dazu beigetragen. MAINZ - Das Geschäft beim Spezialglashersteller Schott brummt: Das Mainzer Unternehmen hat im vergangenen Geschäftsjahr 2020/21 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gesteigert und damit die eigenen Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. (Boerse, 19.01.2022 - 15:29) weiterlesen...

Allmählicher Rückgang der täglichen Impfquoten. Sie lag am Dienstag bei 589 000 verabreichten Impfdosen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch hervorgeht. Das ist im Vergleich zu den vorangegangenen Dienstagen so viel wie zuletzt Mitte/Ende November. Am Dienstag vergangener Woche waren es 781 000, am Dienstag vor Weihnachten 1,2 Millionen. BERLIN - Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen geht wieder allmählich zurück. (Boerse, 19.01.2022 - 12:20) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP: PCR-Tests werden knapp - Zweitimpfung bei Janssen nötig. Abs., 1. Satz wurde korrigiert: "eine Änderung umgesetzt werden" statt "die Vorgaben geändert werden". Ergänzt wurde im Folgenden "Diese Änderung gelte seit dem Wochenende und solle nun technisch umgesetzt werden, sagte der Sprecher." In der Überschrift wurde deshalb das Wort "Bald" vor "Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig" gestrichen. (Im 10. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 18:54) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP: PCR-Tests werden knapp. Satz des 2. (Berichtigung: 75,1 statt 72,8 im 5. (Boerse, 18.01.2022 - 17:55) weiterlesen...

PCR-Tests werden knapp - Bald Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig. "Wir werden nicht genug PCR-Tests haben", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Dienstag im Deutschlandfunk. Allerdings funktioniere für die Freitestung etwa für die Rückkehr in die Schule oder an den Arbeitsplatz auch ein Antigentest sehr gut. Gleichzeitig warnte Lauterbach davor, dass eine besonders ansteckende und besonders tödliche Corona-Variante kommen könnte. BERLIN - Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Welle drohen die besonders sicheren PCR-Tests in Deutschland knapp zu werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:31) weiterlesen...

Impfnachweis wird angepasst - Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig. Umgesetzt werden soll damit die Vorgabe der Europäischen Union, nach der Impfzertifikate in der EU künftig nur noch neun Monate nach der Grundimmunisierung gegen das Coronavirus gültig sind, wie ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Dienstag in Berlin sagte. Im Zuge dessen sollen in Deutschland demnach auch die Vorgaben für eine Impfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geändert werden. BERLIN - Bis Anfang kommenden Monats sollen in Deutschland die digitalen Impfnachweise an jüngste EU-Vorgaben sowie an Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs von Johnson&Johnson angepasst werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 17:04) weiterlesen...