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UNICREDIT SPA, IT0005239360

MAILAND - Unicredit-Sanierer Jean Pierre Mustier verabschiedet sich mit einem unerwartet hohen Jahresverlust.

11.02.2021 - 09:45:27

Unicredit mit Milliardenminus im Corona-Jahr - Mustier geht sofort. Zum Abschied des Franzosen, der die zweitgrößte Bank Italiens in den vergangenen Jahren saniert hatte, beseitigte der Mutterkonzern der deutschen HVB Altlasten in der Bilanz. So korrigierte sie den Wert der Investmentbank um fast 900 Millionen Euro nach unten. Zusammen mit den Kosten für den zuletzt verschärften Sparkurs und einer erhöhten Risikovorsorge für Kreditausfälle führte dies im Corona-Jahr zu einem Verlust in Milliardenhöhe.

gemacht. Die Spanier zogen ihr Angebot dann aber überraschend zurück.

Mustiers Bilanz am Kapitalmarkt sieht gemischt aus. Der Aktienkurs hat seit seinem Amtsantritt im Juli 2016 rund sieben Prozent eingebüßt. Immerhin konnte er damit den Verfall der Vorjahre stoppen. Die Unicredit-Papiere zählen zu den größten Verlierern seit der Finanzkrise Ende des vergangenen Jahrzehnts. Für Anleger waren die Aktien mit einem Minus von 96 Prozent praktisch ein Totalverlust.

Trotz mehrerer milliardenschwerer Kapitalerhöhungen in den vergangenen Jahren, mit denen die Bank vor dem Untergang bewahrt wurde, kommt die Unicredit nur auf eine Marktkapitalisierung von rund 19 Milliarden Euro und gehört damit nicht mehr zu den wertvollsten Banken der Eurozone. Vor der Finanzkrise hatte die Unicredit unter anderem wegen der Übernahme der deutschen HVB noch zur Creme de la Creme der Branche gezählt.

Die Italiener hatten die HVB im Jahr 2005 für rund 15 Milliarden Euro in eigenen Aktien übernommen. Dies war die bis dahin größte grenzüberschreitende Bankenfusion innerhalb Europas. Seitdem wird die HVB von der Unicredit immer wieder zurechtgestutzt. Im vergangenen Jahr gingen die Erträge im Privat- und Firmenkundengeschäft in Deutschland weiter leicht zurück. Der Gewinn brach wegen der Corona-Folgen ein.

@ dpa.de

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