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MADRID - Zahlreiche Angehörige des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sollen in Spanien wegen Geldwäsche in Höhe von mehr als 600 Millionen Euro auf die Anklagebank.

22.11.2019 - 17:46:24

Assad-Familie soll in Spanien wegen Geldwäsche auf die Anklagebank. Ein Richter am Nationalen Staatsgerichtshof in Madrid schlug am Freitag zum Abschluss seiner Ermittlungen vor, ein Strafverfahren einzuleiten - gegen den früheren Verteidigungsminister und Vizepräsidenten von Syrien, Rifaat al-Assad, der ein Onkel von Baschar al-Assad ist, sowie gegen 13 weitere Personen. Die Staatsanwaltschaft hat nun zehn Tage Zeit, um die Eröffnung des Prozesses zu beantragen.

727, mehrere gepanzerte Luxusfahrzeuge sowie drei Schiffe.

Die Rechtfertigung der Familie al-Assad, das Geld stamme aus Geschenken und Spenden aus Saudi-Arabien, ließ Ermittlungsrichter José de la Mata den amtlichen Angaben zufolge nicht gelten. Man habe ermittelt, dass das nicht der Wahrheit entspreche, hieß es.

Gegen Rifaat al-Assad laufe bereits ein Prozess in Frankreich - und in der Schweiz werde gegen ihn wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt, so die spanische Justiz. Man arbeite mit den Behörden dieser und anderer Länder eng zusammen.

Rifaat al-Assad musste Syrien 1984 nach einem Putschversuch gegen seinen Bruder Hafis verlassen, den langjährigen Machthaber Syriens und Vater des heutigen Präsidenten. Rifaat gehörte lange selbst zur Führung des Landes, wo er als Kommandeur von Elitetruppen für mehrere Gräueltaten verantwortlich gemacht wird. Er wies dafür später jede Verantwortung zurück.

@ dpa.de