Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Internet, Software

LUXEMBURG - Nationale Datenschutzbehörden können in Ausnahmefällen gegen Verstöße von Unternehmen vorgehen, auch wenn deren Hauptsitz in einem anderen Land liegt.

15.06.2021 - 16:50:00

EuGH: Belgische Behörden können gegen Facebook in Irland vorgehen. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zuungunsten von Facebook hervor. Hintergrund ist ein Verfahren aus Belgien. Das zuständige nationale Gericht entschied, "dass das soziale Netzwerk Facebook die belgischen Internetnutzer nicht ausreichend über die Erhebung und Nutzung der betreffenden Informationen informiert habe", heißt es in einer Mitteilung des EuGH.

Facebook legte Berufung ein und argumentierte unter anderem, die belgischen Behörden seien nicht zuständig. Zwar sei es grundsätzlich Aufgabe der federführenden Behörde zu beschließen, ob das Verhalten eines Unternehmens gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt. Sie könne eine Entscheidung jedoch nicht alleine treffen, sondern müsse "loyal und wirksam" mit den anderen betroffenen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten.

Zudem gebe es Ausnahmen, etwa wenn ein Fall nur mit einer Niederlassung im jeweiligen Land zusammenhängt oder nur Menschen aus dem Mitgliedsstaat beeinträchtigt sind. Aus Sicht von Facebook bestätigt das Urteil, dass diese Ausnahmen für nationale Behörden auf "außergewöhnliche Umstände" beschränkt sind, wie das Unternehmen mitteilte.

"Die Internet-Riesen werden es künftig schwerer haben, sich durch eine geschickte Standortwahl einer effektiven Kontrolle zu entziehen", teilte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) mit. Das stärke die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher, die einen Anspruch auf transparente Regeln und sichere Verfahren zum Schutz ihrer persönlichen Daten hätten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zu viele Briten in Quarantäne: Regierung schraubt an Corona-App. Künftig schlägt die Anwendung nur noch an, wenn es in den vergangenen zwei Tagen einen Corona-Kontakt gab, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Bisher ging die Suche fünf Tage zurück. Das Ministerium betonte, das Update beeinfluss weder die Empfindlichkeit der App noch ändere es die Risikoschwelle. LONDON - Um die Anzahl der Beschäftigten zu senken, die wegen Kontakts mit Corona-Infizierten in Quarantäne sind, hat die britische Regierung die Einstellungen der Corona-App ändern lassen. (Boerse, 02.08.2021 - 17:54) weiterlesen...

Wettbewerbshüter melden Bedenken gegen Übernahmepläne von Facebook an. Konkret wird nach Angaben der EU-Kommission vom Montag befürchtet, dass die Übernahme den Wettbewerb auf dem Markt für Software für Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management - CRM) einschränken könnte. Zudem sehen die Prüfer das Risiko, dass die Position von Facebook auf dem Markt für Online-Werbeanzeigen noch weiter gestärkt werden könnte, weil dem Unternehmen noch mehr Daten zur Personalisierung seiner Werbeanzeigen zur Verfügung stehen würden. BRÜSSEL - Die Wettbewerbshüter der EU haben Bedenken gegen den von Facebook geplanten Kauf des Start-ups Kustomer angemeldet. (Boerse, 02.08.2021 - 17:10) weiterlesen...

Bezahl-Plattform Sky Q künftig auch übers Internet verfügbar. Ab Dienstag ist die Bezahl-Plattform Sky Q in Deutschland mit mehr als 80 Sky-, Partner- sowie Free-TV-Sendern auf TV-Geräten auch über eine Breitband-Internetverbindung verfügbar, wie das Unternehmen am Montag in Unterföhring bei München ankündigte. Damit sei ein Kabelfernseh- oder Satellitenanschluss nicht mehr als Voraussetzung erforderlich. Sky verfolgt damit eine ähnliche Strategie wie auch andere Anbieter von TV und Streaming inmitten des Booms von Bewegtbild-Inhalten: Über möglichst viele Ausspielwege erreichbar sein. UNTERFÖHRING - Der Entertainment-Anbieter und Bezahlsender Sky macht sein TV-Angebot künftig auch über Internet ohne Kabel- oder Satellitenanschluss zugänglich. (Boerse, 02.08.2021 - 13:36) weiterlesen...

Deal soll 'Zoombombing'-Klage mit Millionenzahlung beenden. US-Nutzer zogen deswegen vor Gericht, jetzt will Zoom ihre Sammelklage mit einer Zahlung von bis zu 85 Millionen Dollar (rund 71,5 Mio Euro) aus der Welt schaffen. Der Vergleich mit den Klägern muss allerdings noch von der zuständigen Richterin in Kalifornien abgesegnet werden. SAN FRANCISCO - Als in der Corona-Pandemie Zoom schlagartig populär wurde, gab es immer wieder Ärger mit Störenfrieden, die in fremde Videokonferenzen platzten. (Boerse, 02.08.2021 - 12:48) weiterlesen...

US-Bezahldienst Square will Ratenzahlungs-Anbieter Afterpay schlucken. Der Deal mit einem Wert von gut 29 Milliarden US-Dollar (24,4 Mrd Euro) solle im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen sein, teilten beide Unternehmen am Montag in San Francisco und Melbourne mit. Square will den Kaufpreis vollständig in eigenen Aktien bezahlen, könnte aber ein Prozent des Gesamtwertes auch in bar abgelten. SAN FRANCISCO/MELBOURNE - Der US-Bezahldienst Square will den australischen Ratenzahlungs-Anbieter Afterpay übernehmen. (Boerse, 02.08.2021 - 11:30) weiterlesen...

q.beyond verkauft ersten Teil des Colocation-Geschäfts. q.beyond verkauft ersten Teil des Colocation-Geschäfts q.beyond verkauft ersten Teil des Colocation-Geschäfts (Boerse, 02.08.2021 - 07:34) weiterlesen...