Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

LUXEMBURG - Im Ringen um die Klimawende wird die Europäische Investitionsbank (EIB) ab Ende 2021 die Förderung fossiler Energien wie Kohle, Öl und Gas stark einschränken.

14.11.2019 - 21:26:24

EU-Investitionsbank schränkt Förderung fossiler Energien ab 2021 ein. Das entschieden Vertreter der EU-Staaten am Donnerstagabend bei einem Treffen in Luxemburg.

Die EIB hatte im Sommer einen neuen Kurs vorgeschlagen, um angesichts des Klimawandels die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien zu schaffen und die Wirtschaft bis 2050 so umzubauen, dass keine zusätzlichen Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen werden.

In den vergangenen Jahren förderte die Bank bereits keine Kohlekraft mehr direkt, Streitpunkt zuletzt waren allerdings Ausnahmen für Erdgasprojekte.

Erdgas verursacht bei der Verbrennung weniger Treibhausgase als etwa Kohle und wird von der Bundesregierung als Übergangslösung bis zur Umstellung auf erneuerbare Energien gesehen. Die Gegner wenden ein: Heute Milliarden in neue Gaspipelines und Kraftwerke zu stecken bedeute, die Nutzung noch auf Jahrzehnte fortzuschreiben.

In den neuen EIB-Förderregeln ist nun vorgesehen, dass pro erzeugter Kilowattstunde Strom lediglich 250 Gramm CO2 anfallen dürfen. Bei traditionellen Gaskraftwerken liegt der Wert in der Regel höher. Der EIB-Grenzwert lag bislang bei 550 Gramm.

Die EIB gehört den derzeit 28 EU-Staaten, ihre Anteile am Kapital der Bank richten sich nach ihrem wirtschaftlichen Gewicht innerhalb der EU zum Zeitpunkt ihres Beitritts. Seit ihrer Gründung 1958 hat die EIB Kredite im Wert von mehr als einer Billion Euro vergeben.

Die Entscheidung nun wurde von einer breiten Mehrheit der Anteilseigner-Staaten getragen, hieß es. Auch Deutschland unterstützte die Änderungen demnach.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mängel bei Transparenz und Klimaschutz - Rechnungshof kritisiert Bund. Unter anderem bei der Bundeswehr, der Bekämpfung des Klimawandels und bei der Deutschen Bahn sah die Behörde Nachbesserungsbedarf, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorging. BERLIN - Der Bundesrechnungshof sieht Mängel in der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Bundes. (Boerse, 10.12.2019 - 17:51) weiterlesen...

Zu wenig Transparenz und Klimaschutz - Rechnungshof kritisiert Bund. Unter anderem bei der Bekämpfung des Klimawandels und bei der Deutschen Bahn sah die Behörde Nachbesserungsbedarf, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorging. BERLIN - Der Bundesrechnungshof hat dem Bund Mängel bei der Haushalts- und Wirtschaftsführung attestiert. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 17:10) weiterlesen...

Merkel: Frankreich und Großbritannien haben auch reine Aktiensteuer. Merkel sagte am Dienstag in der Sitzung der Unionsfraktion nach Angaben von Teilnehmern, Frankreich und Großbritannien hätten auch nur eine Aktiensteuer. Man würde ansonsten ein neues Feld aufmachen, was man nicht wolle. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hält es für richtig, dass sich der Entwurf von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zu einer Finanztransaktionssteuer auf Aktienkäufe konzentriert. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 17:05) weiterlesen...

Union: Werden Entwurf zu Finanztransaktionssteuer genau anschauen. Fraktionschef Ralph Brinkhaus sagte am Dienstag vor Beginn einer Sitzung seiner Fraktion: "Wir haben dazu noch Fragen: Was bedeutet das für Altersvorsorgeprodukte, weil wir gesagt haben, Kleinanleger insbesondere auch im Rahmen der Altersvorsorge sollen nicht geschädigt werden." Im Übrigen müsse dafür auch noch auf europäischer Ebene geworben werden. Es gebe da aus dem einen oder anderen Land durchaus noch Widerspruch und Skepsis. BERLIN - Die Union hat noch Beratungsbedarf zum vorgelegen Entwurf einer Finanztransaktionssteuer von Finanzminister Olaf Scholz (SPD). (Wirtschaft, 10.12.2019 - 17:04) weiterlesen...

Streit um britischen Gesundheitsdienst - Johnson kassiert Handy. Als ein Reporter des Fernsehsenders ITV ein Bild des Jungen Premierminister Boris Johnson zeigte und um Stellungnahme bat, kassierte der kurzerhand das Handy ein. Erst auf Protest des Journalisten gab Johnson das Handy wieder zurück und sprach von einem "schrecklichen, schrecklichen Bild". LONDON - Ein stundenlang auf dem Fußboden eines britischen Krankenhauses liegendes Kind hat die Debatte um den maroden Gesundheitsdienst NHS im Wahlkampf befeuert. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 16:57) weiterlesen...

Hamburg und Niedersachsen machen Druck bei Energiewende. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier müsse (CDU) sehr zeitnah einen konkreten Ausbauplan vorlegen, forderten Bürgermeister Peter Tschentscher und Ministerpräsident Stephan Weil (beide SPD) am Dienstag nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung im Hamburger Rathaus. Die Bundesregierung müsse zudem die Voraussetzungen für einen zügigen Netzausbau, eine angemessene Netzverstärkung und digitales Netzmanagement zu schaffen. HAMBURG - Beim Ausbau der erneuerbaren Energien machen Hamburg und Niedersachsen Druck auf die Bundesregierung. (Wirtschaft, 10.12.2019 - 16:05) weiterlesen...