Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

LUFTHANSA AG, DE0008232125

LUXEMBURG / BERLIN - Der Europäische Gerichtshof hat Fluggesellschaften in Deutschland einen neuen Weg geöffnet, um juristisch gegen die Höhe von Start- und Lande-Entgelten vorzugehen.

21.11.2019 - 15:42:25

EUGH öffnet Airlines neuen Klageweg gegen Flughafen-Entgelte. Nach Auffassung der obersten EU-Richter darf die Lufthansa im konkreten Fall vor ein Verwaltungsgericht ziehen, um die vom Land Berlin genehmigte Entgeltordnung für den Flughafen Tegel anzugreifen. Nach nationalem Recht wurde das Unternehmen bislang auf das Zivilrecht verwiesen, mit dem nur konkrete Rechnungen im Nachhinein beklagt werden konnten.

Der Flughafenverband ADV befürchtet nach der Entscheidung vom Donnerstag ein juristisches Sperrfeuer gegen aus seiner Sicht notwendige Erhöhungen. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel verlangte von den Ländern, die Flughafenentgelte sofort nach Genehmigung zum Vollzug zu stellen. Die Airlines könnten sonst mit Klagen den gesetzlich verankerten Genehmigungsprozess verlangsamen oder gänzlich aufhalten und so den Verhandlungsdruck auf die Flughäfen weiter verschärfen. Bereits heute verfügten die großen Fluggesellschaften über eine hohe Marktmacht. Im Genehmigungsverfahren werden die Fluggesellschaften bereits angehört.

Lufthansa hatte sich zur Entgeltordnung 2015 gegen Preiserhöhungen in Tegel gewandt, die trotz wirtschaftlich guter Lage erhoben worden seien. Eine Sprecherin des Unternehmens begrüßte die Entscheidung des EuGH: "Damit erhalten Fluggesellschaften in Deutschland die Möglichkeit, gerichtlich überprüfen zu lassen, ob die von Flughäfen erhobenen Entgelte angemessen sind, den tatsächlichen Kosten entsprechen und ein effizientes Wirtschaften der Flughäfen erkennen lassen. Davon profitieren letztlich auch die Passagiere."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kartellamt winkt Condor-Übernahme durch polnische PGL durch. Zwischen deren Fluggesellschaft LOT und der Condor bestünden keine relevanten Überschneidungen, begründete die Behörde in Bonn am Donnerstag ihre Entscheidung. "Vielmehr ergänzen sich die Unternehmen, so dass Condor im Wettbewerb zum deutschen Marktführer Lufthansa gestärkt wird", erklärte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt. FRANKFURT - Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des deutschen Ferienfliegers Condor durch die polnische Luftfahrt-Holding PGL freigegeben. (Boerse, 20.02.2020 - 12:11) weiterlesen...

Ex-Ufo-Chef bleibt Lufthanseat - Gericht kippt acht Kündigungen. Das Arbeitsgericht Frankfurt hat am Mittwoch insgesamt acht Kündigungen des Unternehmens gegen den Gewerkschaftsfunktionär für ungültig erklärt. Lufthansa wurde zudem dazu verurteilt, Baublies bis zum Abschluss des Rechtsstreits weiter zu beschäftigen. FRANKFURT - Der frühere Chef der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, bleibt Beschäftigter der Lufthansa . (Boerse, 19.02.2020 - 15:26) weiterlesen...

Vorerst kein Vergleich um Kündigung von Ex-Ufo-Chef. Vor dem Arbeitsgericht Frankfurt stritten sich die Parteien am Mittwoch um die Rechtmäßigkeit der Kündigung gegen Nicoley Baublies aus dem September 2019. Ein Urteil stand zunächst aus. FRANKFURT - Im Konflikt zwischen der Lufthansa und dem Ex-Vorsitzenden der Kabinengewerkschaft Ufo hat es vorerst keinen Vergleich gegeben. (Boerse, 19.02.2020 - 13:35) weiterlesen...

Trotz Schlichtung: Kündigungsprozess um Ex-Ufo-Chef geht weiter. FRANKFURT - Die Prozesswelle zwischen der Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo geht weiter. Trotz der umfassenden Schlichtungs- und Moderationsvereinbarung von Ende Januar wird am Mittwoch (19. Februar) der Prozess um die außerordentliche Kündigung des früheren Ufo-Chefs Nicoley Baublies fortgesetzt. Vor dem Arbeitsgericht Frankfurt steht bereits eine Kammerentscheidung an, weil in einem ersten Gütetermin ein Vergleich nicht zustande gekommen war. Trotz Schlichtung: Kündigungsprozess um Ex-Ufo-Chef geht weiter (Boerse, 18.02.2020 - 11:39) weiterlesen...