Produktion, Absatz

Luftwaffe hilft bei Verlegung von schwer kranken Corona-Patienten

26.11.2021 - 18:18:28

A310 MedEvac - eine "fliegende Intensivstation" mit sechs Behandlungsplätzen - sowie das Überwachungsflugzeug A319OH. In Letzteres waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. In Wunstorf (Niedersachsen) ist zudem noch ein A400M MedEvac stationiert.

Grundlage für den Einsatz ist das sogenannte Kleeblatt-System für eine bundesweite Verteilung von Patienten aus einzelnen Regionen, in denen der Kollaps von Krankenhäusern droht. Eine Verlegung von Patienten mit anderen Erkrankungen ist nach einem Kriterienkatalog der Intensivmedizinervereinigung Divi nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Das Konzept war im Frühjahr 2020 unter dem Eindruck der ersten Corona-Welle ins Leben gerufen worden.

Insgesamt sollen 50 bayerische Patienten in andere Bundesländer verlegt werden, rund 30 davon bis Sonntag. Aus Thüringen werden Patienten nach Niedersachsen gebracht. Mecklenburg-Vorpommern nimmt in den kommenden Tagen vier Intensivpatienten aus überlasteten Kliniken in Sachsen auf.

Wie viele Bundeswehr-Flüge es geben wird, ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums noch unklar. Die Bundeswehr ist schon seit vielen Monaten an der Corona-Hilfe beteiligt. Sie unterstützt unter anderem die Impfkampagne mit Impfteams und Logistik, hat aber auch schon Patienten aus dem europäischen Ausland nach Deutschland geflogen, damit sie hier versorgt werden konnten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Selenskyj bereitet Ukrainer auf längeren Krieg vor. In seiner Videoansprache vom Mittwochabend machte er den Menschen in den russisch besetzten Gebieten im Süden Hoffnung, dass die Ukraine sie befreien werde. KIEW - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bereitet die Bevölkerung seines von Russland angegriffenen Landes auf einen längeren Krieg vor. (Wirtschaft, 18.05.2022 - 23:50) weiterlesen...

US-Bundesstaat New York wirft Amazon Diskriminierung vor. Der Konzern benachteilige Schwangere und Menschen mit Behinderungen, erklärte New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul am Mittwoch. Amazon äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht dazu. Das Unternehmen hat im Bundesstaat laut Regierungsangaben mehr als 39 000 Beschäftigte. ALBANY - Der weltgrößte Online-Versandhändler Amazon ist im US-Bundesstaat New York mit einer Diskriminierungsklage konfrontiert. (Boerse, 18.05.2022 - 23:49) weiterlesen...

Selenskyj sagt Opfern der russischen Besatzung Hilfe zu. Er habe ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet, sagte Selenskyj am Mittwoch in seiner abendlichen Videoansprache. Details nannte er nicht. Die Hilfe gelte auch für "alle Gefangenen des Kreml", wie er sich ausdrückte, auf der Krim oder im russisch besetzten Teil des Donbass. KIEW - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat allen Opfern der russischen Besatzung in seinem Land besondere Hilfen des Staates zugesagt. (Wirtschaft, 18.05.2022 - 23:34) weiterlesen...

Mehr Geld und freie Tage für Kita-Erzieher. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb verständigten sich am Mittwochabend mit den kommunalen Arbeitgebern auf zusätzliche Entlastungstage und monatliche Zulagen für die rund 330 000 Beschäftigten. Das teilten die Tarifpartner nach mehr als zwölfstündigen Verhandlungen in Berlin mit. BERLIN - Im Tarifstreit der kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste hat es einen Durchbruch gegeben. (Boerse, 18.05.2022 - 23:17) weiterlesen...

Einigung in Tarif-Streit: Mehr Geld und freie Tage für Kita-Erzieher. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb verständigten sich am Mittwochabend mit den kommunalen Arbeitgebern auf zusätzliche Entlastungstage und monatliche Zulagen für die Beschäftigten. Das teilten die Tarifpartner nach rund zwölfstündigen Beratungen in Berlin mit. BERLIN - In den Tarifverhandlungen für rund 330 000 kommunale Kita-Erziehungskräfte und andere Beschäftigte in sozialen Berufen hat es einen Durchbruch gegeben. (Wirtschaft, 18.05.2022 - 22:58) weiterlesen...

Kita-Tarifverhandlungen dauern an - Entscheidung absehbar (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 18.05.2022 - 22:32) weiterlesen...