Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

LUFTHANSA AG, DE0008232125

Lufthansa-Aufsichtsrat nimmt Auflagen für Staatshilfen an

01.06.2020 - 15:52:24

Lufthansa-Aufsichtsrat nimmt Auflagen für Staatshilfen an. FRANKFURT - Der Aufsichtsrat der schwer angeschlagenen Lufthansa akzeptiert die von der EU-Kommission gestellten Auflagen für ein staatliches Rettungspaket. Das teilte die Fluggesellschaft am Montag nach einer Sitzung des Gremiums mit. Lufthansa muss Start- und Landerechte in Frankfurt und München abgeben. Die Hauptversammlung muss aber noch zustimmen. Die Aktionärsversammlung ist laut Mitteilung für den 25. Juni geplant. Auch die förmliche Genehmigung aus Brüssel steht noch aus.

Vorstandschef Carsten Spohr sagte, die Stabilisierung der Lufthansa sei kein Selbstzweck. "Gemeinsam mit der Bundesregierung muss es unser Ziel sein, unsere Spitzenposition im globalen Luftverkehr zu verteidigen. Für diese Perspektive sind wir allen an der Stabilisierung Beteiligten, inklusive unseren Kunden, Mitarbeitern und Aktionären dankbar", wird Spohr in der Mitteilung zitiert.

Damit ist der Konzern einen großen Schritt weiter gekommen. In der letzten Aufsichtsratssitzung am vergangenen Mittwoch hatte der Aufsichtsrat die Entscheidung zur Annahme des staatlichen Rettungspakets über neun Milliarden Euro noch vertagt. Als Grund hatte das Unternehmen in Frankfurt mögliche Auflagen der EU-Kommission genannt, die bei einer Staatshilfe die Start- und Landerechte an verschiedenen Flughäfen überprüfen könnte.

Der nächste Schritt ist die Zustimmung der Hauptversammlung am 25. Juni zum Rettungsplan samt Auflagen. Dieser sieht vor, dass der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds im Zuge einer Kapitalerhöhung Aktien zeichnet, um eine Beteiligung von 20 Prozent am Grundkapital der Fluggesellschaft aufzubauen. Zudem sind stille Einlagen von insgesamt bis zu 5,7 Milliarden Euro sowie ein Kredit in Höhe von bis zu 3 Milliarden Euro geplant.

Kurz vor Pfingsten war dann bekanntgeworden, dass der Vorstand einen zuvor zwischen Berlin und Brüssel ausgehandelten Kompromiss über die Auflagen akzeptieren wolle. Dieser sieht vor, dass Lufthansa 24 Start- und Landerechte - sogenannte Slots - an ihren wichtigsten Flughäfen München und Frankfurt an Wettbewerber abgeben muss. Aber das Go des Aufsichtsrats stand noch aus.

Slots sind eine wichtige Größe in der Branche - daher waren die Verhandlungen um diese Zahl hart: Anfänglich war von 20 Flugzeugen mit bis zu 80 Slots die Rede, dann war die EU auf knapp 50 Slots runtergegangen. Das Unternehmen hatte zunächst nur angeboten, temporär auf 3 Start- und Landepaare zu verzichten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Industriepräsident warnt vor zu großer Staatswirtschaft. Kempf sagte am Dienstag bei den "Digital Days" der Hannover Messe, die Politik habe nach Ausbruch der Krise schnell reagiert, um Firmen zu helfen. Im Zuge des Wiederhochfahrens der Wirtschaft müsse es aber nun einen "geordneten Rückgang" des Staates aus dem Wirtschaftsleben geben. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie betonte dabei das Modell der Sozialen Marktwirtschaft. HANNOVER/BERLIN - Industriepräsident Dieter Kempf hat vor einer zu großen Staatswirtschaft infolge der Coronakrise gewarnt. (Wirtschaft, 14.07.2020 - 12:05) weiterlesen...

Lufthansa gründet neue Plattform 'Ocean' für touristische Flüge. Im Handelsregister Frankfurt wurde die "Ocean GmbH" für Flugbetrieb und damit verbundene Dienstleistungen eingetragen, bestätigte am Donnerstag ein Konzernsprecher Informationen der Tageszeitung "Die Welt". Ocean werde aber nicht als neue Marke auftreten, erläuterte der Sprecher. Es gehe eher darum, bislang im Konzern verstreute Funktionen zu bündeln. FRANKFURT - Der Lufthansa -Konzern hat eine neue Plattform für Ferienflüge gegründet. (Boerse, 09.07.2020 - 16:53) weiterlesen...

Harte Personalverhandlungen bei Lufthansa gehen weiter. Am Donnerstag vertagten das Unternehmen und die Gewerkschaft Verdi ihre Gespräche für das Bodenpersonal auf die kommende Woche. Einer Verdi-Sprecherin zufolge verliefen die Verhandlungen weiterhin in konstruktiver Atmosphäre. Letztlich hänge es an der Ausgestaltung des Kündigungsschutzes für die rund 35 000 von Verdi vertretenen Beschäftigten während der angestrebten Vertragslaufzeit. FRANKFURT - Bei der Lufthansa gehen die Verhandlungen um Personaleinsparungen in der Corona-Krise weiter. (Boerse, 09.07.2020 - 15:06) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Weitere Hilfsmilliarden: Staat will Corona-Pleitewelle verhindern. Bei Schaustellern, Clubs oder Messe-Veranstaltern steht das Geschäft weitgehend still, Betriebskosten wie Mieten oder Pachten aber müssen weiter gezahlt werden. Um eine Pleitewelle zu verhindern und Jobs zu sichern, ist am Mittwoch ein weiteres Milliardenprogramm des Bundes gestartet. Zugleich gab die EU-Kommission grünes Licht für einen Fonds, mit dem der Staat sich notfalls auch an Firmen beteiligen kann - wie bei der Lufthansa . Weitere Unternehmen könnten folgen. BERLIN/BRÜSSEL - Für viele Firmen mit Tausenden von Beschäftigten ist die Corona-Krise noch längst nicht vorbei - ganz im Gegenteil: Trotz der Corona-Lockerungen kommt das Geschäft nicht in Gang, das Eigenkapital schmilzt. (Boerse, 08.07.2020 - 16:11) weiterlesen...

Deutscher Rettungsschirm für Unternehmen kann an den Start gehen (Wirtschaft, 08.07.2020 - 12:02) weiterlesen...

Lufthansa treibt Umbau voran - Wegfall von 1000 Verwaltungsstellen. In der Verwaltung der Lufthansa AG sollen 1000 von insgesamt etwa 5000 Stellen entfallen, wie die Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Jobs für Führungskräfte soll konzernweit um 20 Prozent beziehungsweise 200 Stellen verringert werden. Auch die Topetage bleibt von dem vom Vorstand beschlossenen zweiten Paket des Umbauprogramms nicht verschont. FRANKFURT - Die Lufthansa treibt ihren radikalen Sparkurs in der Corona-Krise voran. (Boerse, 08.07.2020 - 10:47) weiterlesen...