Monsanto, US61166W1018

LUDWIGSHAFEN / LEVERKUSEN - Der Chemieriese BASF will vom Rivalen Bayer für eine Milliardensumme Teile von dessen Geschäft mit Saatgut und Unkrautvernichtungsmitteln übernehmen.

13.10.2017 - 17:48:24

Milliarden-Deal wegen Monsanto. Der entsprechende Kaufpreis für den Deal, der im Zusammenhang mit der von Bayer geplanten Monsanto-Übernahme steht, beträgt 5,9 Milliarden Euro in bar, wie die Vertragspartner am Freitag mitteilten.

von dem chinesischen Staatskonzern ChemChina übernommen. Zudem stand die Monsanto-Übernahme durch Bayer im Raum. BASF hatte betont, sich alle Verkäufe, die durch die Fusionen entstehen, ansehen zu wollen.

BASF müsse zwar einen "saftigen" Preis zahlen, Strategisch sei die Transaktion aber sinnvoll, schrieb Analyst Knud Hinkel von der Equinet Bank in einer ersten Einschätzung zu dem Deal. Denn nun könnten die Ludwigshafener ihr Pestizidgeschäft, in dem sie bereits zu den Marktführern zählten, mit dem Saatgutgeschäft zusammenführen.

Ähnlich sah es Aaron Gal vom Investmenthaus Bernstein: "In der Branche geht das Geschäftsmodell dazu über, Chemikalien zusammen mit dem Saatgut zu verkaufen", schrieb der Analyst. Für BASF sei der Zukauf die letzte Möglichkeit gewesen, im Saatgutgeschäft in ausreichender Größe Fuß zu fassen.

Mit der Übernahme des umstrittenen Monsanto-Konzerns für 66 Milliarden US-Dollar will Bayer zum größten Saatguthersteller der Welt aufsteigen. Schon deshalb war zu erwarten, dass das Unternehmen das meiste seines bisherigen Geschäfts in diesem Bereich behalten möchte und nur einzelne Teile abgibt.

@ dpa.de

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